Bachelorarbeit, 2021
50 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die literarische Darstellung der beiden römischen Kaiser Lucius Verus und Marcus Aurelius in der Historia Augusta. Der Fokus liegt auf der Analyse der Porträts, die in den Biografien der beiden Herrscher entstehen, und deren Wirkung auf den Leser. Die Arbeit beleuchtet die Frage nach den Tendenzen, die durch die gewählte Struktur der Biografien, die auftuenden Dynamiken oder die angestellten Vergleiche, direkt und indirekt, die literarischen Porträts formen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Doppelherrschaft von Lucius Verus und Marcus Aurelius ein und erläutert die Bedeutung der Historia Augusta als Quelle für die Rezeption dieser Zeit. Es wird die Problematik der Interpretation der Historia Augusta angesprochen, die durch die unklaren Umstände ihrer Entstehung geprägt ist.
Das Kapitel "Die Historia Augusta – Problematiken" widmet sich den offenen Fragen rund um die Entstehung der Historia Augusta, wie beispielsweise die Identität des Autors und die genaue Entstehungszeit. Es wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben und die Problematiken im Hinblick auf die Interpretation der beiden Kaiserbiografien beleuchtet.
Im Kapitel "Das literarische Porträt" erfolgt eine Definition des Begriffs "literarisches Porträt", um einen gemeinsamen Verständnisrahmen für die weitere Analyse zu schaffen.
Das Kapitel "Die Interdependenz der literarischen Porträts des Verus und des Marcus" analysiert die Struktur der beiden Kaiserbiografien und die wechselseitige Wirkung der beiden Figuren in den jeweiligen Biografien. Zudem werden die in den Biografien präsentierten Themenbereiche wie Abstammung, Kindheit, Feldherrnrolle, Politik und Tod untersucht und hinsichtlich ihrer Wertigkeit für die Charakterisierung der beiden Kaiser bewertet.
Historia Augusta, Lucius Verus, Marcus Aurelius, literarisches Porträt, Interdependenz, Intention, Wirkung, Strukturanalyse, Themenbereiche, Kaiserbiografie, Doppelherrschaft, römisches Kaisertum.
Die Arbeit analysiert die literarischen Porträts der beiden Kaiser und zeigt auf, wie durch Vergleiche und Strukturen bestimmte Tendenzen und Wertungen ihrer Charaktere vermittelt werden.
Die Historia Augusta ist eine Sammlung von Biografien römischer Kaiser, deren Entstehung und Autorenschaft in der Forschung aufgrund zahlreicher Unstimmigkeiten stark umstritten sind.
Ein literarisches Porträt ist die durch den Autor geformte Darstellung einer historischen Person, die durch die Auswahl von Eigenschaften, Anekdoten und strukturellen Dynamiken ein bestimmtes Bild beim Leser erzeugt.
Die Porträts von Verus und Marcus beeinflussen sich gegenseitig: Die Darstellung des einen dient oft dazu, die Eigenschaften des anderen (positiv oder negativ) hervorzuheben.
Untersucht werden unter anderem die Abstammung, die Ausbildung, das Verhältnis zum Volk, die Rolle als Feldherr sowie die Darstellung ihres Todes und ihrer Vergöttlichung.
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