Bachelorarbeit, 2022
78 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 AUFBAU UND METHODIK
2. SHOPPING CENTER
2.1 DEFINITION DES BEGRIFFES SHOPPING CENTER
2.2 DIE ENTWICKLUNG VON SHOPPING CENTERN IN EUROPA UND ÖSTERREICH
2.2.1 Die Entwicklung in Europa
2.2.2 Die Entwicklung in Österreich
2.3 ARTEN UND TYPEN VON SHOPPING CENTERN
2.3.1 Traditionelle Shopping Center Typen
2.3.2 Spezialisierte Center Typen
2.3.3 Bauliche Ausführung von Shopping Centern
3. ERLEBNISORIENTIERTE GESTALTUNG VON SHOPPING CENTERN
3.1 DER BEGRIFF DES ERLEBNISMARKETINGS
3.2 DIE EINGLIEDERUNG DES ERLEBNISMARKETINGS IN DIE GESTALTUNG VON SHOPPING CENTERN
3.3 DER DRITTE ORT UND SEINE GESTALTUNGSELEMENTE
3.3.1 Landmarks
3.3.2 Malling
3.3.3 Concept Line
3.3.4 Core Attraction
3.4 DIE BEDEUTUNG VON ANKERMIETERN
3.5 DESIGN – MALLS
3.5.1 Mall of America
3.5.2 Forum Shops Las Vegas
4. CONCLUSIO
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die erlebnisorientierte Gestaltung von Shopping Centern zu untersuchen, um aufzuzeigen, wie Betreiber durch emotionale Inszenierung in einem gesättigten Markt erfolgreich bestehen und Kunden binden können.
3.3.1 Landmarks
Ein dritter Ort muss einen starken Auftritt haben, denn wenn eine extrovertierte Außenwirkung fehlt, wird kein Kunde einen dritten Ort betreten. Um diese Außenwirkung zu unterstützen, werden Landmarks geschaffen. Landmarks sind der in Abbildung 12 dargestellte Eiffelturm in Paris sowie das London Eye, Abbildung 13. Als Landmark wird jede architektonische Abweichung von der Norm bezeichnet, dieses Abweichen begründet auch die Einzigartigkeit des Ortes und macht aus ihm ein Wahrzeichen.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Einkaufsverhaltens sowie die aktuelle Marktsituation der Shopping Center in Österreich unter Berücksichtigung des Verdrängungswettbewerbs.
2. SHOPPING CENTER: Dieses Kapitel definiert den Begriff Shopping Center, skizziert die historische Entwicklung und kategorisiert die verschiedenen Typen anhand ihrer baulichen und strukturellen Merkmale.
3. ERLEBNISORIENTIERTE GESTALTUNG VON SHOPPING CENTERN: Hier wird der Fokus auf das Erlebnismarketing und dessen praktische Anwendung im Center-Management gelegt, inklusive der Strategien zur Gestaltung eines "dritten Ortes".
4. CONCLUSIO: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Innovation und Revitalisierung für den langfristigen Erfolg von Shopping Centern.
Shopping Center, Erlebnismarketing, Dritter Ort, Landmarks, Malling, Concept Line, Core Attraction, Einzelhandel, Konsumentenverhalten, Markenführung, Mietermix, Revitalisierung, Shopping Mall, Architektur, Erlebnisökonomie.
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Shopping Centern vom reinen Verkaufsort zu erlebnisorientierten Freizeitzielen, um in einem zunehmend gesättigten Markt bestehen zu können.
Zentrale Felder sind die historische Entwicklung von Shopping Centern, die verschiedenen Center-Typologien, die Konzepte des Erlebnismarketings sowie spezifische Gestaltungselemente wie Landmarks oder der Mietermix.
Das primäre Ziel ist es, Betreibern von Shopping Centern einen Überblick über die Marktsituation zu geben und aufzuzeigen, wie sie durch erlebnisorientierte Gestaltung und gezielte Inszenierung eine stärkere emotionale Bindung zum Kunden aufbauen können.
Die Autorin stützt sich primär auf eine umfangreiche Literaturrecherche (Fachliteratur, Journalartikel) sowie auf die Analyse aktueller Internetquellen, um einen theoretisch fundierten und praxisorientierten Blick auf die Thematik zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Markt- und Definitionsebene sowie einen Gestaltungsteil, in dem konkrete Instrumente wie Story Lines, die Bedeutung der Architektur und das Konzept des "dritten Ortes" anhand internationaler Beispiele erläutert werden.
Wichtige Begriffe, die die Arbeit prägen, sind unter anderem das Erlebnismarketing, der "dritte Ort", die "kognitive Landkarte" sowie spezifische Gestaltungselemente wie Landmarks, Malling und Core Attractions.
In Anlehnung an Ray Oldenburg beschreibt der "dritte Ort" ein Shopping Center als einen Raum, der über den reinen Konsum hinausgeht und als soziale Oase zwischen Heim und Arbeitsplatz fungiert, an dem sich Kunden wohlfühlen und verweilen können.
Die kognitive Landkarte hilft Konsumenten bei der räumlichen Orientierung innerhalb eines Centers. Durch strategische Platzierung von Landmarks und abwechslungsreiche Wegeführung können Betreiber das Center für den Besucher erfahrbar machen und so die Verweildauer signifikant erhöhen.
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