Diplomarbeit, 2008
59 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Einführung in das Medium Podcast
2.1. Definition
2.1.1. Begriffsherleitung
2.1.2. Technische Grundlagen
2.1.2.1. RSS – das Herz eines Podcasts
2.1.2.2. Die Aufnahme einer Folge
2.1.2.3. Einen Podcast publizieren
2.2. Podcast-Verzeichnisse
2.3. Die Rolle von iTunes
2.4. Podcasting in Zahlen
2.4.1. Angebot
2.4.2. Nutzung
3. Zu den Verwendungsmöglichkeiten von Podcasts
3.1. Private Podcaster
3.1.1. Sendemotive
3.1.1.1. Der Explorer
3.1.1.2. Der Personality Prototyper
3.1.1.3. Der Journalist & ThemenCaster
3.1.1.4. Der Rebell
3.1.1.5. Der Social Capitalist
3.1.1.6. Der Social Gambler
3.2. Privatwirtschaftliche Unternehmen
3.2.1. Sendemotive
3.2.1.1. Kommunikation nach außen
3.2.1.1.1. Beispiele: Coca-Cola, Mercedes-Benz und Audi
3.2.1.2. Kommunikation nach innen
3.2.1.2.1. Beispiel: Beck et al. Services GmbH
3.3. Medienanstalten
3.3.1. Sendemotive
3.3.1.1. Erschließung neuer Zielgruppen
3.3.1.1.1. Beispiel: Financial Times Podcast
3.3.1.2. Verbesserung des Hörer Service
3.3.1.2.1. Beispiel: Bayerischer Rundfunk
3.3.1.3. Vergrößerung der Werbeeinnahmen
3.3.1.3.1. Beispiel: Podcast-Novela „Liebe im ersten Semester“
3.4. Universitäten
3.4.1. Sendemotive
3.4.1.1. Podcasts als Unterstützung der Lehre
3.4.1.1.1. Beispiel: Prof. Vornbergers Algorithmen Podcast
3.4.1.2. Podcasts als Erfüllung des allgemeinen Bildungsauftrag der Universitäten
3.4.1.2.1. Beispiel: Podcampus
4. Ausblick
Diese Diplomarbeit untersucht das Potenzial und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Podcasts in verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Der Autor analysiert, wie sich dieses junge Medium etabliert hat und welche Sendemotive unterschiedliche Anbietergruppen wie Privatpersonen, Unternehmen, Medienanstalten und Bildungseinrichtungen verfolgen.
3.1.1.1. Der Explorer
Der Explorer-Typ des Podcasters wird geprägt durch die „Lust am spielerischen Ausprobieren“. Er besitzt eine hohe Affinität zu neuen Kommunikationsmedien, deren Möglichkeiten er spielerisch erforscht. Der Wunsch, herauszufinden, wie die neue Technik funktioniert, ist groß beim Explorer. Er sendet, „um des Sendens Willen“ – oft ergeben sich Inhalt, Format und Konzept der Sendung erst aus der Praxis.
Der Qualitätsanspruch des Explorers bezieht sich auf die „Realisierung einer technischen Grundfunktionalität“. Ist diese gesichert, beginnt der Explorer seine Qualitätsvorstellungen und die Intention des Sendens zu ändern. So gewinnt z.B. die anfangs eher unwichtige Interaktion mit Hörern an Bedeutung.
Laut Mocigemba beginnen die meisten privaten Podcaster mit dieser Einstellung – der zentrale Sendemodus ist also der des Explorers. Seine Bedeutung nimmt jedoch ab:
„Das Vorbild erfolgreicher Podcasts, die Verbreitung von Erfahrungsberichten und Anleitungen zum Podcasten, ausgereifte Werkzeuge zur Erstellung und eine verbesserte Infrastruktur zur Verbreitung eigener Podcasts führen dazu, dass immer mehr Personen mit deutlich elaborierteren Ambitionen und Erwartungen zu senden beginnen als dem Wunsch, allein die Technik zu verstehen.“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung des Begriffs "Podcast" und skizziert das schnelle Wachstum des Mediums sowie das Ziel der Arbeit, dessen Potenzial und Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
2. Einführung in das Medium Podcast: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert die technischen Grundlagen wie RSS und thematisiert die Rolle von iTunes sowie quantitative Entwicklungen bei Angebot und Nutzung.
3. Zu den Verwendungsmöglichkeiten von Podcasts: Das Hauptkapitel analysiert die Einsatzgebiete des Mediums, gegliedert nach den vier Anbietergruppen private Podcaster, Unternehmen, Medienanstalten und Universitäten.
4. Ausblick: Der Ausblick resümiert, dass der Podcast eine dauerhafte Erscheinung ist, und diskutiert zukünftige Potenziale insbesondere in der internen Unternehmenskommunikation und im universitären Sektor.
Podcast, Podcasting, RSS-Feed, Mediennutzung, Web 2.0, Unternehmenskommunikation, Bildungsauftrag, Podcatcher, digitale Distribution, Audio-Podcast, Videocast, Nutzergenerierte Inhalte, Imagepflege, E-Learning, Online-Studie.
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Podcasts und analysiert deren Potenzial als modernes Kommunikationsmedium für unterschiedliche Akteure.
Die Themenfelder umfassen die technischen Grundlagen, die Motivation von verschiedenen Podcast-Produzenten (privat, wirtschaftlich, medial, akademisch) sowie den aktuellen Stand der Podcast-Nutzung.
Das Ziel ist es, das vielseitige Potenzial von Podcasts aufzuzeigen, indem die Verwendungsmöglichkeiten und Sendemotive nach verschiedenen Anbieter-Gruppen kategorisiert und analysiert werden.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse existierender wissenschaftlicher Studien sowie auf Auswertungen von Artikeln aus führenden deutschen Magazinen und Tageszeitungen, um eine Bestandsaufnahme des jungen Mediums zu erstellen.
Der Hauptteil ist in vier Anbieter-Gruppen unterteilt: private Podcaster, privatwirtschaftliche Unternehmen, Medienanstalten und Universitäten, deren jeweilige Sendemotive detailliert untersucht werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Podcasting, RSS, Mediennutzung, Unternehmenskommunikation, Wissensvermittlung und digitale Distribution charakterisiert.
Der Explorer zeichnet sich durch die Lust am spielerischen Ausprobieren neuer Technik aus, während bei anderen Typen wie dem "Personality Prototyper" oder dem "Journalist" eher die Selbstdarstellung oder die Wissensvermittlung im Vordergrund stehen.
Podcasts dienen Unternehmen primär als Instrument der Kommunikationspolitik zur Imagepflege und Informationsbereitstellung, wobei der Erfolg maßgeblich davon abhängt, ob attraktive Inhalte geboten werden.
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