Magisterarbeit, 2006
199 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Hintergrund und Abgrenzung der vorliegenden Arbeit
1.2.1 Kurzbeschreibung HBSC-Studie
1.2.2 Kurzbeschreibung KIGGS-Studie
1.3 Forschungsziele und methodische Vorgehensweise
2 Erörterung des aktuellen Forschungsstandes
2.1 Jugend – Phase oder Zustand?
2.1.1 Der Terminus Jugend
2.1.2 Jugend aus entwicklungspsychologischer Sicht
2.1.3 Jugend im gesellschaftlichen Kontext
2.2 Theorie der Sozialen Ungleichheit
2.2.1 Einleitung Soziale Ungleichheit
2.2.2 Soziale Ungleichheit und der Klassenbegriff
2.2.3 Soziale Ungleichheit und das Schichtmodell
2.2.4 Kritik an Klassen- und Schichtmodellen
2.2.5 Exkurs Soziale Ungleichheit
2.2.6 Lagemodelle
2.2.6.1 Entwicklung der Lagemodelle
2.3 Benachteiligungspotentiale in den Lebenslagen junger Menschen
2.3.1 Einleitung Benachteiligungspotentiale
2.3.2 Sozialisation
2.3.2.1 Haushaltsfinanzierung
2.3.2.2 Familie
2.3.2.3 Wohnsituation
2.3.2.4 Peers
2.3.3 Arbeit und Bildung
2.3.4 Migration
2.3.5 Gesundheit
2.3.5.1 Riskantes und protektives Gesundheitsverhalten
2.3.5.2 Ernährung
3 Erwartete Ergebnisse
4 Vorstellung der Datenerhebung
4.1 Erhebungsumfeld
4.1.1 Einleitung
4.1.2 Definition Sozialer Brennpunkt
4.1.3 Definition Sozialraum
4.1.4 Sozialraum Elsenstraße
4.1.5 Zielgruppe der Erhebung
4.1.6 Zugang zur Studienpopulation
4.1.7 Kurzbeschreibung Projekt der Jugendsozialarbeit
4.2 Erhebungsphase
4.2.1 Erhebungsinstrument
4.2.1.1 Aufbau Fragebogen
4.2.2 Durchführung der Erhebung
4.2.3 Feedback der Studienpopulation
4.3 Stichprobe
5 Vorstellung der Auswertungsmethodik und der Lebenslagedimensionen
5.1 Methodische Vorgehensweise in der Auswertung
5.2 Beschreibung der Lebenslagedimensionen
6 Vorstellung des Datensatzes und erste Interpretationen
6.1 Dimension Sozialisation
6.1.1 Bereich Wohnsituation
6.1.1.1 Fazit Wohnsituation
6.1.2 Bereich sozioökonomischer Status
6.1.2.1 Fazit sozioökonomischer Status
6.1.3 Bereich Wohnumfeld
6.1.3.1 Fazit Wohnumfeld
6.1.4 Bereich Peers
6.1.4.1 Fazit Peers
6.2 Dimension Bildung
6.2.1 Fazit Bildung
6.3 Dimension Gesundheit
6.3.1 Bereich physisches Befinden
6.3.1.1 Fazit physisches Befinden
6.3.2 Bereich psychisches Befinden
6.3.2.1 Fazit psychisches Befinden
6.3.3 Bereich gesundheitsbezogene Verhaltensweisen
6.3.3.1 Fazit Gewalt
6.3.3.2 Fazit körperliche Aktivität und Verhütung
6.3.3.3. Fazit Konsum legaler und illegaler Substanzen
6.3.3.4 Fazit Ernährungsgewohnheiten
7 Auswertung des Datensatzes mit bi- und multivariaten Methoden
7.1 Arbeitsschritt 1 - Auswertung mit bivariaten Methoden
7.1.1 Einleitung
7.1.2 Dimension Sozialisation
7.1.2.1 Bereich Wohnumfeld
7.1.2.2 Bereich Haushaltsfinanzierung
7.1.2.3 Fazit Sozialisation
7.1.3 Dimension Bildung
7.1.3.1 Fazit
7.1.4 Dimension Gesundheit
7.1.4.1 Bereich physisches Befinden
7.1.4.1.1 Fazit
7.1.4.2 Bereich psychisches Befinden
7.1.4.2.1 Fazit
7.1.4.3 Bereich gesundheitsbezogene Verhaltensweisen
7.1.4.3.1 Fazit
7.2 Arbeitsschritt 2 - Auswertung mit multivariater Methode
7.2.1 Einleitung
7.2.2 Methode der Faktorenanalyse
7.2.2.1 Bestimmung der Anzahl der Faktoren
7.2.2.2 Auswahl der Variablen
7.2.3 Ergebnisse der Faktorenanalyse
7.2.3.1 Vorstellung der extrahierten Faktoren
7.2.3.2 Interpretation der Faktoren
8 Diskussion sowie Überlegungen zu präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen
8.1 Diskussion der Ergebnisse
8.2 Exemplarische Kriterien für Prävention und Gesundheitsförderung (bzgl. benachteiligter Jugendlicher)
9 Public Health-Relevanz
10 Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf
11 Fazit der empirischen Arbeit
12 Anhang
12.1 Erhebungsinstrument
12.2 Abbildungen für Hintergrundinformationen
12.3 Hintergrundinformationen zur durchgeführten Faktorenanalyse
Die vorliegende Arbeit untersucht die subjektiven gesundheitsbezogenen Lebenslagen von benachteiligten Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren in einem als problembelastet identifizierten Berliner Sozialraum (Elsenstraße). Ziel ist es, bedarfsgerechte Handlungsfelder für Prävention und Gesundheitsförderung zu identifizieren, indem belastende und protektive Faktoren im Alltag und im Sozialverhalten der Zielgruppe explorativ analysiert werden.
1.2.1 HBSC-Studie
Die in 30 Ländern seit 1990 (in Deutschland seit 2001) durchgeführte Studie zum Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern will „zu einem erweiterten Verständnis gesundheitsbezogener Einstellungen und Verhaltensweisen junger Menschen“...beitragen...“und die Bedingungen ihrer Entwicklung untersuchen.“ (Richter 2003:11) Hierzu werden die „Wechselbeziehungen zwischen der Person des Jugendlichen und seiner Umwelt im sozialpsychologischen und ökologischen Sinne“ untersucht. (Ebd.:13) Der deutsche Beitrag zur Studie wird in vier für Deutschland gewichteten Regionen erhoben. Es wurden in Deutschland 5650 Schülerinnen und Schüler mittels Fragebogen (Selbstangabe) aus den Klassenstufen 5, 7 und 9 befragt. (Ebd.:14) Als Schwerpunktbereiche sind u.a. herausgearbeitet: 1. Demographische Angaben, 2. Subjektive Gesundheit, 3. Unfallrisiko und Gewalt, 4. Substanzkonsum, 5. Essverhalten und Diäten, 6. Körperliche Aktivität, 7. Soziale Ressourcen, soziales Kapital, 8. Schule, 9. Gleichaltrigengruppe und Freizeitverhalten (Ebd.:16)
Der Fragebogen ist ansprechend illustriert und umfasst 33 DIN A4 Seiten. Die Bereiche sind in 86 Fragen gesplittet, die wiederum überwiegend in Unterfragen aufgegliedert sind, sodass insgesamt 216 Fragen zu beantworten sind.
Als Stärken sind anzusehen: Der bestechende Vorzug der Studie liegt in der internationalen Vergleichbarkeit im Querschnitt aber auch entwicklungsbezogen im Anschluss an landesspezifisch vollzogenen Richtlinienentscheidungen und Maßnahmen in der Gesundheitspolitik. Ferner ist es möglich geschlechts- und altersspezifische Unterschiede und allgemeine wie detaillierte Trends und Entwicklungen im Gesundheitsverhalten der Schülerschaft herauszuarbeiten.
1 Einleitung: Definiert die Relevanz der Jugend als Lebensphase für die Prävention und begründet die Notwendigkeit, subjektive Daten zur gesundheitlichen Lebenslage bei benachteiligten Gruppen zu erheben.
2 Erörterung des aktuellen Forschungsstandes: Liefert einen theoretischen Rahmen zu den Themen Jugend, soziale Ungleichheit und benachteiligende Lebenslagen.
3 Erwartete Ergebnisse: Fasst die theoretischen Erwartungen an die empirische Untersuchung zusammen.
4 Vorstellung der Datenerhebung: Dokumentiert das Erhebungsumfeld (Sozialraum), das Instrumentarium und den Zugang zur Stichprobe.
5 Vorstellung der Auswertungsmethodik und der Lebenslagedimensionen: Beschreibt die methodische Vorgehensweise sowie die Dimensionen der Lebenslage, die der Auswertung zugrunde liegen.
6 Vorstellung des Datensatzes und erste Interpretationen: Bietet eine univariate Auswertung der erhobenen Daten.
7 Auswertung des Datensatzes mit bi- und multivariaten Methoden: Vertieft die Analyse durch Zusammenhangsanalysen (Chi²-Test) und Faktorenanalyse.
8 Diskussion sowie Überlegungen zu präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen: Reflektiert die Ergebnisse und leitet Kriterien für die Gesundheitsförderung ab.
9 Public Health-Relevanz: Betont die gesellschaftliche Bedeutung der gesundheitlichen Chancengleichheit.
10 Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf: Umreißt künftige Studienmöglichkeiten.
11 Fazit der empirischen Arbeit: Zieht ein abschließendes Resümee über den Erkenntnisgewinn und die Validität der gewählten Instrumente.
Public Health, Gesundheitsförderung, soziale Ungleichheit, benachteiligte Jugendliche, Lebenslagen, Prävention, Sozialraum, Jugendsozialarbeit, Drogenkonsum, psychisches Befinden, Chancengleichheit, Bildungsarmut, Faktorenanalyse, Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten.
Die Arbeit untersucht die gesundheitsbezogene Lebenssituation von benachteiligten Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren in einem speziellen Berliner Sozialraum, um deren Bedürfnisse und Handlungsfelder für präventive Arbeit zu bestimmen.
Die zentralen Themen umfassen soziale Ungleichheit, Bildung, Wohnsituation, Gesundheitsverhalten, Drogenkonsum, psychische Befindlichkeit und das soziale Umfeld (Peers).
Das Ziel ist die Exploration subjektiver Daten zur Identifikation von Bedarfsgruppen und vorrangigen Handlungsfeldern für präventive und gesundheitsfördernde Angebote.
Es wurde eine quantitative Erhebung mittels Fragebogen durchgeführt, deren Daten explorativ mittels bivariater Analysen (Chi²-Tests) und multivariater Verfahren (Faktorenanalyse) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Lebenslage-Konzepte, eine detaillierte Vorstellung der Datenerhebung im Sozialraum Elsenstraße sowie eine umfassende Auswertung und Interpretation des Datensatzes.
Zu den prägenden Begriffen gehören "Gesundheitswissenschaften", "Benachteiligungspotentiale", "Soziale Lage" und "Lebenskompetenz".
Die Faktorenanalyse dient dazu, die Vielzahl der erhobenen Variablen zu bündeln, um latente Dimensionen (wie z.B. "Drogenkonsum und Krankheit") zu identifizieren und die Komplexität der Daten zu reduzieren.
Dieser Bereich gilt als sozial belasteter Raum mit hoher Arbeitslosigkeit und Transferleistungsabhängigkeit, was ihn zu einem idealen Feld macht, um die gesundheitliche Lage benachteiligter Jugendlicher gezielt zu erforschen.
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