Bachelorarbeit, 2021
91 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Der Bewegungsgegenstand
2.1 Entwicklung des Bewegungsgegenstandes
2.2 Erweiterte Sachstrukturanalyse des Bewegungsgegenstands
2.2.1 Kategorische Einordnung des Bewegungsgegenstandes
2.3 Themen und Inhalte des Bewegungsgegenstands
2.3.1 Bewegungsdialog
2.3.2 Bewegungsbeziehungen
2.4 Welche Kompetenzen lassen sich am Bewegungsgegenstand erschließen?
3 Fachwissenschaftliche Perspektiven auf den Bewegungsgegenstand
3.1 Fachwissenschaftliche Bestimmung: Theorien, Begriffe, Definitionen
3.1.1 Drucksituationen
3.1.2 Stress
3.1.3 Coping
3.2 Bedeutsamkeit der fachwissenschaftlichen Perspektive für den Sportunterricht
3.3 Empirische Studien zum Thema
4 Lerngegenstand und fachdidaktische Gestaltung
4.1 Ableitung und Formulierung eines konkreten Lerngegenstands
4.2 Curriculare Verortung des Lerngegenstands/-inhalts
4.2.1 Verortung des Lerngegenstands im Kompetenzmodell
4.2.2 Verortung des Lerngegenstands im Lehrplan
4.3 Bedingungsanalyse
4.3.1 Institutionelle Voraussetzungen (räumliche, materielle, organisatorische Gegebenheiten)
4.3.2 Personale Voraussetzungen (allgemeine und spezielle Voraussetzungen der SuS/der LP)
4.4 Fachdidaktische Begründung des methodisch-didaktischen Zugangs
4.4.1 Didaktisches Vorgehen
4.4.2 Methodisches Vorgehen
4.4.3 Aufgabenformate
4.5 Sequenzplanung: Darlegung des lernzielorientierten „roten Fadens“
4.6 Verlaufsplanungen: Darlegung des lernzielorientierten „roten Fadens“
4.6.1 Unterrichtseinheit 1-2
4.6.2 Unterrichtseinheit 3-4
4.6.3 Unterrichtseinheit 5-6
5 Evaluation der Unterrichtssequenz
5.1 Allgemeine Überlegungen und Erkenntnisinteresse der Evaluation
5.2 Evaluationsleitende Fragestellungen und passende Evaluationsaufgaben
5.2.1 Microsoft Forms Evaluation 1
5.2.2 Zielwurfevaluation 1
5.2.3 Microsoft Forms Evaluation 2
5.2.4 Zielscheibenevaluation
5.2.5 Zielwurfevaluation 2
5.2.6 Abschlussfeedback
5.3 Zugang zur Evaluation
5.3.1 Materialien, Mittel und Quellen der Informationsgewinnung (Datenerhebung)
5.3.2 Vorgehen zur Datenaufbereitung und Auswertung der Informationen
6 Ergebnisdarstellung: Auswertung der Evaluation
6.1 Evaluation 1
6.2 Evaluation 2
6.3 Evaluation 3
6.4 Evaluation 4
6.5 Evaluation 5
6.6 Evaluation 6
7 Diskussion der Evaluationsergebnisse im Kontext der Unterrichtsplanung
7.1 Evaluation 1 und 3
7.2 Evaluation 2 und 5
7.3 Evaluation 4
7.4 Evaluation 6
8 Perspektiven und Ausblick
9 Quellenverzeichnis
Diese Arbeit zielt darauf ab, sportartbezogene Grundlagen von Badminton mit der Einführung in Stressbewältigungstechniken zu verknüpfen, um SchülerInnen bei der Regulation von Emotionen in sportlichen Drucksituationen zu unterstützen.
Embodiment
Es ist allgemein bekannt, dass sich die Stimmungslage auf die Körperhaltung auswirkt. So lässt zum Beispiel ein Fußballspieler nach einem Misserfolg die Schultern hängen und geht mit gesenktem Kopf vom Platz. Der Gewinner hingegen nimmt eine stolze Körperhaltung ein und hat einen fröhlichen Gesichtsausdruck. Meistens kann man nur anhand der Körperhaltung von Sportlern erkennen wer gewonnen und wer verloren hat, beziehungsweise wer mit seiner Leistung zufrieden ist und wer nicht. Es sei denn, es wird bewusst eine bestimmte Körperhaltung eingenommen, welche sich nicht zwangsläufig mit der aktuellen Gefühlslage decken muss. Das Ziel hinter einem solchen Handeln könnte die Umsetzung der Embodiment Methode sein. Diese besagt, dass sich körperliche Zustände wie Körperhaltung, Körperspannung und Ausdruck auf die Psyche auswirken. Ein bekanntes Beispiel ist das Anspannen der Gesichtsmuskulatur, welche beim Lachen aktiviert wird und die Mundwinkel nach oben zieht. Auch wenn kein erfreuliches Ereignis eintritt, verhilft dies zu einer positiveren Grundstimmung (Beckmann & Beckmann-Waldenmayer, 2020).
Da körperliche Zustände willkürlich eingenommen werden können, ist durch diese Methode eine gezielte Modifikation des mentalen Zustandes möglich. Embodiment gilt als Möglichkeit der Selbstregulation. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sie einfach, schnell und in vielfältigen Situationen durchführbar ist (ebd.).
1 Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Relevanz des Sportunterrichts zur Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit Emotionen und Stress, wobei Badminton als sportlicher Kontext dient.
2 Der Bewegungsgegenstand: In diesem Kapitel wird Badminton als Sportart historisch eingeordnet, fachlich strukturiert und hinsichtlich der im Schulsport erwerbbaren Kompetenzen analysiert.
3 Fachwissenschaftliche Perspektiven auf den Bewegungsgegenstand: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Drucksituation, Stress und Coping und erläutert die Bedeutung dieser Konzepte für den Sportunterricht sowie bestehende empirische Erkenntnisse.
4 Lerngegenstand und fachdidaktische Gestaltung: Das Kapitel verknüpft die Badminton-Praxis mit Copingstrategien, beschreibt die curriculare Verortung, Rahmenbedingungen und die detaillierte Planung der Unterrichtssequenz.
5 Evaluation der Unterrichtssequenz: Hier werden die methodischen Überlegungen, Evaluationsfragen und eingesetzten Instrumente zur Erhebung der Wirksamkeit der Unterrichtseinheiten vorgestellt.
6 Ergebnisdarstellung: Auswertung der Evaluation: Die erhobenen Daten aus den verschiedenen Evaluationsphasen werden tabellarisch präsentiert und deskriptiv ausgewertet.
7 Diskussion der Evaluationsergebnisse im Kontext der Unterrichtsplanung: Das Kapitel interpretiert die Ergebnisse und setzt sie in Bezug zur Unterrichtsplanung, um Stärken und Schwächen der Intervention zu diskutieren.
8 Perspektiven und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und Forschungsbedarfe.
Badminton, Emotionsregulation, Copingstrategien, Drucksituationen, Sportunterricht, Stressbewältigung, Zielsetzungsmethode, Embodiment, Selbstregulation, Schulsport, Bewegungsgegenstand, Evaluation, Unterrichtssequenz, Kompetenzorientierung
Die Arbeit untersucht, wie SchülerInnen im Sportunterricht durch Badminton-spezifische Aufgaben und gezielte Copingstrategien lernen können, mit Emotionen in Drucksituationen umzugehen.
Die Arbeit verbindet fachwissenschaftliche Konzepte aus der Sportpsychologie (Stress, Coping) mit fachdidaktischen Inhalten zur Sportart Badminton.
Das Ziel ist die Vermittlung sportartbezogener Grundlagen und die Einführung in Stressbewältigung, um eine Basis für den eigenständigen Umgang mit Emotionen im Sport zu schaffen.
Der Autor führt eine Unterrichtssequenz durch und nutzt verschiedene empirische Instrumente, darunter Online-Fragebögen, analoge Zielscheibenbewertungen und Abschlussfeedbacks, um die Wirksamkeit zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Theorien zu Druck und Coping), die Planung der Unterrichtssequenz und die anschließende Auswertung der empirischen Daten.
Zentrale Begriffe sind Emotionsregulation, Copingstrategien, Drucksituationen, Badminton, Zielsetzungsmethode und Embodiment.
Die SchülerInnen lernten, durch gezieltes Lächeln oder bewusste Körperhaltung (positives/negatives Embodiment) ihr emotionales Empfinden aktiv zu steuern und dessen Einfluss auf ihre Leistung zu prüfen.
Sie dient als Copingstrategie, um kurzfristige Stressreduktion in Druckmomenten zu erreichen, indem Aufgaben klar und realistisch formuliert werden.
Der Autor stellt fest, dass es im Sportunterricht schwierig ist, künstliche Drucksituationen zu kreieren, die von allen SchülerInnen gleichermaßen als solche wahrgenommen werden.
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