Masterarbeit, 2021
78 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Relevanz und Ziel der Untersuchung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Organisationspsychologie
2.1 Organisationspsychologische Grundlagen
2.1.1 Begriff, Bedeutung und Charakteristika von Organisationspsychologie
2.1.2 Ebenen und Rollen einer Organisation
2.2 Organisationales Verhalten und Erleben
2.2.1 Betriebsklima und Konfliktpotenziale in Organisationen
2.2.2 Emotionen in Organisationen
3 Partnerschaften und Liebe in der Gesellschaft
3.1 Sozialwissenschaftlicher Hintergrund von Liebe und Partnerschaft
3.2 Rationaler und soziologischer Ansatz der Liebe
3.3 Partnersuche
3.4 Abgrenzung von Arbeit und Privatem
3.5 Sozialpsychologische Ansätze sozialer Beziehungen
4 Kritische Auseinandersetzung mit Paarbeziehungen
4.1 Paarbeziehungen: früher vs. heute
4.2 Aktuelle Studie zur Partnerwahl
5 Partnerschaften am Arbeitsplatz: eine empirische Untersuchung
5.1 Empirische Untersuchung
5.1.1 Forschungsfrage und Hypothesen
5.1.2 Methodische Vorgehensweise
5.1.3 Beschreibung der Erhebungsmethode
5.1.4 Beschreibung der Stichprobe
5.1.5 Forschungsdesign
5.2 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse
5.2.1 Auswertung des standardisierten Interviews
5.2.2 Zusammenhänge und Diskussion der Ergebnisse
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Schlussfolgerungen für die Gesellschaft und Organisationspsychologie
6.3 Ausblick und weiterführende Untersuchungen
Die Arbeit untersucht die Einstellungen von Mitarbeitern gegenüber Paarbeziehungen am Arbeitsplatz und deren wahrgenommene Auswirkungen auf betriebliche Faktoren. Im Fokus steht die Forschungsfrage, wie diese Beziehungen das Betriebsklima, die Leistung, das Verhalten und die Kommunikation beeinflussen sowie welche soziodemografischen Faktoren (wie Alter, Branche oder Geschlecht) diese Wahrnehmungen prägen.
3.3 Partnersuche
Die zahlreichen gesellschaftlichen Veränderungen erschweren das Finden von Partnern. Durch Digitalisierung und Globalisierung steht die Welt im Wandel: Das Streben nach etwas Neuem und etwas Besserem sowie dem Wert nach einem erlebnisorientierten Leben bei gleichzeitiger Selbstverwirklichung. Auch das Autonomiebestreben und die Gleichberechtigung sind aktuelle Themen der Gesellschaft, die eine Partnerwahl beeinflussen können (vgl. Haring/Höllinger 2009: S. 17ff.). „Während die PartnerInnenwahl und Ehe bis ins 18. Jahrhundert vorwiegend ein ökonomisches Arrangement war, bleibt heute genug Raum für persönliche Neigungen, Motive und Gefühle.“ (Beck/Beck-Gernsheim 1990: S. 69). Der Ort, an dem Paare sich kennenlernen und der Beziehungsaufbau spielen in der Untersuchung eine große Rolle. Neben dem Kennenlernen in Bars und Discotheken, über den Freundeskreis oder auch durch immer beliebter werdende Partnervermittlungsinstitute und Dating-Plattformen, ist der Arbeitsplatz auch ein potenzieller Ort, an dem Partnerschaften entstehen (vgl. Haring/Höllinger 2009: S. 17ff.). Immerhin haben in einer Umfrage von der Dating-Plattform Parship 2016 51 % der Befragten angegeben, dass sie sich schon einmal auf dem Arbeitsplatz verliebt haben (vgl. Parship 2016: Web).
1 Einleitung: Vorstellung des Forschungsvorhabens, Begründung der Themenrelevanz aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und Darlegung der Zielsetzung.
2 Theoretische Grundlagen der Organisationspsychologie: Erläuterung der psychologischen Aspekte in Organisationen, insbesondere Betriebsklima, Konfliktpotenziale und Emotionen.
3 Partnerschaften und Liebe in der Gesellschaft: Theoretische Herleitung von Partnerschaftskonzepten, Partnersuche und die Abgrenzung zwischen Privatem und Beruflichem.
4 Kritische Auseinandersetzung mit Paarbeziehungen: Historischer Rückblick auf die Entwicklung von Paarbeziehungen und Darstellung aktueller Umfragedaten.
5 Partnerschaften am Arbeitsplatz: eine empirische Untersuchung: Methodischer Teil mit Beschreibung der Datenerhebung, Forschungsdesign und der deskriptiven Ergebnisdarstellung.
6 Fazit: Zusammenfassung der wichtigsten empirischen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für die zukünftige Organisationspraxis.
Paarbeziehung, Arbeitsplatz, Betriebsklima, Organisationspsychologie, Mitarbeiter, Commitment, Konfliktpotenzial, Kommunikation, Klatsch und Tratsch, Arbeitsleistung, Hierarchie, Soziologie, Partnerschaft, Empirische Untersuchung, Positive Leadership
Die Masterarbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung von Einstellungen zu Paarbeziehungen innerhalb von Unternehmen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsumgebung.
Die Arbeit verknüpft organisationspsychologische Theorien mit soziologischen Ansätzen zu Partnerschaften und analysiert deren Konsequenzen für Betriebsklima, Leistung, Verhalten und Kommunikation.
Ziel ist es, die Wahrnehmung von Paarbeziehungen durch Kollegen zu erfassen und zu klären, welche Faktoren wie Alter, Branche oder Unternehmenskultur diese Einstellung beeinflussen.
Der Autor führt eine quantitative, deduktive Untersuchung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durch, wobei die Daten mit IBM SPSS Statistics ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Organisationen und Liebe erläutert, eine kritische Auseinandersetzung mit der Historik von Paarbeziehungen geführt und die Ergebnisse der eigenen empirischen Befragung detailliert deskriptiv dargestellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Paarbeziehung am Arbeitsplatz, Organisationspsychologie, Betriebsklima, Commitment und Konfliktpotenzial charakterisiert.
Insgesamt zeigt die Studie eine tendenziell eher negative Wahrnehmung durch die Kollegen, wobei Aspekte wie Klatsch und Tratsch sowie ein erhöhter Vertrauensverlust häufig genannt werden.
Ja, Teilnehmer in Unternehmen mit steilen Hierarchien bewerten den Einfluss von Paarbeziehungen auf den Kollegenzusammenhalt weniger kritisch als Teilnehmer in flachen Hierarchien.
Es zeigt sich ein Trend, dass ältere Teilnehmer Paarbeziehungen als weniger konfliktreich wahrnehmen als jüngere Teilnehmer, wobei bei den 56- bis 64-Jährigen die Ablehnung wieder leicht zunimmt.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass in dienstleistungsnahen Branchen (tertiärer Wirtschaftssektor) aufgrund hoher Serviceorientierung und spezifischer Arbeitsbedingungen vergleichsweise häufig Paarbeziehungen am Arbeitsplatz anzutreffen sind.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

