Bachelorarbeit, 2020
107 Seiten, Note: 2,00
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel und Aufbau der Arbeit
1.3. Vorgehensweise / Methodik
2. Talentbindung
2.1. Talent
2.2. Employer Branding
2.2.1. Mitarbeiterbindung
3. Werte und Bedürfnisse der Generationen Y und Z an die Mitarbeiterbindung
3.1. Generation Y
3.2. Generation Z
4. Talent- und Karriere Management als Personalentwicklungsinstrumente zur Mitarbeiterbindung
4.1. Personalentwicklung
4.1.1. Talent Management
4.1.2. Karriere Management
5. Methodik
5.1. Forschungsdesign
5.1.1. Literaturrecherche
5.1.2. Aufbau der Durchführung
5.1.3. Datenerhebung
5.1.4. Datenauswertung
6. Ausgestaltung des Talent- und Karriere Management zur Bindung von Talenten der Generationen Y und Z
6.1. Ausgestaltung des Talent Management zur Bindung der Generation Y und Z
6.1.1. Gemeinsamkeiten zwischen Generation Y und Z
6.1.2. Unterschiede zwischen Generation Y und Z
6.2. Ausgestaltung des Karriere Management zur Bindung der Generation Y und Z
6.2.1. Gemeinsamkeiten zwischen Generation Y und Z
6.2.2. Unterschiede zwischen Generation Y und Z
6.3. Sonstige Bindungsfaktoren
6.4. Vergleich Literatur mit Empirie
6.4.1. Talent Management
6.4.2. Karriere Management
7. Handlungsempfehlungen
8. Conclusio
Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Werte, Bedürfnisse und Anforderungen der Generationen Y und Z zu analysieren und deren Einfluss auf die Mitarbeiterbindung mittels Personalentwicklungsinstrumenten (Talent- und Karriere Management) aufzuzeigen, um Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
1.1. Problemstellung
Der demografische Wandel beschäftigt Unternehmen und stellt diese vor neue Herausforderungen, da der Geburtenrückgang zur kontinuierlichen Abnahme der Erwerbsbeschäftigten führt. Die Generation Babyboomer wechselt langsam vom aktiven Arbeitsleben in den Ruhestand. Diesen Abgang an Fach- und Führungskräften gilt es für Unternehmen auszugleichen.
Unternehmen stehen in einem starken, anhaltenden Wettbewerb mit ihren Konkurrenten um eine knappe Ressource: den Schlüsselkräften auf Fach- und Führungskraft-Positionen. Der Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt um Talente wird oftmals als „War for Talents“ bezeichnet. Der Rekrutierungsfokus richtet sich hierbei vorrangig auf Talente der jüngeren Generationen Y und Z, um die nun offenen Führungs- und Fachpositionen der Babyboomer zu übernehmen.
Bei der Generation Y handelt es sich um Arbeitnehmer, welche ca. ab 1980 geboren wurden. Diese Generation wird auch als Millenial- oder WHY Generation bezeichnet. Geprägt durch technologische Entwicklungen und Globalisierung, sind sie es gewohnt zu hinterfragen. Sie zeichnen sich durch Fleiß, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit aus, müssen in ihrem Tun jedoch auch einen Sinn erkennen können. Für die Generation Y ist es wichtig, eine ausgewogene Balance zwischen Leben und Arbeit zu finden. Sie wollen führen und werden zunehmend offene Führungspositionen übernehmen.
Personen, welche der Generation Z (geboren ab ca. 1995) angehören, wird oft nachgesagt, dass sie zu realistisch sind. Für sie steht Flexibilität und die Sinnhaftigkeit ihres Handelns sehr stark im Vordergrund. Durch ihre Prägungen und Neigungen haben sie weniger Interesse an Führungskarrieren. Arbeitgeber stehen besonders bei dieser Generation vor der Herausforderung, sie langfristig an das Unternehmen zu binden, da ihre Loyalität hauptsächlich ihnen selbst gilt und nicht dem Unternehmen für das sie arbeiten.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung sowie der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Talentbindung: Definition und Erläuterung des Talentbegriffs sowie des Employer Branding im Kontext der Mitarbeiterbindung.
3. Werte und Bedürfnisse der Generationen Y und Z an die Mitarbeiterbindung: Untersuchung der spezifischen Merkmale, Prägungen und Erwartungshaltungen der Generationen Y und Z.
4. Talent- und Karriere Management als Personalentwicklungsinstrumente zur Mitarbeiterbindung: Darstellung der theoretischen Konzepte von Personalentwicklung, Talent- und Karriere Management.
5. Methodik: Detaillierte Erläuterung des qualitativen Forschungsdesigns, der Datenerhebung mittels Experteninterviews und der Auswertung nach Mayring.
6. Ausgestaltung des Talent- und Karriere Management zur Bindung von Talenten der Generationen Y und Z: Analyse und Interpretation der empirischen Ergebnisse im Vergleich zur Literatur.
7. Handlungsempfehlungen: Ableitung konkreter Maßnahmen für Unternehmen auf Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse.
8. Conclusio: Zusammenfassendes Fazit der Bachelorarbeit mit Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Mitarbeiterbindung, Talent Management, Karriere Management, Generation Y, Generation Z, Employer Branding, Personalentwicklung, Bindungsfaktoren, High Potentials, Fachkräftemangel, War for Talents, Wertschätzung, Führungskultur, Arbeitswelt, qualitative Forschung.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen mittels Talent- und Karriere Management die Mitarbeiterbindung insbesondere bei den Generationen Y und Z im Kontext des Fachkräftemangels stärken können.
Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen der Generationen Y und Z an Arbeitgeber, den Strategien der Personalentwicklung sowie der praktischen Anwendung von Talent- und Karriere Management.
Ziel ist es, die spezifischen Bedürfnisse dieser Generationen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Instrumente des Personalmanagements gestaltet sein müssen, um diese Talente langfristig zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Studie mittels leitfadengestützter Interviews mit Vertretern der Generationen Y und Z.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Begriffe (Talent, Bindung, Generationen) sowie eine empirische Analyse der Interviews, deren Ergebnisse mit der Theorie verglichen werden.
Die zentralen Begriffe sind Mitarbeiterbindung, Talent Management, Generationen Y und Z sowie Employer Branding und Personalentwicklung.
Die Gen Z plant kurzfristiger und reagiert sensibler auf Ungerechtigkeiten als die Gen Y; zudem ist der Bedarf an kurzfristigeren, flexiblen Entwicklungsmöglichkeiten bei der Gen Z stärker ausgeprägt.
Die Führungskraft ist laut den Ergebnissen ein zentraler Bindungsfaktor; insbesondere Wertschätzung, regelmäßiges Feedback und das Verständnis für die individuelle Lebenssituation der Mitarbeiter sind entscheidend.
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