Diplomarbeit, 2008
98 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit untersucht den Einfluss von Rohstoffpreisen auf Least Developed Countries (LDCs). Ziel ist es, die Auswirkungen von Rohstoffpreisschwankungen auf die Wirtschaft der ausgewählten Länder Afghanistan, Guinea-Bissau, Mali, Ruanda, die Salomonen und Tansania empirisch zu analysieren.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein. Kapitel 2 beschreibt die Eigenschaften von Least Developed Countries. Kapitel 3 behandelt die Entwicklungen der Rohstoffpreise, deren Auswirkungen auf LDCs, die Terms of Trade, die Prebisch-Singer Hypothese und den "Resource Curse" mit seinen verschiedenen Facetten. Kapitel 4 präsentiert die empirische Analyse, inklusive der verwendeten Daten, Methoden (Vektorautoregression) und der Ergebnisse für die einzelnen Länder.
Least Developed Countries (LDCs), Rohstoffpreise, Terms of Trade, Prebisch-Singer Hypothese, Resource Curse, Vektorautoregression (VAR), empirische Analyse, Rohstoffpreisstabilisierung, Afghanistan, Guinea-Bissau, Mali, Ruanda, Salomonen, Tansania.
LDCs sind Länder mit dem niedrigsten sozioökonomischen Entwicklungsstand weltweit, definiert durch Kriterien der UNCTAD wie niedriges Pro-Kopf-Einkommen und schwache wirtschaftliche Diversifizierung.
Die Hypothese besagt, dass sich die Terms of Trade für Entwicklungsländer langfristig verschlechtern, da die Preise für Rohstoffe im Vergleich zu Industriegütern sinken.
Dies beschreibt das Paradoxon, dass Länder mit großem Rohstoffreichtum oft ein geringeres Wirtschaftswachstum und schlechtere Entwicklungsindikatoren aufweisen als rohstoffarme Länder.
Ein wirtschaftliches Phänomen, bei dem der Export von Rohstoffen zu einer Aufwertung der Währung führt, was andere Wirtschaftssektoren (wie das verarbeitende Gewerbe) international weniger wettbewerbsfähig macht.
Durch Instrumente wie Stabilisierungsfonds, internationale Rohstoffabkommen, Buffer Stocks (Pufferlager) oder marktbezogene Absicherungsinstrumente.
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