Diplomarbeit, 2007
138 Seiten, Note: 3,0
Diese Diplomarbeit untersucht die subjektiven Wahrnehmungen des pädagogischen Auftrags von Eltern und Pädagogen. Im Mittelpunkt steht der Vergleich von Erziehungsauftrag und Wissensvermittlung sowie die Analyse von Selbst- und Fremdzuschreibungen in diesem Kontext.
Kapitel 1 bildet die Einleitung. Kapitel 2 behandelt die methodische Grundlage der qualitativen Forschung. Kapitel 3 legt die theoretischen Grundlagen zu schulischer Sozialisation und Erziehungsarbeit dar, inklusive eines historischen Abrisses des österreichischen Schulsystems und der Rolle von Schule als Instanz der Sozialisation. Die Kapitel 4 und 5 präsentieren die Ergebnisse der Interviews mit einem Landesschulratspräsidenten und Pädagogen, fokussiert auf aktuelle Brennpunkte im Bildungswesen, Erwartungen an Schule, Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule, und verschiedene Aspekte von Schulversagen.
Pädagogischer Auftrag, Eltern, Pädagogen, Erziehung, Wissensvermittlung, Sozialisation, Schulsystem, Schulversagen, Kommunikation, Österreichisches Bildungssystem.
Traditionell tragen Eltern und Lehrkräfte die Verantwortung gemeinsam. In der modernen Gesellschaft gibt es jedoch oft Diskrepanzen in der Aufgabenverteilung und den Erwartungen an die jeweilige Seite.
Schule fungiert als Instanz, in der Kinder kulturspezifische Normen und Werte übernehmen, soziale Rollen erlernen und auf ihre Position in der Gesellschaft vorbereitet werden.
Ursachen können temporäre Leistungsschwächen, mangelnde Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule, sozioökonomische Faktoren oder ein fehlendes Zusammenwirken der Erziehungsinstanzen sein.
Wichtige Meilensteine waren die Reform unter Maria Theresia (1774), das Reichsvolksschulgesetz (1869) und die Schulrechtsnovelle von 1962, die den Zugang und die Struktur der Bildung prägten.
Lehrkräfte vermitteln nicht nur Wissen, sondern prägen durch ihr Verhalten soziale Kompetenzen und Werte, was im Spannungsfeld zwischen Erziehungsauftrag und reiner Wissensvermittlung steht.
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