Diplomarbeit, 2008
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
1.4. Thematische Eingrenzung
2. Kognition
2.1. Definitionen: Kognition – Wahrnehmung
2.2. Wahrnehmung
2.2.1. Wahrnehmungssysteme
2.2.2. Wahrnehmung und Konstruktion
2.2.3. Wahrnehmung und Kontext
2.2.3.1. Syntaktik
2.2.3.2. Semantik
2.2.3.3. Pragmatik
2.2.4. Aufmerksamkeit
2.3. Gedächtnis
2.4. Sprache
2.5. Lernen
3. Interfacedesign
3.1. Definitionen: Interfacedesign – User-Interface
3.2. Aufgabe und Ziel des Interfacedesign
3.3. User-centered Design (UCD)
3.3.1. Modelle/Methoden
3.3.1.1. Cooperative Design
3.3.1.2. Participatory Design
3.3.1.3. Contextual Design
3.3.2. Ease-of-Use
3.3.2.1. Total User Experience
3.3.3. Usability
3.3.4. Ziel und Vorteile von UCD
3.4. Software-Ergonomie
3.4.1. Relative Stärken und Schwächen des Menschen gegenüber dem Computer
3.4.2. Goldene Regeln des User-Interface Design nach Shneiderman
3.4.3. Grundsätze der Dialoggestaltung nach DIN EN 9241-110
3.4.3.1. Individualisierbarkeit
4. Corporate Identity
4.1. Begriffserklärung und Definition: Corporate Identity (CI)
4.2. Corporate Identity als strategisches Instrument
4.3. Aufgaben und Ziel der Corporate Identity
4.3.1. Ziele nach innen
4.4. Struktur der Corporate Identity
4.4.1. Corporate Design (CD)
4.4.2. Corporate Communication (CC)
4.4.3. Corporate Behaviour (CB)
5. Elemente des Corporate Design für User-Interfaces
5.1. Hausfarben
5.2. Hausschrift
5.3. Form
5.4. Töne
6. Bedeutung des User-Interfaces
6.1. Problembereiche im Design
6.1.1. Funktion
6.1.2. Qualität
6.2. Gründe für Problembereiche im Design
6.2.1. Komplexität
6.2.2. Preis
6.2.3. Fehlendes Verständnis
6.3. Einflussnahme des CD, CI und Branding auf User-Interfaces
6.3.1. Anwendungsbeispiele
6.3.1.1. Internet Explorer 6.0
6.3.1.2. Microsoft Word 2003
6.3.1.3. Adobe Photoshop CS2
6.3.1.4. web.de Stylemanager
6.3.1.5. Betriebssystem Mac OS X 10.5.
6.3.1.6. Systemerweiterung Bob
6.3.2. Das User-Interface als Bedeutungsträger
6.3.3. Fazit – Entwicklungspotenzial des User-Interfaces
6.4. Gesellschaftsrelevanz der Individualisierung und Mitarbeiterzufriedenheit
7. Schlussbetrachtung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des User-Interfaces als integralen Bestandteil der unternehmensinternen Corporate Identity und analysiert, wie durch Individualisierung ein höherer Bedienkomfort und eine stärkere Mitarbeiteridentifikation erreicht werden können. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen des Interfacedesigns und der praktischen Umsetzung innerhalb einer Unternehmensstruktur.
3.4.1. Relative Stärken und Schwächen des Menschen gegenüber dem Computer
Die Stärken des Menschen gegenüber dem Computer sind im benötigten Zusammenhang, dass er eine höhere Empfindlichkeit gegenüber sinnlichen Reizen hat. Daneben kann er Signale erkennen, die ein Rauschen beinhalten. Des Weiteren kann er Gegenstände kategorisieren, auch wenn die Zugehörigkeit nicht eindeutig ist. Außerdem gehört die Entdeckung nicht bekannter Ereignisse zu seinen Stärken. Große Informationsmengen können über längere Zeit behalten und der Zusammenhang zwischen Informationen (mit geringer Zuverlässigkeit) erinnert werden. Weiterhin kann der Problemlösungsprozess individuell an die Situation angepasst werden, um die Entwicklung neuer Lösungen zu gewährleisten. Dann kann er sich auf bestimmte Informationen konzentrieren, um einer Überlastung bei der Aufgabenbewältigung entgegenzuwirken. Eine weitere Stärke des Menschen gegenüber der Maschine ist schließlich seine unbegrenzte Lernfähigkeit zur Entwicklung von Strukturen und Fertigkeiten (Wandmacher 1993: 19-20).
Die Stärken des Computers gegenüber dem Menschen werden deswegen aufgeführt, weil sie gleichzeitig die Schwächen des Menschen darstellen. Der Computer kann eindeutige Signale definieren und darauf reagieren. Weiterhin können umfangreichen Datenmengen schnell und zuverlässig gespeichert werden, deren Inhalte nicht aufeinander bezogen werden können. Dabei kann ein Zugriff auf diese Daten erfolgen. Des Weiteren können mehrere Programme parallel ausgeführt werden. Zur Identifikation von Objekten werden Regelwerke verwendet, wobei auch ihre wiederholte Ausführung zuverlässig ist. Schließlich ist eine weitere Stärke des Computers, dass er über längere Zeit eine ermüdungsfreie und zuverlässige Performanz gewährleistet (Wandmacher 1993: 20).
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der mangelnden Berücksichtigung digitaler Anwendungen im Rahmen der Corporate Identity und definiert das Forschungsziel.
2. Kognition: Erläutert die psychologischen Grundlagen von Wahrnehmung, Gedächtnis und Lernen, die für das Verständnis von User-Interfaces essenziell sind.
3. Interfacedesign: Analysiert Konzepte wie User-Centered Design, Usability und Software-Ergonomie sowie deren Rolle bei der Gestaltung von Benutzerschnittstellen.
4. Corporate Identity: Definiert CI als strategisches Instrument zur Unternehmensführung und beschreibt den Identitäts-Mix aus Corporate Design, Communication und Behaviour.
5. Elemente des Corporate Design für User-Interfaces: Untersucht konkrete Gestaltungselemente wie Farbe, Schrift, Form und Ton im Kontext von Benutzeroberflächen.
6. Bedeutung des User-Interfaces: Diskutiert Problembereiche im Design, Anwendungsbeispiele für Individualisierung und das Potenzial von Interfaces als Bedeutungsträger.
7. Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert das Entwicklungspotenzial des User-Interfaces innerhalb einer Unternehmenskultur.
Kognition, Interfacedesign, Corporate Identity, User-Centered Design, Individualisierung, Wahrnehmung, Software-Ergonomie, Unternehmensidentität, Usability, Bedienkomfort, Corporate Design, Mitarbeiterzufriedenheit, Human-Computer-Interaction.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Gestaltung von User-Interfaces und der unternehmensinternen Corporate Identity.
Die zentralen Felder umfassen kognitive Psychologie, Interfacedesign, Corporate Identity Strategien und Methoden der nutzerorientierten Softwareentwicklung.
Das Ziel ist es darzustellen, dass User-Interfaces im Unternehmenskontext unterentwickelt sind und durch eine gute, an die Corporate Identity angepasste Gestaltung zum Bedeutungsträger für Mitarbeiter werden können.
Es wird eine theoretische Analyse auf Basis psychologischer und gestaltungswissenschaftlicher Literatur sowie eine Betrachtung von Best-Practice-Beispielen (Anwendungsbeispiele) angewandt.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Kognition, die Disziplin des Interfacedesigns, den Aufbau von Corporate Identity sowie konkrete Designelemente und deren Einfluss auf die Bedeutung des User-Interfaces.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kognition, Interfacedesign, Corporate Identity, Individualisierung und User-Centered Design charakterisiert.
Individualisierung dient als Methode, um den Bedienkomfort und die Nutzerakzeptanz zu erhöhen und den Mitarbeiter stärker in den Designprozess einzubeziehen.
Das Corporate Design hilft dabei, Komplexität in Anwendungen zu reduzieren und durch eine einheitliche Darstellung die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu fördern.
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