Masterarbeit, 2022
86 Seiten, Note: 1
1 Ausgangslage in Österreich
1.1 Alternative Wirtschaftskonzepte
1.1.1 Der Grundgedanke des Bedingungslosen Grundeinkommens
1.2 Die aktuelle Wirtschaft und ihre Grenzen, Probleme und Risiken
1.2.1 Ungleichgewicht, Verteilung und Armut
1.2.2 Arbeitsmarkt und Beschäftigung
1.2.3 Einfluss der Corona-Pandemie
1.2.4 Individuelle und kollektive Folgen und Kosten der Arbeitslosigkeit
1.2.5 Soziale Unterstützung in Österreich
2 Das Bedingungslose Grundeinkommen in der Theorie
2.1 Funktionsweise
2.2 Finanzierung
2.3 Chancen und erwartete positive Folgen
2.3.1 Ungleichheit, Verteilung und Armut
2.3.2 Arbeitsmarkt und Beschäftigung
2.3.3 Sonstiges
2.4 Risiken und mögliche Probleme
2.4.1 Steuern, Preisniveau und Inflation
2.4.2 Internationale Konkurrenzfähigkeit
2.4.3 Der Effekt auf die Beschäftigung anhand der neuklassischen Arbeitsmarkttheorie
2.4.4 „Ausnutzung“ des Systems und Zuwanderung
2.5 Zusammenschau der Pro- und Contra-Argumente
3 Das Bedingungslose Grundeinkommen in der Praxis: Das Finnische Experiment
3.1 Stand und Probleme der praktischen Forschung
3.1.1 Das Mincome-Experiment
3.1.2 Weitere Experimente und Pilotprojekte
3.2 Planung, Ziele und Rahmenbedingungen des Finnischen Experiments
3.3 Durchführung des Finnischen Experiments
3.4 Ergebnisse und Schlussfolgerungen
4 Empirischer Teil: Die mediale Rezeption des Finnischen Experiments in Österreich
4.1 Forschungsdesign und Vorgehensweise
4.2 Darstellung der Ergebnisse
4.2.1 Ausmaß der medialen Berichterstattung in Österreich
4.2.2 Thematisierte Aspekte
4.2.3 Erwähnte Pro-Argumente
4.2.4 Erwähnte Contra-Argumente
4.2.5 Allgemeines Stimmungsbild
4.2.6 Offene Fragen
4.3 Einordnung in den österreichischen Kontext
4.3.1. Höhe und Finanzierung eines Grundeinkommens in Österreich
4.3.2. Parteipolitische Meinungen und Stellungnahmen
5 Gegenüberstellung der medialen Rezeption und Erwartungen mit den tatsächlichen Ergebnissen des Experiments
5.1 Berichterstattung und tatsächliche Erwartungen
5.2 Berichterstattung und tatsächliche Ergebnisse
5.3 Vergleich der Berichterstattung und der Erkenntnissen aus der Literatur
6 Fazit und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Implikationen und weiterführende Fragen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Bedingungslosen Grundeinkommens auf Gesellschaft und Wirtschaft, mit besonderem Fokus auf den Arbeitsmarkt. Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse mit der medialen Rezeption des Finnischen Experiments (2017/2018) in Österreich abzugleichen, um zu klären, ob sich die öffentliche Berichterstattung mit empirischen Daten deckt.
2.4.3 Der Effekt auf die Beschäftigung anhand der neuklassischen Arbeitsmarkttheorie
Um die tatsächlichen Effekte eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf die Beschäftigung in einem Land einschätzen zu können, kann die arbeitsmarktökonomische Theorie der Neoklassik herangezogen werden, wie sie von diversen Ökonomen, unter Anderem George Borjas, 2013, erklärt wird.
Die Arbeitsmarktökonomische Theorie geht davon aus, dass jeder (arbeitsfähige) Mensch vor der Entscheidung steht, wie viele Stunden seiner Woche er Freizeit haben möchte und wie viele Stunden er Arbeit verrichten möchte, um Geld zu bekommen, welches er anschließend für Konsum nutzen kann. Dabei wird angenommen, dass jeder Mensch danach strebt, Freizeit und Arbeit in das gewisse Verhältnis zu setzen, mit dem er persönlich die höchste Zufriedenheit generieren kann (Borjas, 2013, S. S.33).
1 Ausgangslage in Österreich: Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation, wobei die Probleme am Arbeitsmarkt und die Relevanz alternativer Konzepte beleuchtet werden.
2 Das Bedingungslose Grundeinkommen in der Theorie: Theoretische Erläuterung des Konzepts, seiner Funktionsweise und der arbeitsmarktökonomischen Folgen, unter Einbeziehung von Chancen und Risiken.
3 Das Bedingungslose Grundeinkommen in der Praxis: Das Finnische Experiment: Beschreibung der Rahmenbedingungen und Ergebnisse des finnischen Pilotprojekts in den Jahren 2017 und 2018.
4 Empirischer Teil: Die mediale Rezeption des Finnischen Experiments in Österreich: Analyse und Interpretation österreichischer Zeitungsartikel zur Berichterstattung über das Experiment anhand von fünf definierten Kategorien.
5 Gegenüberstellung der medialen Rezeption und Erwartungen mit den tatsächlichen Ergebnissen des Experiments: Vergleich des medialen Bildes mit den realen Ergebnissen und den theoretischen Ausführungen.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und Identifikation weiterer Forschungsfragen.
Bedingungsloses Grundeinkommen, Arbeitsmarkt, Finnisches Experiment, Medienanalyse, Österreich, Beschäftigung, Sozialstaat, Einkommensverteilung, Armutsbekämpfung, Arbeitsökonomie, Digitalisierung, Neoklassik, Finanzierung, Sozialtransfer, Krisenbewältigung
Die Masterarbeit untersucht das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens und seine potenziellen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie die Gesellschaft, basierend auf theoretischen Modellen und praktischen Erkenntnissen.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Theorie des Grundeinkommens, den Erfahrungen aus dem Finnischen Experiment und der Art und Weise, wie österreichische Medien dieses Thema wahrgenommen und kommuniziert haben.
Das Ziel ist es zu ermitteln, welche Auswirkungen ein Grundeinkommen auf den Arbeitsmarkt hätte und wie österreichische Medien das Konzept im Kontext des Finnischen Experiments bewertet haben.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturarbeit mit einer empirischen Medienanalyse, für die österreichische Zeitungsartikel aus den Jahren 2015 bis 2020 kategorisiert und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung des Grundeinkommens, eine detaillierte Beschreibung des Finnischen Experiments und eine umfangreiche Analyse der österreichischen Berichterstattung.
Wichtige Begriffe sind Bedingungsloses Grundeinkommen, Arbeitsmarkt, Finnisches Experiment, Medienanalyse, Sozialstaat und Verteilungsgerechtigkeit.
Die Pandemie wird als Verstärker für wirtschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit und Ungleichheit genannt, was die aktuelle Relevanz des Grundeinkommens in der öffentlichen Debatte unterstreicht.
Die Medien präsentieren ein gespaltenes Bild; während vor dem Experiment Erwartungen (positiv/negativ) dominierten, lag der Fokus nach dem Experiment primär auf dem ausbleibenden Beschäftigungseffekt und einer eher skeptischen Haltung.
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