Masterarbeit, 2021
209 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 AUFBAU
2 GRUNDLAGENBEGRIFFE
2.1 KREATIVITÄT
2.2 NEUROBIOLOGISCHE GRUNDLAGEN DER KREATIVITÄT UND IDEENGENERIERUNG
2.3 GESCHÄFTSMODELL
2.3.1 Geschäftsmodellinnovation
2.4 THEORIE DER ERFINDERISCHEN PROBLEMLÖSUNG (TRIZ)
3 STATUS QUO
3.1 DIE BOSCH-GRUPPE
3.1.1 Innovation bei Bosch
3.2 GESCHÄFTSMODELLE
3.2.1 Darstellungsformen von Geschäftsmodellen
3.3 METHODEN DER GESCHÄFTSMODELLINNOVATION
3.3.1 Kritische Würdigung der Methoden der Geschäftsmodellinnovation
3.4 GEGENÜBERSTELLUNG DER ANSÄTZE ZUR GESCHÄFTSMODELLINNOVATION
3.5 WERKZEUGE DER (KLASSISCHEN) TRIZ
3.6 TRIZ ANWENDUNG FÜR NICHT-TECHNISCHE SYSTEME
3.6.1 TRIZ-Trends im nicht-technischen Bereich
4 FORSCHUNG
4.1 FORSCHUNGSBEDARF UND FORSCHUNGSFRAGEN
4.2 FORSCHUNGSDESIGN
5 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
5.1 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6 DISKUSSION DER FORSCHUNGSERGEBNISSE
6.1 LÖSUNG DER IDENTIFIZIERTEN WIDERSPRÜCHE
6.2 ANWENDUNG DER TRIZ-TRENDS FÜR DIE IDEENGENERIERUNG NEUER GESCHÄFTSMODELLE
6.3 GRAFISCHE DARSTELLUNG UND INHALTLICHE AUSGESTALTUNG DER TREND-LEPORELLOS
7 KRITISCHE REFLEKTION DER ERGEBNISSE
8 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS
9 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, wie die Kreativitätstechniken und Innovationsprinzipien der TRIZ (Theorie des erfinderischen Problemlösens) auf den Prozess der Geschäftsmodellinnovation übertragen werden können, um systematisch radikale und neue Geschäftsideen zu generieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwieweit TRIZ-Trends als methodisches Werkzeug für Unternehmen nutzbar sind, um starre Denkmuster zu durchbrechen und die Innovationskraft zu steigern.
Die Ideensuche sollte keinesfalls auf Gruppenarbeit beschränkt werden
Die Ideensuche sollte keinesfalls auf Gruppenarbeit beschränkt werden, wie es bspw. beim klassischen Brainstorming meist der Fall ist. Der Begriff Brainstorming ist laut de Bono gleichbedeutend mit einer spielerischen Ideensuche, die Methode ist jedoch nicht besonders wirksam und war bereits in den 1990er Jahren überholt. „Mit dem Brainstorming geht die Überzeugung einher, dass die vorgetragenen Einfälle immer ‚verrückt‘ oder ‚ausgeflippt‘ sein müssen, um überhaupt Wirkung zu zeigen.“ Ein deutlich wirksameres Mittel für den Weg zu den Nebengleisen ist der Einsatz mentaler Provokation. Damit können eingefahrene Denkschienen verlassen und die Chancen, auf ein Nebengleis zu wechseln, werden drastisch erhöht. Die mentale Provokation kann hierbei als eine Art mentales Experiment gesehen werden, das für eine Unterbrechung bzw. Störung des reibungslosen Ablaufs im Gehirn sorgt. Diese Provokation führt dabei zu Instabilität und letztlich dazu, dass das Gehirn aktiv nach neuen stabilen Zuständen suchen muss. Dies resultiert darin, dass die eingefahrenen mentalen Gleise verlassen werden und Nebengleise erreicht werden können. Da das Gehirn für das Verlassen dieser Denkschienen selbst Schwerstarbeit leisten müsste, kann mentale Provokation genau dort eingesetzt werden.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Innovation in Zeiten von Krisen und Unvorhersehbarkeit sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 GRUNDLAGENBEGRIFFE: Hier werden zentrale Konzepte wie Kreativität, Geschäftsmodelle und die Grundlagen der TRIZ definiert.
3 STATUS QUO: Dieser Teil betrachtet die aktuelle Innovationspraxis bei der Bosch-Gruppe sowie bestehende Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung.
4 FORSCHUNG: In diesem Kapitel wird der Forschungsbedarf analysiert, die Forschungsfragen formuliert und das methodische Vorgehen (Experteninterviews) dargelegt.
5 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Hier werden die durch die Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse systematisiert und in Kategorien zusammengefasst.
6 DISKUSSION DER FORSCHUNGSERGEBNISSE: Dieses Kapitel verknüpft die Ergebnisse mit den TRIZ-Methoden und stellt konkrete Lösungen sowie das Konzept der Trend-Leporellos vor.
7 KRITISCHE REFLEKTION DER ERGEBNISSE: Es erfolgt eine kritische Würdigung der Anwendung von TRIZ-Trends und der erarbeiteten Leporello-Methodik.
8 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS: Die Arbeit gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Implementierung der untersuchten Methoden.
9 FAZIT UND AUSBLICK: Das Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
TRIZ, Geschäftsmodellinnovation, Ideengenerierung, Kreativität, Innovationsmanagement, Trend-Leporellos, systematische Problemlösung, technologische Disruption, Business Model Canvas, Mentale Provokation, Systemvolution, Experteninterviews, Problemanalyse, Geschäftsmodellmuster, Innovationsprinzipien.
Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der TRIZ-Methodik (Theorie des erfinderischen Problemlösens) zur systematischen Generierung innovativer Geschäftsmodelle.
Die Themenfelder umfassen die Kombination von TRIZ-Werkzeugen mit bestehenden Management-Tools wie dem Business Model Canvas und die Übertragung von Trends technischer Systeme auf betriebswirtschaftliche Geschäftsmodelle.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie TRIZ-Werkzeuge angepasst werden müssen, um Unternehmen bei der Überwindung von Denkmustern zu unterstützen und radikale neue Geschäftsideen zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Durchführung einer qualitativen Expertenbefragung unter 18 Experten, die mittels Mayring-Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Fokus liegt auf der Analyse der Übertragbarkeit von TRIZ-Trends auf den geschäftlichen Kontext und der Entwicklung der sogenannten „Trend-Leporellos“ als neues, visuelles Innovationswerkzeug.
Wichtige Begriffe sind insbesondere TRIZ, Geschäftsmodellinnovation, Systemvolution, Trend-Leporellos und die Überwindung psychologischer Trägheit.
Die Experten betonen, dass die technische Komplexität und der hohe Abstraktionsgrad der klassischen TRIZ viele Anwender abschrecken, weshalb eine Vereinfachung für den Geschäftskontext essenziell ist.
Die Leporellos dienen als handliches, visuelles Hilfsmittel in Innovationsworkshops, um durch gezielte Provokationsfragen eingefahrene Denkschienen zu durchbrechen und systematische neue Ansätze zu fördern.
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