Bachelorarbeit, 2017
47 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
2 Soziale wie emotionale Probleme von Schülerinnen und Schülern (SuS) sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL)
2.1 Lehrer- Lehrer Beziehungen
2.2 Lehrer-Schüler Beziehungen
2.3 Schüler-Schüler Beziehungen
2.4 Schüler-Pubertät-Zusammenhang
2.5 Schüler (Anlage) -Umwelt Beziehungen
2.6 Schüler-Normen Beziehungen
2.7 Schüler-Schule (als staatliche Institution) Beziehungen
3 Soziale Kompetenz von und für Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL)
3.1 Definition von sozialer Kompetenz
3.2 Funktion und Wirkung sozialer Kompetenz bei SuS und LuL
3.3 Bedarf/ Notwendigkeit der Aneignung oder Förderung sozialer Kompetenz für SuS und LuL
4 Soziales Kompetenztraining/ Sozial (-kompetenz-) training
4.1 Gründe und Umstände, die schulisches Sozial(-kompetenz-)training erfordern
4.2 Trainingsmodelle und -konzepte für soziale Kompetenz im schulischen Kontext
4.3 Herausforderungen von Schulen bezüglich des Sozialtrainings. Risiken von Trainingsmodellen/ -konzepten
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung sozialer Kompetenzen im schulischen Kontext und analysiert die Möglichkeiten sowie Notwendigkeiten einer gezielten Förderung von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, um sozialen wie emotionalen Problemen entgegenzuwirken und das Schulklima zu verbessern.
2.2 Lehrer-Schüler Beziehungen
Heute wie auch früher weisen deutsche Schulen eine hierarchische Struktur auf. Im Detail sieht es folgendermaßen aus: An oberster Stelle liegt der Staat, dem die Schule verpflichtet ist. Staatliche Aufgaben versucht das Kultusministerium zu pädagogisieren und übergibt die Hauptverantwortung für die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags diese der Schulleitung. Diese wiederum teilt ihre Aufgaben mit dem Lehrerkollegium, welche im Schulalltag diesem nachzugehen versucht. Unter diesen Beauftragten “leiden” nun die Schüler. Schüler sind einerseits Mittel zum Zweck andererseits wichtiger Bestandteil von und Ursache für Schule. Diese Problematik spiegelt sich auch in ihrem Schulleben wider: Die Lehrer üben Macht und Autorität auf den Schülern aus. Andererseits nehmen sie den Schüler als Lernenden wahr, sodass sie ihren schulischen Bedürfnissen im Kontext Unterricht versuchen nachzugehen. Zu beachten ist dabei jedoch primär, dass die curricularen Vorgaben erfüllt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die mangelnde soziale Kompetenz und Motivation bei Schülern in Deutschland und begründet die Notwendigkeit, soziale Kompetenz als zentralen Bestandteil des schulischen Bildungsauftrags zu etablieren.
2 Soziale wie emotionale Probleme von Schülerinnen und Schülern (SuS) sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL): Dieses Kapitel analysiert verschiedene soziale Beziehungsgeflechte an Schulen, wie Lehrer-Lehrer-, Lehrer-Schüler- und Schüler-Schüler-Beziehungen, und deren Auswirkungen auf soziale und emotionale Probleme.
3 Soziale Kompetenz von und für Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL): Hier werden verschiedene Definitionen sozialer Kompetenz vorgestellt sowie deren Funktion, Wirkung und die Notwendigkeit ihrer Förderung im schulischen Umfeld erörtert.
4 Soziales Kompetenztraining/ Sozial (-kompetenz-) training: Dieses Kapitel präsentiert praktische Ansätze, Modelle und Konzepte zur Förderung sozialer Kompetenzen und diskutiert deren Umsetzungsmöglichkeiten sowie spezifische Herausforderungen und Risiken.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont, dass Schule soziale Kompetenzen gezielt fördern muss, um als gesunder Lehr- und Lernort zu fungieren und zukünftigen sozialen Anforderungen gerecht zu werden.
Soziale Kompetenz, Schule, Schüler, Lehrer, Sozialtraining, emotionale Probleme, Schulklima, Sozialpädagogik, Kooperatives Lernen, Zivilcourage, Bildung, Erziehungsauftrag, Konfliktbewältigung, Personalentwicklung, Werteerziehung
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz und den Fördermöglichkeiten sozialer Kompetenzen innerhalb des schulischen Systems, um den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule effektiv zu erfüllen.
Im Mittelpunkt stehen die Analyse sozialer Beziehungsgefüge an Schulen, die Auswirkungen von Machtstrukturen, die Notwendigkeit von Sozialkompetenz als Schlüsselqualifikation sowie verschiedene Ansätze zur Umsetzung von Sozialtrainings.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen sozialer Kompetenz und schulischem Erfolg aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Schulen und Lehrkräfte soziale Fähigkeiten bei Schülern und sich selbst gezielt stärken können.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit pädagogischer Literatur, die Analyse von PISA-Ergebnissen und aktuellen Studien sowie die kritische Reflexion bestehender Trainingsmodelle im schulischen Kontext.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung bestehender sozialer Belastungen, die theoretische Definition und Wirkung sozialer Kompetenz sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Diskussion diverser Trainingsmodelle.
Zu den zentralen Begriffen gehören Soziale Kompetenz, Schulklima, Sozialtraining, Lehrer-Schüler-Beziehung, Kooperatives Lernen und Zivilcourage.
Die SSA wird als wichtige, aber oft unterfinanzierte und strukturell behinderte Stütze für die soziale Entwicklung an Schulen identifiziert, die in Kooperation mit Lehrkräften gestärkt werden sollte.
Die Arbeit beleuchtet die hohe psychische Belastung von Lehrkräften, die oft unter Zeitdruck und fehlender Ausbildung im Bereich sozialer Kompetenz leiden, was zu Burnout und negativen Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität führen kann.
Der Klassenrat wird als wertvolles Instrument zur Förderung demokratischer Fähigkeiten und sozialer Kompetenz hervorgehoben, dessen Erfolg jedoch stark von der bestehenden Klassengemeinschaft und der institutionellen Unterstützung abhängt.
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