Diplomarbeit, 2007
53 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Lasersystem für die Mikrobearbeitung
2.1 Aufbau des Lasersystems
2.2 Erzeugung ultrakurzer Laserpulse
2.2.1 Modenkopplung
2.2.1.1 Passive Modenkopplung
2.2.1.2 Sättigbarer Absorberspiegel
2.3 Strahlengang im Laser
2.3.1 Optische Komponenten im Strahlengang
2.3.2 Verlauf der Laserstrahlung im Laser
2.4 Steuerung
3. Charakterisierung von Laserstrahlen
3.1 Methode zur Messung des Strahldurchmessers
3.2 Bestimmung der Beugungsmaßzahl M²
3.3 Fokussierung der Laserstrahlung
4. Autokorrelator
4.1 Autokorrelation eines Signals
4.2 Optische Autokorrelation
4.3 Nichtlineare Optik
4.3.1 Wellengleichung der nichtlinearen Optik
4.3.2 Polarisation bei hohen Feldstärken
4.3.3 Die Suszeptibilität für Effekte 2. Ordnung
4.3.4 Phasenanpassung
4.3.5 Realisierung der Phasenanpassung
5. Aufbau des Autokorrelators
5.1 Optiken und Detektor
5.2 Nichtlinearer Kristall
6. Experimentelle Ergebnisse
6.1 Messung der Energiedichte
6.2 Messung der Beugungsmaßzahl M²
6.3 Messung der Laserpulslänge
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Aufbau und der Charakterisierung eines Lasersystems für die Mikrobearbeitung sowie der Bestimmung der Laserpulslänge mithilfe eines selbst aufgebauten Autokorrelators.
4.3 Nichtlineare Optik
Die Ausbreitung von Licht in Materie wird durch die beiden frequenzabhängigen Konstanten, die Brechzahl n und den Absorptionsgrad α, beschrieben. In der linearen Optik sind diese Größen unabhängig von der Intensität des einfallenden Lichts. Daraus folgen zwei wichtige Prinzipien der linearen Optik:
Das Superpositionsprinzip, welches besagt, dass sich die Lichtwellen gegenseitig nicht beeinflussen und ungestört überlagern.
Und zum anderen die Erhaltung der Frequenz, was bedeutet, dass bei der Wechselwirkung von Licht mit Materie keine neuen Lichtfrequenzen entstehen.
Die elektrische Feldstärke E der einfallenden Lichtwelle übt auf die elastisch gebundenen Elektronen eine Kraft aus. Unter dem Einfluss dieser Kraft beginnen die Elektronen zu schwingen und strahlen ihrerseits Wellen derselben Frequenz ab. Ein schwingender Dipol ist entstanden. Die Summe aller Dipolmomente in der Volumeneinheit des Mediums wird elektrische Polarisation P genannt.
Es besteht ein linearer Zusammenhang zwischen der Polarisation und der Feldstärke: P = ε0χE
Dabei ist ε0 die elektrische Feldkonstante und χ die elektrische Suszeptibilität. Dieser Zusammenhang ist vergleichbar mit dem Hookeschen Bereich einer elastischen Feder, bei der die Auslenkung proportional zur rücktreibenden Kraft ist.
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Lasern in der Materialbearbeitung und Definition der Zielsetzung der Diplomarbeit.
2. Lasersystem für die Mikrobearbeitung: Beschreibung des Aufbaus, der Pulsgenerierung durch Modenkopplung und der Steuerung des verwendeten Lasersystems.
3. Charakterisierung von Laserstrahlen: Erläuterung der Methoden zur Messung der Strahlqualität und der Fokussierung des Laserstrahls.
4. Autokorrelator: Theoretische Herleitung der Autokorrelation und der nichtlinearen optischen Effekte zur Pulsdauermessung.
5. Aufbau des Autokorrelators: Darstellung der technischen Realisierung des Aufbaus zur Messung der Laserpulslänge.
6. Experimentelle Ergebnisse: Präsentation der Messergebnisse zur Energiedichte, Strahlqualität und der finalen Laserpulslänge.
7. Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der charakterisierten Laseranlage und deren Eignung für den Einsatz in Forschung und Lehre.
Laserphysik, Mikrobearbeitung, Ultrakurzpulslaser, Modenkopplung, Sättigbarer Absorberspiegel, Beugungsmaßzahl M², Autokorrelation, Nichtlineare Optik, Frequenzverdopplung, Phasenanpassung, Nd:VAN-Kristall, BBO-Kristall, Strahlqualität, Laserpulslänge.
Die Arbeit befasst sich mit der technischen Realisierung und Charakterisierung eines Laser-Mikrobearbeitungssystems sowie der Entwicklung eines Autokorrelators zur Messung ultrakurzer Laserpulse.
Im Zentrum stehen die Lasersystemtechnik, die Charakterisierung von Strahlparametern wie der Beugungsmaßzahl sowie die nichtlineare Optik zur Pulsdauermessung.
Das primäre Ziel ist die vollständige Inbetriebnahme und Charakterisierung der Laseranlage, um sie als einsatzbereites System für die Mikrobearbeitung und für Lehrzwecke zu etablieren.
Es kommen unter anderem die Rasierklingenmethode zur Bestimmung des Strahldurchmessers sowie die Technik der Intensitätsautokorrelation zur Pulsdauermessung zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der nichtlinearen Optik, den Aufbau des Autokorrelators sowie die experimentelle Ermittlung der Strahlqualität und Pulsdauer.
Wichtige Begriffe sind Ultrakurzpulslaser, Modenkopplung, BBO-Kristall, M²-Faktor und Frequenzverdopplung.
Der BBO-Kristall zeichnet sich durch eine hohe Zerstörschwelle und eine effiziente Frequenzverdopplung aus, was ihn ideal für den Einsatz im Autokorrelator macht.
Die Phasenanpassung ist entscheidend für eine effiziente Konversion der Grundwelle in die 2. Harmonische, da sie die konstruktive Überlagerung der erzeugten Wellen im Kristall sicherstellt.
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