Masterarbeit, 2019
103 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Funktionsbereiche Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement
2.1 Stadtmarketing
2.1.1 Leitbild und Marketingziele in der öffentlichen Stadtverwaltung
2.1.2 Stadtmarketing-Mix
2.1.3 Marketingplan
2.2 Veranstaltungsmanagement
3. Analysemethoden
3.1 Stakeholderanalyse
3.2 Organisationsanalyse
3.3 Transaktionskostenanalyse
3.4 Fallanalyse mithilfe von Leitfadeninterviews
4. Situationsbeschreibung Rostock: Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement
4.1 Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock - eine Einführung
4.2 Durchführung einer Stakeholderanalyse
4.2.1 Datenerhebung
4.2.2 Analyse
4.2.3 Auswertung
4.3 Strukturelle Verortung
4.3.1 Aufbauorganisation innerhalb der Rostocker Stadtverwaltung
4.3.2 Prozessorganisation mit internen und externen Stakeholdern
4.4 Kostenplanung und Transaktionskosten
4.5 Wertschöpfungspotentiale
4.5.1 Vorhandene Rahmenbedingungen für Großveranstaltungen
4.5.2 Offizielles Bekenntnis zur kommunalen Aufgabe Stadtmarketing
4.5.3 Unzureichende strategische Ansprache bestimmter Zielgruppen
4.5.4 Unzureichende Durchsetzungskraft und Kommunikation
5. Fallstudie Rostock
5.1 Aufbau und Inhalt des Leitfadeninterviews
5.2 Auswahl der Gesprächspartner
5.3 Durchführung
5.4 Auswertung der Erhebungsdaten
5.5 Wertschöpfungspotentiale: Deutung der Aussagen
5.5.1 Definition, Kommunikation und Erhalt der Alleinstellungsmerkmale
5.5.2 Pflege der intakten Umwelt
5.5.3 Nutzung und Ausbau der vorhandenen Infrastruktur
5.5.4 Stärkung des Wir-Gefühls der Einwohner
5.5.5 Stärkung und Entwicklung der freien Kulturszene
5.5.6 Installation eines Fachbeirates
5.5.7 Verbesserung der Einwohnerbeteiligung
5.5.8 Entwicklung einer ganzheitlichen, nachhaltigen Stadtmarketingstrategie
5.5.9 Schaffung einer moderierenden Koordinierungsstelle
6. Zentralmodell Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement in Rostock
6.1 Zielstellung: Erstellung des Rostocker Marketing-Masterplans 2025
6.2 Strukturelle Verortung der Koordinierungsstelle
6.3 Aufgabenfelder Stadtmarketing
6.4 Zeitplan
6.5 Kostenschätzung
6.6 Wertschöpfungspotentiale
6.6.1 Kommunalwahlen am 26. Mai 2019
6.6.2 Bündelung der Funktionsbereiche
6.6.3 Beteiligung und Motivation aller Stakeholder der Stadtgesellschaft
6.6.4 Anwendung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung
6.6.5 Optimaler Einsatz des Verwaltungsbudgets
7. Modellvergleich und Empfehlung
7.1 Zusammenfassung der Wertschöpfungspotentiale beider Modelle
7.2 Empfehlung und Begründung
7.2.1 Strategische Planung
7.2.2 Entwurf des Stadtleitbildes
7.2.3 Schwerpunktsetzung Kulturmarketing
7.2.4 Etablierung einer Abteilung Stadtmarketing im OB-Büro
7.2.5 „One-Stop“-Behörde
7.2.6 Gezieltes Kommunikationsmanagement
7.2.7 Einberufung eines Marketingbeirats
7.2.8 Einwohnerbeteiligung im Umsetzungsprozess
7.2.9 Ergebnispräsentation aus Anlass der BUGA 2025
8. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, Wertschöpfungspotentiale im Bereich des Stadtmarketings und Veranstaltungsmanagements der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu identifizieren und zu bewerten. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob durch die Bündelung dieser Aufgabenbereiche in einem zentralen, strategisch ausgerichteten Modell Transaktionskosten optimiert und Synergieeffekte für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung erzielt werden können.
1.1 Problemstellung
Die wachsende Mobilität und Konkurrenz von Städten in Bezug auf die Ansiedlung von neuen Einwohnern und Firmen, aber auch auf den Anzug von Touristen und neuen Studierenden, fordern von Städten ein professionelles, gezieltes und einfallsreiches Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement. Um zugleich attraktiver Arbeitsort, begehrter Studienplatz, wirtschaftlich erfolgreicher Firmenstandort sowie gern besuchte Tourismusdestination zu werden, zu bleiben und sich im Wettbewerb gegenüber anderen Städten durchsetzen zu können, bedarf es neben einer Summe von gezielten Kommunikationsmaßnahmen, einem arbeitsfähigen Infrastrukturmodell, das all diese Bereiche überblickt, zusammenfasst und optimiert.
Gute Stadtmarketingarbeit bedeutet auch das Vermitteln von politischen Geschehnissen und von der Arbeit der öffentlichen Verwaltung sowie die aktive Einbeziehung der Einwohner und Anregung zum Mitdenken und Mitmachen.
In der Literatur wird beschrieben, dass ein städtisches Marketing und Veranstaltungsmanagement mit einer Vielzahl von Stakeholdern mit vielen unterschiedlichen Kommunikationskanälen verknüpft ist. (vgl. Krips 2017: 12-17.) Darin liegt die Herausforderung der geplanten Untersuchung. Sie beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Bündelung von Ressourcen im öffentlichen Sektor im Bereich der Kommunikation möglich ist und ob ein zentrales Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement schlussendlich dazu beitragen kann, Transaktionskosten zu optimieren und weitere Wertschöpfungspotentiale auszunutzen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und definiert die Problemstellung, das Ziel der Arbeit sowie die methodische Herangehensweise.
2. Funktionsbereiche Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Stadtmarketings und Veranstaltungsmanagements sowie deren Bedeutung für öffentliche Verwaltungen erläutert.
3. Analysemethoden: Dieser Abschnitt stellt die wissenschaftlichen Instrumente vor, wie Stakeholder-, Organisations- und Transaktionskostenanalysen sowie leitfadengestützte Interviews zur Untersuchung.
4. Situationsbeschreibung Rostock: Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement: Das Kapitel analysiert die aktuelle Lage in Rostock, identifiziert interne und externe Stakeholder und beleuchtet die existierenden Strukturen.
5. Fallstudie Rostock: Basierend auf Experteninterviews werden die Ergebnisse ausgewertet und konkrete Potentiale zur Weiterentwicklung abgeleitet.
6. Zentralmodell Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement in Rostock: Hier wird ein konkretes Konzept für einen zentralen Marketing-Masterplan entwickelt, inklusive Zeitplan und Kostenschätzung.
7. Modellvergleich und Empfehlung: Dieser Teil vergleicht das Zentralmodell mit der Ist-Situation und gibt abschließende Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung.
8. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Stadtmarketings in Rostock.
Stadtmarketing, Veranstaltungsmanagement, Rostock, Stakeholderanalyse, Transaktionskosten, Verwaltungsmodernisierung, Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung, Marketingplan, Wertschöpfungspotentiale, Organisationsstruktur, Standortwettbewerb, Kommunikationsmanagement, Markenführung, Stadtidentität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Stadtmarketings und Veranstaltungsmanagements in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Einführung eines zentral gesteuerten Modells.
Die zentralen Themen sind Stadtmarketing, Organisationsanalyse in öffentlichen Verwaltungen, Stakeholder-Management, Transaktionskosten sowie die strategische Entwicklung eines Marketing-Masterplans.
Das Ziel ist die Identifikation von Wertschöpfungspotentialen und die Prüfung, ob eine zentrale Bündelung dieser Aufgaben die städtische Effizienz und Attraktivität steigern kann.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, Stakeholder-Analyse, Organisationsanalyse und einer qualitativen Fallanalyse durch narrative Leitfadeninterviews mit Entscheidungsträgern.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Situationsanalyse der Stadt Rostock, die Auswertung der Experteninterviews sowie die Entwicklung und Begründung eines konkreten Zentralmodells inklusive Zeitplan und Kostenmodell.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stadtmarketing, Stakeholderanalyse, Rostocker Stadtverwaltung, Organisationsstruktur, Transaktionskosten und Marketing-Masterplan 2025.
Das Modell empfiehlt die Installation eines zentralen Marketingbeirats, regelmäßige Dialogformate und eine engere Einbindung der Bürger, um die Koordination zu verbessern und Doppelstrukturen abzubauen.
Dieser Ansatz sieht einen zentralen Ansprechpartner innerhalb der Verwaltung vor, um Anfragen und Projekte effizienter zu bündeln und die Servicequalität für Bürger und Unternehmen zu erhöhen.
Die Bundesgartenschau fungiert als wichtiger Katalysator für städtebauliche Entwicklungen und als Anlass, um eine nachhaltige Markenstrategie für Rostock als grüne Stadt am Meer zu etablieren.
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