Bachelorarbeit, 2022
89 Seiten, Note: 2,8
1. Einleitung
1.1. Situation und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Fragestellung
1.3. Aufbau Bachelorarbeit
2. Vorstellung des Unternehmens
2.1. Das Unternehmen – Wachstumsregion Ems-Achse e.V.
2.2. Herausforderung
3. Theoretischer Hintergrund
3.1. Design-Thinking
3.1.1. Was ist Design-Thinking?
3.1.2. Design-Thinking Prinzipien
3.2. Design Sprint
3.2.1. Was ist ein Design Sprint?
3.2.2. Design Sprint Prinzipien
3.2.3. Welche Vor- und Nachteile hat ein Design Sprint?
3.2.4. Vorgehen vor dem Sprint
3.2.5. Wie wird ein Design Sprint durchgeführt?
3.2.6. Nachbereitung eines Sprints
3.3. Unterschied zwischen Design Thinking und Design Sprint
4. Das Sprint-Ziel
5. Praktische Umsetzung des Design Sprints im Unternehmen Ems-Achse
5.1. Vorbereitung
5.2. Der Design Sprint bei der Ems-Achse
5.2.1. Phase 1
5.2.2. Phase 2
5.2.3. Phase 3
5.2.4. Phase 4
5.2.5. Phase 5
5.3. Nachbereitung
6. Handlungsempfehlung
7. Fazit
7.1. Fazit zum Thema
7.2. Empfehlung für andere Unternehmen
Diese Bachelorarbeit untersucht die praktische Anwendbarkeit der standardisierten Design-Sprint-Methodik in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU). Das zentrale Ziel ist es, als Ratgeber zu dienen und die Herausforderungen sowie den konkreten Ablauf eines Sprints durch ein Praxisbeispiel im Unternehmen Wachstumsregion Ems-Achse e.V. detailliert darzustellen.
3.2.1. Was ist ein Design Sprint?
Design Sprints sind aus dem Wunsch heraus entwickelt worden, innovative Produkte schnell und effizient auszuarbeiten, die trotzdem mit geringem Risiko und Erfolg auf den Markt gebracht werden können und den Kundenwünschen entsprechen (Ferreira und Canedo 2019, S. 1853). Ein Design Sprint ist eine feste Abfolge von Übungen, die von einem interdisziplinären Team mit einem Sprint-Master durchgeführt wird.
Der Sprint-Master hat die Aufgabe diese Abfolge unter strengen Zeitvorgaben zu dirigieren und das Team zu einer fokussierten Lösung des Problems in einer hohen Geschwindigkeit zu führen. Zu festgelegten Prozesspunkten werden von einem vorher festgelegten Entscheider Aspekte verschiedener Ideen ausgewählt – sprich Entscheidungen gefällt. Der Sinn hinter einem Sprint ist den Produktentwicklungsprozess in einer kurzen Zeit durchzuführen und das Budget zu reduzieren, um daraus ein tragfähiges kundenorientiertes Produkt gezielt zu entwickeln (Noack und Díaz 2019, S. 19–20; Knebel 2018, S. 7).
Wichtig ist es, sich die Frage zu stellen, ob ein Design Sprint die richtige Methode für die Problemlösung ist. Hier wird ein Problem nicht als solches bezeichnet, sondern je nach aktuellem Stand als Chance oder Herausforderung gesehen. Bei einer Chance handelt es sich um eine Situation, in der eine Idee zur Lösung bereits vorhanden ist, diese aber noch weiterentwickelt werden muss. Eine Herausforderung besteht dann, wenn es noch keinen Plan für die Lösung gibt und der Sprint einen Weg aufzeigen soll, wie es weiter gehen kann (Noack und Díaz 2019, S. 26; Banfield et al. 2016, S. 5–6).
1. Einleitung: Definition der Problemstellung, Ableitung der Zielsetzung sowie der Forschungsfrage und Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Vorstellung des Unternehmens: Porträt der Wachstumsregion Ems-Achse e.V. und Darlegung der zugrunde liegenden Herausforderungen, die im Design Sprint adressiert werden sollen.
3. Theoretischer Hintergrund: Umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Design Thinking und Design Sprint sowie ein Vergleich beider Konzepte.
4. Das Sprint-Ziel: Erläuterung der Herleitung und Bedeutung des Sprint-Ziels zur Sicherstellung eines erfolgreichen Prototypings.
5. Praktische Umsetzung des Design Sprints im Unternehmen Ems-Achse: Detaillierte Dokumentation des durchgeführten Design Sprints in den fünf Phasen, inklusive Vor- und Nachbereitung.
6. Handlungsempfehlung: Konkrete Ratschläge für das Unternehmen zur Weiterführung der App-Entwicklung und zur allgemeinen Vermarktung.
7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Praxistauglichkeit des Design Sprints und Empfehlungen für andere KMU zur Implementierung der Methode.
Design Sprint, Design Thinking, KMU, Innovation, Prototyping, Wachstumsregion Ems-Achse, Kundenzentrierung, Timeboxing, Problemlösung, Agile Methoden, Customer Journey, Stakeholder, Fachkräftegewinnung, Sprint-Master, Entscheidungsfindung
Die Arbeit behandelt die Durchführung eines Design Sprints, illustriert anhand einer praktischen Anwendung im Unternehmen Wachstumsregion Ems-Achse e.V.
Im Zentrum stehen die agile Innovationsmethode Design Sprint, deren theoretische Fundierung sowie die praktische Validierung für klein- und mittelständische Unternehmen.
Das Ziel ist es, die Anwendbarkeit der standardisierten Design-Sprint-Theorie auf KMU zu überprüfen. Die Forschungsfrage lautet: „Wie kann die Durchführung eines Design Sprints in einem klein- und mittelständisches Unternehmen gewährleistet werden und welche Herausforderung kommen auf einen zu?“
Es wurde eine theoretische Literaturanalyse mit einer qualitativen, praktischen Fallstudie (Action Research) kombiniert, um den Design-Sprint-Prozess in einem realen betrieblichen Umfeld zu dokumentieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung von Design Thinking und Design Sprint, gefolgt von der detaillierten Dokumentation der praktischen Umsetzung bei der Ems-Achse in fünf Phasen sowie deren Analyse.
Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Design Sprint auch Design Thinking, Prototyping, Kundenzentrierung, KMU-spezifische Herausforderungen und die agile Produktentwicklung.
Nach einem Prozess der Zielanpassung fokussierte sich das Team final auf das Ziel: „Interesse der Studis an regionale UN steigern“.
Das Team entwickelte einen Prototyp für eine App („Studentenrabatte“), die lokale Rabatte mit einer Stellenbörse für Studenten kombiniert, um die Bindung an regionale Unternehmen zu stärken.
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