Bachelorarbeit, 2020
73 Seiten, Note: 1,2
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung und Problemstellung
2. Zielsetzung
3. Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Begriffserklärung
„Motivation“
„Motiv“
„Anreiz“
„intrinsische Motivation“
„extrinsische Motivation“
„Intrinsische vs. Extrinsische Motivation“
3.2 Inhaltstheorien
Bedürfnishierarchie nach Maslow (1954)
3.3 Prozesstheorien
Motivationstheorie nach Porter und Lawler (1968)
Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungstheorie von Vroom (1964)
Job-Characteristics-Modell nach Hackman und Oldham (1971)
Job-Diagnostic-Survey nach Hackman und Oldham (1975)
3.4 Verhaltensbiologischer Ansatz
Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham
Flow-Theorie von Csikszentmihalyi (1985)
3.5 Zusammenhang bzw. Abgrenzung von Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit
3.6 Einflussfaktoren
3.7 Folgen mangelnder Mitarbeitermotivation
3.8 Methoden und Programme zur Mitarbeitermotivation
4. Methodik
4.1 Auswahl eines konkreten Unternehmens
4.2 Beschreibung Fragebogen
4.3 Darstellung der Vorgehensweise bei statistischer Auswertung
Stichprobenbeschreibung
5. Ergebnisse
6. Diskussion
6.1 Kritischer Vergleich der Ergebnisse mit der vorherigen Befundlage
6.2 Grenzen der eigenen Studie & Grenzen des Messinstrumentes
6.3 Welche Einflussfaktoren auf die Ergebnisse sind vorhanden?
6.4 Maßnahme zum Erhalt / Förderung der Mitarbeitermotivation
7. Zusammenfassung
Die Arbeit zielt darauf ab, die Mitarbeitermotivation im Fitnessstudio „Emotions“ mittels eines standardisierten Fragebogens zu erfassen, um Diskrepanzen zwischen den Unternehmensangeboten und den Bedürfnissen der Mitarbeiter zu identifizieren und daraus gezielte Maßnahmen zur Motivationssteigerung abzuleiten.
Bedürfnishierarchie nach Maslow (1954)
Der Amerikaner Maslow entwickelte 1954 eine der bekanntesten Motivationstheorien. Grundsätzlich kann das Modell in zwei Motivarten unterteilt werden. Die ersten vier der fünf Ebenen sind defizitmotiviert und die letzte wachstumsmotiviert. Wenn Motivationen für Defizite aufgrund von geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen nicht erfüllt werden, kann dies zu körperlicher und geistiger Instabilität führen. Physiologische Bedürfnisse stellen die niedrigste Stufe der Pyramide dar, in denen die Bedürfnisse von Hunger, Durst, Schlaf oder Sexualität vertreten sind (Kühlmann, 2008, S. 69–70). Die nächste Stufe spiegelt das Sicherheitsbedürfnis wider. Diese Ebene beinhaltet das Bedürfnis nach Sicherheit, Schutz, Angstfreiheit, Stabilität und Ordnung. Eine Ebene höher befindet sich das soziale Bedürfnis und der Wunsch nach kollektivem Leben, in der sich ein Gefühl der Zugehörigkeit, Freundschaft oder Sicherheit widerspiegeln. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, können Unternehmen gemeinsame Sporteinheiten oder Aktivitätsräume für Mitarbeiter veranstalten (Comelli & von Rosentiel, 2009, S. 14). Die vierte und letzte Stufe der Defizitmotive ist die Anerkennung.
Diese Ebene zeigt den Wunsch der Menschen nach äußerer Anerkennung und Zufriedenheit mit ihren Leistungen auf (Kühlmann, 2008, S. 69–70). Komplimente von Vorgesetzten, Kollegen und Kunden innerhalb und außerhalb des Unternehmens werden als Belohnung gewertet (Comelli & von Rosentiel, 2009, S. 14). Dies ist die einzige Voraussetzung, die das Modell für das Wachstumsthema benötigt. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Mitarbeiter im Unternehmen. Auf diese Weise kann ein Ziel identifiziert werden, das für den Einzelnen wichtig zu sein scheint und über den aktuellen Tätigkeitsbereich hinausgeht. Es ist hier nicht möglich, ein allgemeines Ziel zu definieren, weil der Mensch als Individuum das Gefühl hat, sich auf viele verschiedene Arten verwirklichen zu können (Kühlmann, 2008, S. 70).
1 Einleitung und Problemstellung: Diese Einführung betont die zentrale Rolle der Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg und beleuchtet die Wandlung des Fitnessmarktes hin zu einem gesundheitsorientierten Sektor.
2 Zielsetzung: Das Kapitel definiert das Ziel der Datenerhebung zur Mitarbeitermotivation im Unternehmen „Emotions“ mittels des Fragebogens nach Herzberg.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Hier werden wissenschaftliche Theorien zu Motivation und Zufriedenheit, Einflussfaktoren und Methoden zur Mitarbeitermotivation umfassend dargestellt.
4 Methodik: Beschreibung des ausgewählten Unternehmens sowie des angewandten Fragebogens nach Herzberg zur Erfassung von Motivationsfaktoren.
5 Ergebnisse: Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten aus den Fragebögen im Unternehmen.
6 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Vergleich mit der Literatur und Ableitung von Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation.
7 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Thesis mit dem Fazit, dass Motivation ein komplexes Zusammenspiel aus individuellen Bedürfnissen und betrieblichen Rahmenbedingungen ist.
Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit, Bedürfnispyramide nach Maslow, Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg, Personalführung, Anreizsysteme, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Fitnessstudio, betriebliche FuE, Motivationsfaktoren, Hygienefaktoren, Personalmanagement, Unternehmensführung, Mitarbeiterbindung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Erfassung der Mitarbeitermotivation in einem Fitnessstudio, um durch gezielte Maßnahmen die Bindung und Leistung der Mitarbeiter zu stärken.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie, die Analyse von Anreizsystemen sowie die praktische Anwendung von Mitarbeiterbefragungen im Dienstleistungssektor.
Das Ziel ist die Identifikation von Diskrepanzen zwischen bestehenden Anreizen im Unternehmen „Emotions“ und den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter, um darauf basierend Empfehlungen auszusprechen.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines standardisierten Fragebogens basierend auf der Theorie von Herzberg durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche zu Motivations- und Prozesstheorien sowie in die empirische Untersuchung mit der anschließenden Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit, Herzberg-Theorie, Maslow-Modell, Personalmanagement und Anreizgestaltung.
Die Studie untersucht explizit Hygienefaktoren wie Gehalt oder Arbeitsbedingungen, um zu verstehen, inwieweit diese für die Vermeidung von Unzufriedenheit und die Steigerung der Motivation der Befragten relevant sind.
Dieser Fragebogen eignet sich besonders gut, um den Ist-Zustand des Unternehmensangebots dem persönlichen Motivationsbedürfnis der Mitarbeiter gegenüberzustellen.
Es zeigt sich, dass Anreize wie „Externe Schulungen“ oder „Anerkennung“ von den Mitarbeitern als wichtig erachtet werden, das Unternehmen hier aber Handlungsbedarf hat, während bei anderen Aspekten bereits eine hohe Übereinstimmung herrscht.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Führungskräfte eine entscheidende Rolle einnehmen, indem sie individuell auf Mitarbeiter eingehen und eine offene Kommunikationskultur fördern müssen, um die Motivation langfristig zu sichern.
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