Bachelorarbeit, 2019
31 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit untersucht die Hexenproblematik in Miguel de Cervantes' Novelle "Coloquio de los perros". Sie befasst sich mit der historischen und literarischen Einordnung der Novelle im Kontext des Siglo de Oro und dem Hexenglauben des 16. und 17. Jahrhunderts in Spanien. Die Arbeit beleuchtet, wie Cervantes das Konzept der Hexerei in seine Novelle integriert und welche Lehre der Leser in Bezug auf die Hexenproblematik ziehen soll.
Die Einleitung bietet eine historische und literarische Einordnung der Novelle und beleuchtet das Konzept der Hexerei im 16. und 17. Jahrhundert in Spanien. Sie untersucht die spezifische Verwendung dieses Konzepts bei Cervantes.
Der Analyseteil befasst sich zunächst mit der Rahmenhandlung "El casamiento engañoso" und widmet sich dann dem "Coloquio de los perros" selbst. Er analysiert Inhalt, Aufbau und Thematik der Novelle und untersucht die Rolle der Hexenszene als Schlüsselstelle der Geschichte.
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: "Coloquio de los perros", Miguel de Cervantes, Novelas ejemplares, Hexenproblematik, Magie, Hexerei, Teufelspakt, Hexensabbat, Siglo de Oro, Spanien.
In der zwölften "Novela ejemplar" integriert Cervantes eine zentrale Hexenszene, um zeitgenössische Vorstellungen wie den Teufelspakt und den Hexensabbat zu verarbeiten.
Es war geprägt von Vorstellungen über magische Salbungen, Verwandlungen und Versammlungen mit dem Teufel (Ziegenbock-Motiv), die Cervantes literarisch aufgreift.
Sie bildet den erzählerischen Rahmen, in dem die sprechenden Hunde ihre Geschichte und damit auch die Begegnung mit den Hexen von Montilla präsentieren.
Die Arbeit analysiert, inwieweit Cervantes das Übernatürliche kritisch hinterfragt und welche moralischen oder sozialen Botschaften hinter der Darstellung der Hexerei stehen.
Es ist Teil der "Novelas ejemplares", in denen Cervantes versucht, Unterhaltung mit moralischer Belehrung und einer Reflexion der spanischen Gesellschaft zu verbinden.
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