Masterarbeit, 2021
124 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Soziale Medien und Mediennutzung im Wandel
2.1 Definition, Abgrenzung und Klassifizierung von Social Media
2.2 Soziale Medien und Nachrichtenjournalismus
2.3 Aktuelle Trends und Herausforderungen im Online-Journalismus
2.3.1 Fake News
2.3.2 Social Bots und Deep Fakes
2.3.3 Filterblasen
2.3.4 News Snacking
3. Instagram
3.1 Potenziale und Schwächen
3.2 Strategien von Informationsangeboten auf Instagram
3.3 Nachrichtenangebote auf Instagram
3.3.1 Instagram Auftritt von ZDFheute
3.3.2 Instagram Auftritt von Tagesschau
4. Zielgruppe der Millennials
5. Glaubwürdigkeit
5.1 Begriff Glaubwürdigkeit
5.2 Glaubwürdigkeit verschiedener Mediengattungen
5.3 Glaubwürdigkeit verschiedener Nachrichtenmarken
6. Journalistische Qualität
6.1 Überblick journalistischer Qualitätskriterien
6.2 Anwendbarkeit von Qualitätskriterien auf Social Media
6.3 Qualität aus Nutzerperspektive
7. Zwischenfazit und Spezifizierung der Forschungsfragen
8. Methodik und Vorgehensweise
8.1 Operationalisierung des Qualitätskataloges
8.2 Teilstudie I: Lautes Denken / Qualitatives Experiment
8.3 Teilstudie II: Qualitative Leitfadeninterviews
8.4 Durchführung
9. Auswertung der Ergebnisse und Interpretation
9.1 Qualitätsanforderungen an Instagram aus Nutzersicht
9.2 Qualitätsbeurteilung von ZDFheute und Tagesschau auf Instagram
9.3 Glaubwürdigkeit von ZDFheute und Tagesschau auf Instagram
9.4 Einfluss des Logos
9.5 Weitere Erkenntnisse
10. Fazit
10.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
10.2 Reflexion der Forschung
10.3 Schluss
Diese Masterarbeit untersucht die Qualität und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenangeboten auf Instagram aus der Sicht der jungen Zielgruppe der Millennials. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Qualitätsmaßstäbe Nutzer an diese Angebote anlegen und inwieweit der Social-Media-Auftritt traditioneller Medienhäuser wie der Tagesschau und ZDFheute als glaubwürdig wahrgenommen wird.
3.2 Strategien von Informationsangeboten auf Instagram
Sei es aus Zugzwang oder Überzeugung – es gibt mittlerweile kaum ein journalistisches Medienhaus, das nicht auf den Trend „Instagram“ aufgesprungen ist (vgl. Jule 2021, Kümpel/Rieger 2020: 11, Urbe 2019). Unterdessen besteht überwiegend ein Konsens unter Chefredakteuren und Verlagsmanagern darüber, dass IG eine ernstzunehmende Plattform ist, vor allem, wenn man die jüngere Zielgruppe noch erreichen will (vgl. Schützeneder/Graßl/Klinghardt 2021b: 18, Jule 2021, Klein 2020). „Denn der Tag beginnt für junge Menschen oft mit dem Griff nach dem Smartphone und nicht nach der Tageszeitung” (Winkler 2017).
Die wenigsten Medienhäuser erhoffen sich auf sozialen Netzwerken das große Geld. Was sie hier hinführt, ist vor allen Dingen Loyalität und Sichtbarkeit. Aber auch ein modernes, frisches Image (vgl. Schützeneder/Graßl/Klinghardt 2020b: 22). Im digitalen Zeitalter muss eine Zeitung mittlerweile mehr bieten als nur das geschriebene Wort, die „Nutzer wollen [...] Persönlichkeit und das Gefühl, dass sich ihre Zeitung mit ihnen entwickelt” (Winkler 2017).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Medienkrise und die Rolle der sozialen Medien bei der Nachrichtennutzung durch junge Menschen.
2 Soziale Medien und Mediennutzung im Wandel: Dieses Kapitel erläutert den technologischen Wandel und die Definition von Social Media im Kontext des modernen Journalismus.
3 Instagram: Das Kapitel analysiert Instagram als Plattform für Nachrichten, inklusive Potenzialen, Risiken und der Strategien von ZDFheute und Tagesschau.
4 Zielgruppe der Millennials: Hier wird das Mediennutzungsverhalten und das Qualitätsverständnis der Millennials näher beleuchtet.
5 Glaubwürdigkeit: Das Kapitel definiert den Begriff der Glaubwürdigkeit und untersucht diese im Kontext verschiedener Medienmarken.
6 Journalistische Qualität: Es werden verschiedene Qualitätskriterien im Journalismus sowie deren Anwendbarkeit auf Social Media und aus Nutzerperspektive dargestellt.
7 Zwischenfazit und Spezifizierung der Forschungsfragen: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und leitet die forschungsleitenden Fragen ab.
8 Methodik und Vorgehensweise: Das Kapitel beschreibt das methodische Design der Arbeit, basierend auf qualitativen Experimenten und Leitfadeninterviews.
9 Auswertung der Ergebnisse und Interpretation: Die Ergebnisse der Teilstudien werden hier analysiert, interpretiert und auf die Forschungsfragen bezogen.
10 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Forschung und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Journalismus auf Instagram.
Instagram, Nachrichtenangebote, Qualität, Glaubwürdigkeit, Journalismus, Millennials, Digitale Medien, Nachrichtennutzung, Social Media, Nachrichtenmarken, Vertrauen, Online-Journalismus, Nutzerperspektive
Die Arbeit untersucht, wie junge Nutzer (Millennials) die Qualität und Glaubwürdigkeit von journalistischen Inhalten auf Instagram beurteilen und welche Rolle traditionelle Medienmarken auf dieser Plattform spielen.
Zentrale Themen sind die journalistische Qualität, das Konstrukt der Glaubwürdigkeit, die Plattform Instagram und das spezifische Mediennutzungsverhalten der Generation Y.
Das primäre Ziel ist es, Forschungsfragen dazu zu beantworten, welche Qualitätsmaßstäbe Nutzer an Instagram-Nachrichten anlegen und inwieweit traditionelle Medienhäuser in ihrem Social-Media-Auftritt als glaubwürdig wahrgenommen werden.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bestehend aus einem qualitativen Experiment (angewandtes „Lautes Denken“) und qualitativen Leitfadeninterviews mit 16 Probanden.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen zu Mediennutzung, Instagram, Glaubwürdigkeit und Qualität erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten Analyse der empirischen Ergebnisse zur Nutzerbewertung von Tagesschau- und ZDFheute-Posts.
Wichtige Begriffe sind Instagram, Nachrichtenangebote, Qualität, Glaubwürdigkeit, Millennials und journalistische Leitmedien.
Die Untersuchung zeigt, dass eine Logoeinblendung dazu führt, dass Inhalte tendenziell weniger kritisch beurteilt werden; dies deutet auf einen sogenannten Halo-Effekt hin.
Die Nutzer legen einen hohen Wert auf optische Aufbereitung und Ästhetik, wobei diese Merkmale in der Beurteilung durch junge Nutzer eine zentrale Rolle für die Wahrnehmung der Seriosität spielen.
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