Diplomarbeit, 2020
137 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 ZIELFORMULIERUNG
1.2 FORSCHUNGSFRAGE
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
1.4 METHODOLOGISCHE FRAGEN - VERWENDETE METHODE
1.5 VORLÄUFIGE ERKENNTNISSE UND PROBLEME
2 GANZHEITLICHKEIT DES BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSMANAGEMENTS
2.1 BETRIEBLICHE GESUNDHEITSVORSORGE
2.2 WIE FÖRDERT MAN DIE ZIVILCOURAGE UND DADURCH DAS WIR-GEFÜHL IM UNTERNEHMEN
2.3 VERLASSEN WIR GEMEINSAM MIT MICHAEL MORRIS UNSERE KOMFORTZONE
2.3.1 Es wird kein Zurück zur alten Normalität geben
2.3.2 Neoliberalismus – Privatisierung – Globalisierung
2.3.3 Der Zufall zerstört die Planung – wenn man mit Öl Feuer bekämpft
2.4 SELBSTWIRKSAMKEIT – AUSPRÄGUNGSGRAD DER RESILIENZ FÜR ARBEIT 4.0
3 PERSONALMANAGEMENT
3.1 HUMAN QUALITY MANAGEMENT
3.2 AUFBAU EINES TALENTMANAGEMENTS DURCH WACHSTUM DER BERUFLICHEN UND SOZIALEN KOMPETENZEN
3.2.1 Evolution vom Ich zum Wir
3.2.2 Humanökologische Nachhaltigkeit – Talentmanagement reloaded
3.2.3 Veränderungsbereitschaft versus Nachhaltigkeit der Unternehmensentwicklung
3.3 KONFLIKTMANAGEMENT
3.4 MEDIATION & COACHING – TEIL DES BGM
4 GESUNDHEITSORIENTIERTE ORGANISATION UND FÜHRUNG
4.1 GESUNDE MITARBEITER – DIE KASKADEN SALUTOGENER SEMIOSEN
4.2 GESUNDER BETRIEB – EINE UTOPIE?
4.2.1 Turbokapitalistische maßlose Wachstums- und Wettbewerbslogik
4.2.2 Die Optimierungstransformation durch Rationalisierung
4.2.3 Missverstandener Arbeits- und Gesundheitsschutz
4.3 GESUNDE FÜHRUNG – WERTEORIENTIERUNG ALS LEITMOTIV
4.3.1 Resilienz
4.3.2 Burnout
4.3.3 Führungsverhalten
4.4 STÄRKUNG DER ORGANISATION DURCH DIALOGISCHE FÜHRUNG
4.5 STÄRKUNG EINER GESUNDHEITSGERECHTEN UNTERNEHMENSKULTUR
4.6 STÄRKUNG DER RESSOURCEN DURCH EINE GESUNDHEITSGERECHTE ORGANISATIONSKULTUR
4.6.1 1. Generation - Pionierphase
4.6.2 2. Generation – Differenzierungsphase
4.6.3 3. Generation - Integrationsphase
4.6.4 4. Generation – Assoziationsphase
5 PROJEKT- UND PROZESSMANAGEMENT – BGM
5.1 BEDEUTUNG DES BEGRIFFS PROJEKT
5.2 PROJEKT-WISSENSTRÄGER – VERTEILUNG DER AUFGABEN UND ROLLEN
5.2.1 Projektleiter
5.2.2 Formierung des Projektteams durch den Projektleiter
5.2.3 Projektcontroller
5.2.4 Projektauftraggeber
5.2.5 Projektteam
5.2.6 Expertenteam
5.2.7 Steuerungsgremium
5.2.8 Lenkungsausschuss
5.3 PROJEKTPHASEN
5.3.1 1. Phase – Projektinitialisierung
5.3.2 2. Phase – Projektdefinition
5.3.3 3. Phase – Projektplanung
5.3.4 4. Phase – Projektsteuerung
5.3.5 5. Phase – Projektabschluss
5.4 ERFOLGSWISSEN – ERKENNTNIS UND ANALYSE DER CHANCEN UND RISIKEN
5.4.1 Identifikation von Risiken
5.4.2 Beachtung kaufmännischer und rechtlicher Aspekte
5.5 BEDEUTUNG DES BEGRIFFS PROZESS
5.6 EINFÜHRUNG UND PROZESS BGM – 7 SCHRITTE ZUR HUMANÖKOLOGIE
5.6.1 Schritt 1: Strategische Zielsetzung
5.6.2 Schritt 2: Bestandsaufnahme
5.6.3 Schritt 3: Analysephase & Ergebnisauswertung
5.6.4 Schritt 4: Operative Zielsetzung
5.6.5 Schritt 5: Maßnahmen-Auswahl
5.6.6 Schritt 6: Maßnahmen-Planung & Umsetzung
5.6.7 Schritt 7: Erfolgs-Evaluation
5.7 KERNPROZESSE DES BGM
6 RISIKOMANAGEMENT
6.1 RISIKOMANAGEMENTPROZESS ISO 31000 NORM UND SEINE 3 PRINZIPIEN
6.1.1 Definition des Begriffs Risiko
6.1.2 Risikoidentifikation
6.1.3 Risikoinventur
6.1.4 Risikobewertung
6.1.5 Risikosteuerung
6.1.6 Risikokommunikation - Berichterstattung – Dokumentation
6.1.7 Risikoüberwachung
6.1.8 Die 3 Prinzipien benötigen Balance
6.2 KLIENTENSICHERHEIT
6.3 DER JAPANISCHE BLICKWINKEL AUF RESILIENZ (KVP, TPS, 5 S) UND DEM VORBEUGEN VON RISIKEN
6.4 „DIE 8 GRUNDSÄTZE DER ISO-ZERTIFIZIERUNG“:
7 STRATEGISCHES MARKETING, WERBUNG, NETZWERKEN
7.1 DER MARKETING MANAGEMENT WORKFLOW
7.2 DER SOZIALE BEREICH ALS INTERMEDIÄRER SEKTOR
7.3 DIENSTLEISTUNGSMARKETING
7.3.1 Integration des externen Faktors
7.3.2 Uno-actu-Prinzip
7.3.3 Bereitstellung des Leistungspotentials
7.4 SOZIAL- UND GESUNDHEITSMARKETING
7.5 MARKT- UND MARKETINGFORSCHUNG
7.5.1 Primärforschung
7.5.2 Sekundärforschung
7.5.3 Marktforschung allgemein
7.6 STRATEGISCHES MARKETING
7.6.1 Marketingkonzeption
7.6.2 Klärung der Marktsituation
7.6.3 Strategische Planungs- und Analysekonzepte
7.7 DER MARKETINGMIX
7.8 DIE 7 P’S UND DIE 7 S DES MARKETING
7.9 DAS ÖSTERREICHISCHE NETZWERK ZUR BETRIEBLICHEN GESUNDHEIT
7.10 MEDIALISIERUNG MACHT MEDIALITÄT
8 FAZIT
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Arbeit und Gesundheit unter dem Einfluss von Globalisierung, Digitalisierung und Krisen. Ziel ist es, durch den Einsatz von Managementwerkzeugen und eines humanökologischen Qualitätsmanagements Wege aufzuzeigen, wie eine nachhaltige Balance zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt und der körperlichen sowie geistigen Gesundheit der Mitarbeiter erreicht werden kann.
2.4 Selbstwirksamkeit – Ausprägungsgrad der Resilienz für Arbeit 4.0
Der Begriff wurde von dem amerikanischen Psychologen Albert Bandura geprägt. Herausforderungen werden durch Selbstwirksamkeits-Überzeugung angenommen. Es ist jedoch unerheblich, ob der Mensch dazu in der Lage ist oder nicht, es handelt sich lediglich um den Willen, diese anzunehmen. Somit können Verhaltensänderungen in der Gesundheitsprävention herbeigeführt, gleichwohl bei der Therapie in Bezug auf die Überwindung von Ängsten und Phobien und als Leistungspotenz-Förderer im Sport genützt werden. Die Definition des self-efficacy beliefs lautet laut Bandura:17
„Unter Selbstwirksamkeit versteht die kognitive Psychologie die Überzeugung einer Person, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können.“18
Das Abwenden von Sorgen und Ängsten, um sich auf die Gegenwart und Zukunft fokussieren zu können, bedarf der eigenen Resilienz damit die Selbstwirksamkeit entfaltet werden kann. Somit besteht die Aussicht daraus resultierend, aktiv die eigene Gegenwart und Zukunft gestalten zu wollen und zu können. Durch außergewöhnliche Situationen verwirrt zu sein, ist durchaus menschlich, jedoch je schneller man die Situation als Chance und Neubeginn betrachtet, bedarf einem gewissen Maß an Übung und Widerstandskraft.19
Die Umstellung in der Arbeitswelt, durch die Ausgangsbeschränkungen wurde von den Führungskräften teilweise mit Skepsis betrachtet. Möglicherweise liegt es an dem mangelnden Vertrauen zu dem Pflichtbewusstsein der unterstellten Mitarbeiter. Es erfordert der Anpassungsfähigkeit jedes Einzelnen auf die unerwartete Veränderung die blitzartig umgesetzt werden musste. Die beste Grundlage ist eine hohe Sozialkompetenz der Führungskraft, durch die Vermittlung des Gefühls von der Fähigkeit des individuellen Einfühlungsvermögens und eine hohe Kommunikationsfähigkeit für die Überzeugungsarbeit, dass jede Situation und sei diese noch aus widrigen Umständen entstanden, eine positive Seite erkennen lässt. Die Idee von New Work verkörpert nicht nur eine variable Präsenz am Firmenarbeitsplatz, sondern darüber hinaus eigenverantwortliche Arbeitskonzepte, eine hohe digitale Vernetzung und einer selbstständigen, autonomen Arbeitsweise.
1 EINLEITUNG: Einleitende Darstellung der Herausforderungen der modernen Arbeitswelt sowie Definition der Forschungsfrage und des methodischen Vorgehens.
2 GANZHEITLICHKEIT DES BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSMANAGEMENTS: Fokus auf die gesundheitliche Vorsorge, die Stärkung der Zivilcourage und die Entwicklung der Selbstwirksamkeit als Resilienzfaktor.
3 PERSONALMANAGEMENT: Behandlung von Human Quality Management, Talentmanagement sowie Konfliktmanagement und Mediation im betrieblichen Kontext.
4 GESUNDHEITSORIENTIERTE ORGANISATION UND FÜHRUNG: Analyse von Führungsstilen, Organisationskultur und der Integration von Resilienzfaktoren in die Unternehmensstrategie.
5 PROJEKT- UND PROZESSMANAGEMENT – BGM: Detaillierte Betrachtung von Projektmanagementphasen, Rollenverteilung und der Implementierung von Gesundheitsmanagementprozessen.
6 RISIKOMANAGEMENT: Erläuterung des Risikomanagementprozesses nach ISO 31000, Klientensicherheit und japanischer Qualitätsansätze wie KVP und 5 S.
7 STRATEGISCHES MARKETING, WERBUNG, NETZWERKEN: Einbindung von Marketingmethoden zur Stärkung der Unternehmenskultur und Resilienz sowie Bedeutung von Netzwerken.
8 FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines humanökologischen Managementansatzes zur Sicherung von Gesundheit und Unternehmenserfolg.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Human Quality Management, Resilienz, Selbstwirksamkeit, Unternehmenskultur, Führung, Risikomanagement, Projektmanagement, Personalmanagement, Konfliktmanagement, Arbeitswelt 4.0, Nachhaltigkeit, Dialogische Führung, Gesundheit, Personalentwicklung.
Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen betrieblichem Gesundheitsmanagement, moderner Unternehmensführung und der persönlichen Resilienz von Mitarbeitern, um den Konflikt zwischen Arbeit und Gesundheit aufzulösen.
Zentrale Themen sind das Human Quality Management, das Projekt- und Risikomanagement im Betrieb, sowie die Etablierung einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur.
Das primäre Ziel ist die Untersuchung, inwiefern ein humanökologischer Managementansatz in Verbindung mit spezifischen Werkzeugen dazu beitragen kann, eine nachhaltige Balance zwischen Arbeit und Gesundheit in Unternehmen zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf empirischen Daten, erklärenden Abbildungen, umfangreichen Literaturrecherchen sowie eigenen Experten-Interviews.
Der Hauptteil gliedert sich in Managementdisziplinen wie Personal-, Organisations- und Projektmanagement, wobei stets der Bezug zur Gesundheitsförderung und zum Risikomanagement hergestellt wird.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Resilienz, BGM, Humankapital, Wertschöpfung, Führungsverhalten und Nachhaltigkeit geprägt.
Zivilcourage wird als essenziell für die Stärkung des Wir-Gefühls und des gegenseitigen Respekts im Unternehmen betrachtet, was wiederum das Burnout-Risiko mindert und die Resilienz fördert.
Mediation dient als wichtiges Instrument zur Krisenintervention und Konfliktbeilegung, um die Gesundheit der Organisation zu schützen und psychische Belastungen durch eskalierende Konflikte zu vermeiden.
Humanökologie beschreibt den Fokus auf den Menschen als eigentlichen Wertschöpfer, wobei soziale, psychische und biologische Bedürfnisse bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen im Zentrum stehen.
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