Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 E-Learning
2.1.2 Selbstorganisiertes Lernen
2.2 E-Learning und die Corona-Pandemie
2.3 Ausgewählte Konzepte zum selbstorganisierten Lernen
2.3.1 Das SOL-Lernkonzept nach Herold
2.3.2 Die „Lehr-Lern-Konzeption selbstorganisiertes Lernen nach Sembill“
2.3.3 Vergleich der ausgewählten Konzepte vom selbstorganisierten Lernen
2.4 Selbstorganisiertes Lernen und E-Learning in der Pflegeausbildung
2.5 Voraussetzungen für selbstorganisiertes Lernen im E-Learning
3 Ausgewählte Formen des E-Learnings zur Förderung von selbstorganisiertem Lernen
3.1 Blended Learning
3.2 Virtuelles Klassenzimmer
3.3 Microsoft Teams als Best-Practice-Beispiel
4 Ausgewählte Befunde zum E-Learning anhand ausgewählter Studien
4.1 Eine Delphi-Erhebung – E-Learning in der hochschulischen Pflegeausbildung
4.2 Befunde einer Befragung von Lernenden während der zweiten Schulschließung
4.3 Diskussion der Studien im Hinblick auf die Forschungsfragen
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale von E-Learning im Kontext des selbstorganisierten Lernens innerhalb der generalistischen Pflegeausbildung, insbesondere unter Berücksichtigung der durch die Corona-Pandemie forcierten Digitalisierungsschübe.
2.1.1 E-Learning
Der Begriff E-Learning ist Gegenstand vieler wissenschaftlicher Disziplinen (siehe Abbildung 1). Kerres definiert E-Learning als einen „[…] Oberbegriff für alle Varianten der Nutzung digitaler Medien zu Lehr- und Lernzwecken, sei es auf digitalen Datenträgern oder über das Internet, etwa um Wissen zu vermitteln, für den zwischenmenschlichen Austausch oder das gemeinsame Arbeiten an digitalen Artefakten.“ (Kerres, 2013, S. 6) Diese Definition zeigt die Vielfalt von E-Learning auf. Kerres hebt mit seiner Definition den Nutzen von E-Learning für den Unterricht hervor, dabei geht es gezielt um die Interaktion und die Wissensvermittlung. Heutzutage lässt sich E-Learning in das Unterrichtsgeschehen gut integrieren, um die Lernenden schrittweise in das selbstorganisierte Lernen (siehe Kapitel 2.1.2) einzuführen.
E-Learning dominiert andere Begriffsdefinitionen und fasst diese zusammen, wie „[…] das Lernen mithilfe und Nutzung von Computern, wie z. B. multimediales Lernen, in Wissenschaft und Praxis […].“ (P. Arnold, Kilian, Thillosen & Zimmer, 2018, S. 22). E-Learning steht dabei stellvertretend für elektronisches Lernern oder Electric Learning (ebd.). Hierbei wird auch die Rolle von Lernenden und Lehrenden neu definiert, da Unterricht weniger ortsabhängig stattfindet und sich das Lehr-Lern-Verhalten wandelt. Der Lernende hat hierbei die Möglichkeit, seinen Lernprozess durch multimedial aufbereitete Lerngegenstände wie z. B. Simulationsprogramme und visuell aufbereitete Fallstudien oder auch Telekommunikationsnetze wie z. B. E-Mail oder virtuelle Klassenzimmer zu unterstützen (Euler & Seufert, 2005, S. 5). Hierbei sei die hohe Selbstverantwortung seitens der Lernenden zu beachten, die ihr Lernen selbst organisieren müssen. In der Literatur werden die Begriffe E-Learning und Blended Learning oftmals als unterschiedliche Dimensionen beschrieben.
1 Einleitung: Vorstellung der Problematik von E-Learning und selbstorganisiertem Lernen in der Pflegeausbildung vor dem Hintergrund des Pflegeberufereformgesetzes und der Corona-Pandemie.
2 Theoretischer Hintergrund: Definition der zentralen Begriffe E-Learning und selbstorganisiertes Lernen sowie Gegenüberstellung theoretischer Konzepte zur methodischen Gestaltung.
3 Ausgewählte Formen des E-Learnings zur Förderung von selbstorganisiertem Lernen: Untersuchung praktischer E-Learning-Formate wie Blended Learning und Virtuelles Klassenzimmer unter besonderer Betrachtung von Microsoft Teams.
4 Ausgewählte Befunde zum E-Learning anhand ausgewählter Studien: Analyse aktueller Delphi-Erhebungen und Befragungen zur Wirkung und Akzeptanz digitaler Lehr-Lern-Arrangements.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie Ableitung von Empfehlungen für eine strukturierte und begleitete Implementierung von E-Learning in der Pflege.
E-Learning, Selbstorganisiertes Lernen, SOL, Pflegeausbildung, Blended Learning, Virtuelles Klassenzimmer, Corona-Pandemie, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung, Handlungskompetenz, Medienkompetenz, Lernarrangement, Lehrerrolle, Microsoft Teams, Selbstreflexion
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die sich bei der Implementierung von E-Learning im Rahmen des selbstorganisierten Lernens in der generalistischen Pflegeausbildung ergeben.
Zentrale Themen sind die pädagogische Fundierung von E-Learning-Modellen, die Bedeutung der Medienkompetenz sowie die notwendige Transformation der Lehrerrolle vom Dozenten zum Lernberater.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss E-Learning auf das selbstorganisierte Lernen hat und wie digitale Medien dieses Lernkonzept gezielt unterstützen können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Ansätze mit aktuellen empirischen Befunden aus Delphi-Erhebungen und Lernendenbefragungen diskutiert.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen des SOL-Lernkonzepts, die Analyse digitaler Plattformen wie Microsoft Teams und die Diskussion konkreter Studien zur Unterrichtspraxis ab.
Die wesentlichen Begriffe sind selbstorganisiertes Lernen (SOL), E-Learning, Blended Learning, Pflegeausbildung, Handlungskompetenz und digitale Lernumgebungen.
Das SOL-Haus dient als ganzheitliches Modell, um die komplexen Rahmenbedingungen für erfolgreiches selbstorganisiertes Lernen im digitalen Kontext zu visualisieren und zu verstehen.
Die Pandemie fungierte als Katalysator für die Digitalisierung an Pflegeschulen und zwang Lehrende wie Lernende zu einem abrupten Wechsel in den Distanzunterricht, was als Fallstudie für die Erfordernis von Struktur diente.
Ja, die Arbeit betont, dass Lehrende trotz technischer Digitalisierung unverzichtbar bleiben, um Sicherheit zu geben und Lernprozesse durch Feedback-Schleifen zu begleiten.
E-Learning wird als sinnvolle Ergänzung bewertet, sofern es in einem Blended-Learning-Konzept stattfindet, das den persönlichen Kontakt und die fachpraktische Übung nicht vollständig ersetzt.
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