Masterarbeit, 2015
67 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Hintergrund
2.1 Begriffsverständnis von Business-Intelligence-Technologien
2.1.1 Traditionelle BIT
2.1.2 Moderne BIT
2.2 Begriffsverständnis von Erfolgsfaktoren
2.3 Exemplarisches Beispiel: SAP HANA
3. Vorgehen bei der qualitativen Datenerhebung
3.1 Erstellung des Interviewleitfadens
3.2 Akquise der Interviewpartner
4. Datenanalyse
4.1 Identifizierte Erfolgsfaktoren
4.1.1 Systemeigenschaften von SAP HANA
4.1.2 Kategorie: „Systemarchitektur“
4.1.3 Kategorie: „IT-Governance“
4.1.4 Kategorie: „Mitarbeiterkompetenzen“
4.1.5 Kategorie: „Nutzung“
4.1.6 Einfluss auf den Unternehmenserfolg
4.2 Identifizierte Interdependenzen
4.3 Konsolidierte Ergebnispräsentation
5. Fazit
5.1 Reflexion
5.2 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, kritische Erfolgsfaktoren für den Einsatz moderner Business-Intelligence-Technologien (BIT) zu identifizieren, am Beispiel von SAP HANA zu untersuchen und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich etablierte Erfolgsfaktoren traditioneller BI-Systeme auf moderne, In-Memory-basierte Technologien übertragen lassen und welche interdependenten Wirkungsweisen zwischen diesen Faktoren bestehen.
Systemeigenschaften von SAP HANA
SAP HANA, im Weiteren auch nur als HANA oder System bezeichnet, besitzt charakteristische Systemeigenschaften die in den Interviews als Gründe für Zufriedenheit mit und als Argumente für die Investition in HANA angegeben wurden. Da die in diesem Kapitel vorgestellten Faktoren teilweise im Zusammenhang mit diesen Systemeigenschaften stehen, werden diese im Vorfeld vorgestellt. Die genauen Zusammenhänge werden in dem dafür vorgesehenen Kapitel im Detail betrachtet. Als Gründe für die Zufriedenheit mit SAP HANA und als Argumente für die Investition darin, wurden explizit die folgenden Eigenschaften genannt:
Performance – Die hohe Performance von SAP HANA, durch die Verwendung der In-Memory Technologie, im Gegensatz zu traditionellen BIT.
Stabilität – Die Stabilität der Technologie, in Form von Ausfallsicherheit, sobald ein stabiler Status des Systems nach der Implementierung erreicht wurde.
Benutzerfreundlichkeit – Eine hohe Benutzerfreundlichkeit ggü. traditioneller BIT. Vor allem durch die höhere Performance, jedoch auch durch die Visualisierung der Benutzeroberfläche, die mithilfe graphischer Interfaces die Interaktion mit dem System vereinfacht.
Funktionalität – Mit neuen Funktionalitäten und Möglichkeiten Eigenentwicklungen an SAP HANA anzubinden, wird die Funktionalität ggü. traditioneller BIT gesteigert und damit auch die Einsatzmöglichkeiten von SAP HANA. Es ist dadurch nach IP-1 eine „ausbaufähige und agile Technologie“.
Transparenz – Damit ist die Nachvollziehbarkeit von Abfragen aus dem BI-System gemeint, die bei modernen BIT durch die hohe Performance und einfache Datenorganisation hergestellt wird.
Unterstützung von SAP – Eine proprietäre Eigenschaft von SAP HANA ist die Unterstützung seitens des Anbieters SAP, der für dieses Produkt, zur Zufriedenheit der IP, umfangreiche Unterstützung bei der Implementierung und Nutzung bietet.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ein, die den Erfolg moderner BIT-Lösungen im Hinblick auf den Unternehmenserfolg erforscht.
2. Hintergrund: Es werden die begrifflichen Grundlagen zu Business-Intelligence-Technologien definiert und die Besonderheiten von SAP HANA als exemplarische moderne BIT hervorgehoben.
3. Vorgehen bei der qualitativen Datenerhebung: Das Kapitel erläutert die methodische Wahl von semistrukturierten Experteninterviews und die Strukturierung des Interviewleitfadens zur Datengewinnung.
4. Datenanalyse: Die Analyse identifiziert Erfolgsfaktoren in den Bereichen Systemarchitektur, IT-Governance, Mitarbeiterkompetenzen und Nutzung und stellt deren Interdependenzen dar.
5. Fazit: Das Fazit reflektiert die gewählte Methodik und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten, um die theoretischen Erkenntnisse weiter zu validieren.
Business Intelligence, SAP HANA, In-Memory-Technologie, Erfolgsfaktoren, IT-Governance, Systemarchitektur, Datenorganisation, Unternehmenserfolg, Data Scientist, Benutzerfreundlichkeit, Prozessdesign, qualitative Datenerhebung, IS-Erfolgsmodell, Implementierung, Performance.
Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren beim Einsatz moderner Business-Intelligence-Technologien (BIT) am Beispiel von SAP HANA, um Unternehmen bei Investitionsentscheidungen zu unterstützen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Systemarchitektur, der IT-Governance, den notwendigen Mitarbeiterkompetenzen sowie der tatsächlichen Nutzung und Akzeptanz des Systems im Unternehmen.
Das Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die den Einsatz moderner BIT positiv beeinflussen und damit den Unternehmenserfolg steigern.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz verfolgt, basierend auf neun explorativen, semistrukturierten Experteninterviews.
Im Hauptteil werden die durch die Interviews gewonnenen Daten induktiv analysiert, in Kategorien geordnet und die interdependenten Zusammenhänge zwischen den Erfolgsfaktoren aufgezeigt.
Zentrale Begriffe sind Business Intelligence, SAP HANA, In-Memory-Technologie, Erfolgsfaktoren, Unternehmenserfolg und Prozessdesign.
SAP HANA wurde aufgrund seiner marktführenden Stellung und der weiten Verbreitung der In-Memory-Technologie in Deutschland ausgewählt, um eine standardisierte und vergleichbare Datengrundlage zu schaffen.
Moderne BIT basieren auf In-Memory-Datenbanken und ermöglichen durch interaktive Oberflächen auch Fachbereichsmitarbeitern Echtzeitanalysen, was sie von rein IT-gesteuerten, traditionellen Systemen abhebt.
Die Identifikation erfolgt durch die Auswertung von Experteninterviews; für eine statistische Validierung der Interdependenzen wird ergänzend das etablierte Modell von DeLone und McLean herangezogen.
Fachbereichsmitarbeiter werden zunehmend zu "Data Scientists" weiterentwickelt, da moderne BIT eine tiefere Integration in die Analyseprozesse erfordern, als dies bei traditionellen Berichten der Fall war.
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