Bachelorarbeit, 2021
33 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Resilienz Islands gegenüber natürlichen und anthropogenen Krisen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse von zwei bedeutenden Ereignissen: der Wirtschaftskrise 2008 und dem Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010. Die Arbeit beleuchtet, welche Faktoren zur Resilienz Islands beitragen und wie sich die Bevölkerung mit diesen Krisen auseinandersetzt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas Resilienz in Krisen beleuchtet. Anschließend werden die Begriffe Krise und Resilienz geklärt, wobei der Adaptionszyklus nach Holling als theoretisches Modell vorgestellt wird. Kapitel 2 erläutert die Bedeutung des Sozialkapitals als Schlüsselfaktor für die Resilienz.
Kapitel 3 widmet sich der Analyse der Wirtschaftskrise 2008 und unterteilt diese in verschiedene Phasen: Industrialisierung und Urbanisierung, die Phase des Wachstums, die Phase der Erhaltung, die Phase der kreativen Zerstörung sowie die Phase der Reorganisation. Kapitel 4 untersucht den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010 und beleuchtet die Situation vor und nach dem Ausbruch.
Kapitel 5 beinhaltet einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen im Kontext der Corona-Pandemie und der seismischen Aktivität in Island. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und zukünftige Perspektiven beleuchtet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen Resilienz, Krise und Sozialkapital im Kontext Islands. Die Analyse der Wirtschaftskrise 2008 und des Vulkanausbruchs des Eyjafjallajökull 2010 zeigt die Faktoren, die zur Resilienz des Landes beitragen, sowie die Fähigkeit der isländischen Bevölkerung zur Krisenbewältigung. Die Arbeit beleuchtet zudem aktuelle Entwicklungen wie die Corona-Pandemie und die seismische Aktivität in Island.
Island gilt als krisenerprobte Nation. Durch eine resiliente Mentalität und starken gesellschaftlichen Zusammenhalt konnte das Land schwere Krisen wie den Finanzkollaps 2008 überwinden.
Krisenresiliente Subsysteme wie die Fischerei und eine schnelle Reorganisation der Wirtschaft halfen Island, sich vergleichsweise rasch vom Kollaps zu erholen.
Trotz unbrauchbarer Notfallpläne aufgrund von Aschestaub wurde die Krise durch kompetente Entscheidungen von Individuen und ein hohes Risikobewusstsein der Bevölkerung bewältigt.
Das Sozialkapital, also das Vertrauen und der Zusammenhalt innerhalb der kleinen Bevölkerung, gilt als Schlüsselfaktor für die schnelle Anpassung an neue Krisensituationen.
Die Arbeit analysiert die Corona-Krise als aktuelles Beispiel, bei dem Islands geographische Lage als Inselstaat als resilienzfördernd bewertet wurde.
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