Masterarbeit, 2022
66 Seiten, Note: 1,3
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
1 Einleitung
2 Glückseligkeit – das Ziel der Menschen
2.1 Der Glücksbegriff
2.2 Glück in verschiedenen Kulturen
2.3 Arten von Glück
2.3.1 Zufallsglück
2.3.2 Wohlfühlglück
2.3.3 Glück der Fülle
2.4 Wege zum Glück
3 Freundschaft
3.1 Der Freundschaftsbegriff
3.2 Ähnlichkeit, Reziprozität und Zufriedenheit als Grundlage von Freundschaft
3.3 Das Fehlen von Freundschaft – Einsamkeit
3.4 Glücklich durch Freundschaft
4 Glück und Freundschaft bei Aristoteles
4.1 Glückseligkeit als höchstes Gut
4.1.1 Drei Lebensformen
4.1.2 Das Ergon-Argument - Worin besteht das Glück?
4.1.3 Die Mechanik der Seelenteile
4.1.4 Tugenden und Disposition zur Mitte – Wie wird man glücklich?
4.1.5 Äußere, körperliche und seelische Güter
4.2 Freundschaft
4.2.1 Drei Arten von Freundschaft
4.2.2 Die Notwendigkeit von Freundschaft für ein glückliches Leben
5 Glück und Freundschaft bei Epikur
5.1 Glückseligkeit durch katastematische Lust
5.1.1 Drei Arten von Unlust
5.2 Freundschaft
6 Corona Pandemie
6.1 Allgemeine Betrachtung der Corona Pandemie
6.2 Glückseligkeit während einer Pandemie?
6.2.1 Sport
6.2.2 Freizeitaktivitäten
6.2.3 Freundschaften
6.3 Die Aktualität von Aristoteles und Epikur
6.4 Eigene Bewertung von Freundschaft in der Corona Pandemie
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob ein glückseliges Leben durch Freundschaft in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist. Ausgehend von philosophischen Ansätzen wird die These überprüft, dass die pandemiebedingten Einschränkungen die Erreichung dieses Ziels maßgeblich behindern oder verunmöglichen.
4.1.2 Das Ergon-Argument - Worin besteht das Glück?
Entscheidend für die Bestimmung des menschlichen Glücks ist das Ergon-Argument (NE I 1097 b 24 – 1098 a 18), mit dessen Hilfe Aristoteles versucht, Glückseligkeit zu bestimmen, indem er die Aufgaben des Menschen näher definiert und Handlungshinweise gibt. Als ergon bezeichnet er die Funktion des Menschen, die es zu ergründen gilt (vgl. NE I 1097 b 25).
Was mit Blick auf eine jede Sache gut ist, hängt von ihrer besonderen Funktion oder Leistung ab, so wie über das Gutsein des Messers seine Fähigkeit zu schneiden und über das Gutsein des Auges seine Fähigkeit zu sehen entscheidet. Eine Sache ist in einem guten Zustand, wenn sich ihr spezifisches ergon auf gute Weise verwirklicht (Rapp 2001: 21).
Wenn alles eine spezifische Leistung oder Fähigkeit hat, dann muss es möglich sein, das ergon des Menschen allgemein zu bestimmen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Freundschaft als Unterstützung in Lebenskrisen ein und formuliert die These, dass Glückseligkeit durch Freundschaft während der Corona-Pandemie nicht möglich ist.
2 Glückseligkeit – das Ziel der Menschen: Dieses Kapitel definiert den Glücksbegriff, betrachtet Glück in verschiedenen Kulturen und differenziert zwischen verschiedenen Arten des Glücks sowie Wegen, dieses zu erreichen.
3 Freundschaft: Hier werden Definitionen und Grundlagen von Freundschaft, wie Ähnlichkeit und Reziprozität, sowie die Auswirkungen von Einsamkeit als Mangel an sozialen Beziehungen behandelt.
4 Glück und Freundschaft bei Aristoteles: Das Kapitel erläutert Aristoteles' Verständnis von Glückseligkeit als höchstes Gut, das Ergon-Argument sowie seine Klassifizierung von drei Arten der Freundschaft.
5 Glück und Freundschaft bei Epikur: Fokus liegt auf Epikurs hedonistischer Ethik, der Suche nach Ataraxie durch die Vermeidung von Schmerz und die Rolle der Freundschaft als wesentliches Element.
6 Corona Pandemie: Analysiert werden die Auswirkungen der Pandemie auf den Alltag, die Einschränkung von Sport, Freizeit und sozialen Kontakten und deren Einfluss auf die menschliche Glückseligkeit.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die These, dass Glückseligkeit durch Freundschaft unter den Bedingungen der Pandemie aktuell nicht realisierbar ist.
Glück, Glückseligkeit, Freundschaft, Aristoteles, Epikur, Corona Pandemie, Wohlbefinden, Tugend, Eudaimonia, Ataraxie, soziale Beziehungen, Einsamkeit, Lebensführung, Philosophie, psychologische Gesundheit
Die Arbeit untersucht die philosophische und psychologische Bedeutung von Glück und Freundschaft und hinterfragt deren Erreichbarkeit unter den Bedingungen der Corona-Pandemie.
Die Arbeit verknüpft antike Philosophie, insbesondere von Aristoteles und Epikur, mit modernen psychologischen Erkenntnissen über Glück und die Auswirkungen sozialer Restriktionen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Glückseligkeit durch Freundschaft trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie möglich ist.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die philosophische Originalwerke und aktuelle Studien miteinander in Bezug setzt.
Neben theoretischen Grundlagen zu Glück und Freundschaft werden die Lehren von Aristoteles und Epikur analysiert und anschließend auf die spezifischen Einschränkungen der Corona-Pandemie angewendet.
Glück, Glückseligkeit, Freundschaft, Aristoteles, Epikur und Corona-Pandemie sind die zentralen Begriffe.
Die beiden Philosophen bieten fundamentale, wenn auch unterschiedliche Ansätze zum Thema Glück und soziale Verbundenheit, die als theoretisches Gerüst für die heutige Bewertung dienen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die pandemiebedingten Maßnahmen ein Erleben von Freundschaft in jenem Ausmaß, das für eine vollkommene Glückseligkeit notwendig wäre, aktuell verhindern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

