Bachelorarbeit, 2019
98 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Vorgehensweise
2 Grundlagen zu Operational Excellence
2.1 Überblick über Operational Excellence
2.2 Begriff und Konzept der Operational Excellence
2.3 Handlungsfelder der Operational Excellence
2.4 Leitgedanken für eine erfolgreiche Umsetzung von Operational Excellence in Unternehmen
2.5 Risiken und Barrieren von Operational Excellence
2.6 Begriffliche Grundlagen zu Reifegradmodellen
3 Operational Excellence Reifegradmodell für KMUs
3.1 Methodische Vorgehensweise zur Entwicklung des Reifegradmodells
3.2 Anforderungen an das Reifegradmodell bei KMUs
3.3 Analyse bestehender Reifegradmodelle
3.3.1 Beschreibung bestehender Reifegradmodelle
3.3.2 Vergleich bestehender Reifegradmodelle
3.4 Operational Excellence Reifegradmodell bei KMUs
3.4.1 Reifegradmodell
3.4.2 Assessment
3.5 Anwendungsreife Ausarbeitung und Dokumentation
4 Evaluierung von Operational Excellence bei KMUs
4.1 Methodische Vorgehensweise zur Evaluierung des Reifegradmodells
4.2 Durchführung von Reifegrad-Analysen und deren Evaluierung
4.3 Auswertung der Ergebnisse zu OPEX bei KMUs
4.3.1 Ergebnisse der Reifegradbestimmung
4.3.2 Ergebnisse des Fragebogens
4.4 Handlungsempfehlungen für OPEX bei KMUs
5 Schlussteil
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Implikationen für die Praxis
5.3 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeptionierung eines unternehmensspezifischen Reifegradmodells samt Analyseinstrument (Assessment) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um deren Status auf dem Weg zur "Operational Excellence" objektiv bewerten und systematisch verbessern zu können. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein solches Modell strukturiert sein muss, welche Anforderungen es erfüllen muss und wie die Ergebnisse in der Unternehmenspraxis zur Leistungssteigerung genutzt werden können.
2.3 Handlungsfelder der Operational Excellence
Ein ganzheitliches Produktionssystem auf der Basis der Lean-Philosophie und deren Methoden kann entscheidend dabei unterstützen, sich systematisch und kontinuierlich weiterzuentwickeln und die eigene Position zu festigen. Um Operational Excellence in der produzierenden Industrie zu erreichen, müssen nicht nur neue Methoden eingeführt und Prozesse anders gestaltet werden, sondern der Veränderungsprozess muss von den Führungskräften und Mitarbeitern hinsichtlich Leadership angenommen und im Tagesgeschäft verinnerlicht werden.
Im Folgenden wird das ganzheitliche und international anerkannte Operational Excellence-Referenzmodell des Centre of Excellence for Total Productive Management (CETPM) mit Sitz in Ansbach (Deutschland) dargestellt, um auf die grundlegenden Handlungsfelder der Operational Excellence einzugehen.
Das Referenzmodell zu Operational Excellence nach MAY, kurz CETPM-OPEX, basiert in seinen Grundzügen auf der TPM-Philosophie, die alle betrieblichen Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette, auch Operations genannt, betrachtet. Dieser Ansatz verknüpft mit seinen vielfältig zu interpretierenden Grundsätzen des eigentlichen Instandhaltungskonzeptes bereichsübergreifend alle Managementansätze sowie deren Prinzipien und Methoden.
Das in Abb. 3 dargestellte CETPM-OPEX umfasst vier fundamentale Prinzipien sowie acht Handlungsfelder, die den Strukturrahmen für die vielfältigen Aktivitäten zur Umsetzung des strategischen Managementansatzes bilden. Das Fundament verfügt über vier Ebenen und stellt sicher, dass dieses Verbesserungshaus nachhaltig ist und stabil steht. Für die Einführung von Operational Excellence gibt es für jede Säule eine 7-stufige Vorgehensweise. Die Zielerreichung im Operational-Excellence-Modell nach MAY wird durch das Zielbild PQKLSM gemessen und umfasst die Ziel-Kategorien Produktivität, Qualität, Kosten, Lieferservice, Sicherheit und Umwelt sowie Motivation.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, definiert die Zielsetzung und Forschungsfragen der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Grundlagen zu Operational Excellence: Hier werden der Begriff und die Konzepte der Operational Excellence erläutert, bestehende Handlungsfelder sowie Risiken und Barrieren diskutiert und die begrifflichen Grundlagen für Reifegradmodelle gelegt.
3 Operational Excellence Reifegradmodell für KMUs: In diesem Kapitel erfolgt die methodische Entwicklung des spezifischen OPEX-Reifegradmodells für KMUs, die Analyse existierender Modelle sowie die Ausarbeitung des Assessments.
4 Evaluierung von Operational Excellence bei KMUs: Dieses Kapitel widmet sich der praktischen Validierung des entwickelten Modells durch Analysen in verschiedenen Standorten, der Auswertung der Ergebnisse und der Ableitung von Handlungsempfehlungen.
5 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, erläutert die praktischen Implikationen für die Unternehmenswelt und gibt ein Fazit sowie einen Ausblick.
Operational Excellence, OPEX, Reifegradmodell, KMU, Lean Management, Total Productive Management, Assessment, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Wertschöpfungskette, Kennzahlen, KPI, Business Excellence, Standortbestimmung, Veränderungsmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeptionierung eines Reifegradmodells, das es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht, ihre "Operational Excellence" systematisch zu erfassen, zu bewerten und durch gezielte Maßnahmen zu steigern.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Operational Excellence, das Management von Produktionssystemen, die Anwendung von Lean-Methoden, die Entwicklung von Reifegradmodellen sowie die Evaluierung durch Kennzahlen ab.
Das Ziel ist die Empfehlung eines unternehmensspezifischen Bewertungssystems. Es soll geklärt werden, wie man Handlungsfelder der Operational Excellence strukturiert und wie ein Assessment-Tool deren Reifegrad messbar machen kann.
Die Arbeit folgt dem Vorgehensmodell nach Becker et al. zur Entwicklung von Reifegradmodellen, kombiniert mit einer Literaturrecherche und einer empirischen Evaluierung mittels Fragebögen und Assessments in ausgewählten Unternehmensstandorten.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Entwicklung des "KMU Operational Excellence Maturity Model" (KMU-OPEX-MM), die Definition von acht Handlungsfeldern und die Implementierung eines IT-gestützten Bewertungssystems (Excel-basiertes Assessment).
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Operational Excellence, Reifegradmodell, Lean Management, KMU, Prozessoptimierung und Assessment-Tool.
Das entwickelte Modell ist speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von KMUs zugeschnitten, ist weniger komplex als standardisierte Modelle und erlaubt eine schnelle Selbstbewertung innerhalb eines Arbeitstages.
Die Evaluierung hat gezeigt, dass qualifizierte Mitarbeiter und ein zielorientierter Führungsstil die fundamentale Voraussetzung für den Erfolg des Veränderungsprozesses (Transformation) im Sinne von Operational Excellence sind.
Kennzahlen dienen im Assessment als "Hard Facts", um die quantitative Zielerreichung (PQCDSM-Zielbild) messbar zu machen und die Effektivität der umgesetzten Methoden objektiv zu belegen.
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