Studienarbeit, 2021
37 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Bedeutung, Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Wissenschaftliche Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Prozessmanagement
2.2 Manufacturing Execution System
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Prozessmanagement
3.1.1 Ziele und Strategie des Prozessmanagement
3.1.2 Prozessebenen und Prozesstypen im Prozessmanagement
3.2 Manufacturing Execution System
3.2.1 Referenzmodell und Module von MES
3.2.2 Nutzenpotentiale von MES
4 Handlungsempfehlungen
4.1 Anforderungen an das Prozessmanagement in der Automobilindustrie
4.2 Handlungsempfehlungen für die Strategie und Organisation
4.3 Handlungsempfehlungen für die Prozess- und IT-Architektur
5 Fallbeispiel
5.1 Beschreibung des MES der iT Engineering Manufacturing Solutions GmbH
5.2 Integration des MES im Unternehmen
5.3 Fallspezifische Handlungsempfehlungen
6 Schlussteil
6.1 Zentrale Erkenntnisse
6.2 Kritische Reflexion und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Integration eines Manufacturing Execution Systems (MES) in die Prozesslandschaft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Automobilzulieferindustrie zu entwickeln, um deren Wettbewerbsfähigkeit durch gesteigerte Prozesstransparenz und Flexibilität zu sichern.
3.2.1 Referenzmodell und Module von MES
Verschiedene internationale Organisationen wie die MESA, ISA, ANSI als auch eine Arbeitsgruppe des VDI haben funktionsorientierte Referenzmodelle kreiert und für die Anwendung in der Prozessindustrie aufbereitet.
Das abstrakte allgemeingültige MES Referenzmodell nach GERBERICH (siehe Anhang 2) ist charakterisiert durch Herstellerneutralität, Modularität, Anwendbarkeit in der Automobilindustrie, standardisierte SAP-Schnittstellen sowie Konformität mit den Definitionen und Inhalten der Normenreihen von VDI, MESA und ISA.
Die Analyse der einschlägigen Literatur zeigt, dass es keine allgemein akzeptiere Definition darüber gibt, welche funktionalen oder prozessorientierten Bestandteile bzw. Module ein MES tatsächlich umfassen muss, sodass eine Vergleichbarkeit der auf dem Markt verfügbaren MES darunter leidet.
Nach GERBERICH in Anlehnung an die VDI-Richtlinie 5600 kann ein MES folgende betrieblichen Aufgaben durch neun standardisierte Module übernehmen.
Leistungsanalyse & Reporting (M1) realisiert im Fertigungsumfeld einerseits kurze Regelkreise zur operativen Beeinflussung des Prozesses aufgrund der festgestellten Soll-Ist-Abweichungen als auch lange Regelkreise zur Optimierung des Prozesses und Qualifizierung der Vorgaben andererseits.
Durch Soll-Ist-Vergleiche und das simultane Berechnen sowie Darstellen von Kennzahlen (KPIs wie OEE, TEEP oder MTTR) wird das Fertigungscontrolling in Echtzeit unterstützt.
Datenerfassung (M2), untergliedert in Betriebsdaten- (BDE), Maschinendaten- (MDE) und Prozessdatenerfassung, erfasst ereignisgesteuert, automatisch, halbautomatisch oder manuell alle relevanten auftrags-, maschinen- und personalbezogenen Daten aus den Prozessen eines Produktionsbetriebs, stellt Statusinformationen bereit und gibt diese gesammelt und komprimiert an andere Module weiter.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von MES zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU in der Automobilbranche und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Prozessmanagement“ und „Manufacturing Execution System“ definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.
3 Theoretische Grundlagen: Dieser Teil liefert die theoretische Basis durch die Erläuterung von Prozessmodellen, Strategien sowie der Funktionsweise und Nutzenpotenziale eines MES.
4 Handlungsempfehlungen: Hier werden konkrete Anforderungen an das Prozessmanagement in der Automobilindustrie definiert und strategische sowie technische Empfehlungen für die Integration eines MES ausgesprochen.
5 Fallbeispiel: Das Kapitel wendet die theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes Praxisbeispiel bei einem mittelständischen Automobilzulieferer an und formuliert fallspezifische Handlungsempfehlungen.
6 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert kritisch die erarbeiteten Ansätze sowie den Ausblick für zukünftige Entwicklungen.
Manufacturing Execution System, MES, Prozessmanagement, Automobilzulieferindustrie, KMU, Digitalisierung, Industrie 4.0, Fertigungsmanagement, Prozesslandschaft, Systemintegration, IT-Architektur, Effizienzsteigerung, Transparenz, Change Management, Erfolgsfaktoren
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Lösungswege bei der Integration eines Manufacturing Execution Systems (MES) in die bestehende Prozesslandschaft kleiner und mittlerer Unternehmen der Automobilzulieferbranche.
Zentrale Themen sind das Prozessmanagement, die technische Systemintegration, die organisatorische Transformation sowie die Steigerung von Effizienz und Transparenz in der Produktion.
Ziel ist es, fundierte Handlungsempfehlungen zu geben, die Unternehmen bei der Vorbereitung, Planung und technischen Umsetzung einer MES-Einführung unterstützen.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche, die Einbindung theoretischer Grundlagen sowie eine anwendungsorientierte Analyse anhand eines realen Unternehmensfalls.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Anforderungen an das Prozessmanagement, Empfehlungen zur Strategie und IT-Architektur sowie die Anwendung dieser Konzepte in einem Fallbeispiel.
Wichtige Begriffe sind MES, Prozessmanagement, Automobilzulieferer, Digitalisierung, KMU, Systemintegration und industrielle Prozessarchitektur.
Das Fallbeispiel verdeutlicht die Herausforderungen bei der Integration eines MES in einer spezifischen Nische (Federnherstellung) und erlaubt die Ableitung praxisnaher, individueller Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit betont, dass Mitarbeiter eine zentrale Rolle einnehmen; ihr Einbezug, ihre Schulung und ein aktives Change Management sind entscheidend für die Akzeptanz und den Erfolg des neuen Systems.
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