Bachelorarbeit, 2017
66 Seiten, Note: 1,0
1. Ausgangssituation
1.1 Der Ruf des Kalifen - eine Erklärung des plötzlichen Anstiegs von Ausreisenden
1.2 Die Propaganda entfaltet ihre Wirkung
2. Begriffserklärung
2.1 Terrorismus
2.2 Extremismus
2.3 Dschihadismus
2.4 Ideologie
2.5 Einsamer Wolf – „Lone Wolf“
3. Junge Europäer im Kontext des Dschihad
3.1 Herkunftsländer
3.2 Ursachen der Radikalisierung
3.2.1 Psychologische Faktoren
3.2.2 Soziologische Faktoren
4. Der einsame Wolf und dessen Rolle im Islamischen Staat
4.1 Strategie
4.1.1 Roshonora Choudhry
4.1.2 Arid Uka
4.1.3 Internet 1.0
4.1.4 Internet 2.0
4.1.5 Ursache oder Konsequenz?
4.2 Auswirkungen
5. Terrorismusbekämpfung
5.1 Makrotheorien
5.2 Mikroverhalten
5.3 Prävention
5.3.1 Handlungsfeld Schule
5.3.2 Handlungsfeld Jugend- und Sozialarbeit
5.3.4 Handlungsfeld Internet
5.4 Deradikalisierung
Fazit
Die Arbeit untersucht, ob in Europa aufgewachsene und radikalisierte Dschihadisten sowie „einsame Wölfe“ eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesellschaft darstellen, wobei Hintergründe und Ursachen für diese Radikalisierung im Fokus stehen.
4.1 Strategie
Einzeltäter oder kleine Tätergruppierungen, die von sich aus, ohne Befehle einer Organisation oder externe Koordination, Anschläge begehen sollen, stellen eine Strategie dar, die es seit den Anfängen des Terrorismus gibt.
Die Idee hinter den Anschlägen durch Einzeltäter war und ist immer noch, die Inspiration anderer, durch Einzeltäter ausgeführte Anschläge gegen das Regime und somit der Beginn einer endlosen Kettenreaktion, welche letztendlich das Ende des herrschenden Regimes einläuten soll.
Die Anarchisten des späten 19. Jahrhunderts waren die ersten die diese Strategie wiederaufleben ließen. Einer der bekanntesten Anhänger dieser Strategie war der Mitte des 19. Jahrhunderts geborene Augsburger John Most, welcher der Verfasser der ersten Do-it-yourself-Bombenanleitung war.
1. Ausgangssituation: Darstellung der Bedrohung durch den globalen Dschihad in Europa anhand aktueller Fallbeispiele und des Anstiegs ausreisender Personen.
2. Begriffserklärung: Definition und Abgrenzung zentraler Begriffe wie Terrorismus, Extremismus, Dschihadismus, Ideologie und „einsamer Wolf“.
3. Junge Europäer im Kontext des Dschihad: Analyse der Herkunftsländer und der psychologischen sowie soziologischen Ursachen für Radikalisierungsprozesse junger Europäer.
4. Der einsame Wolf und dessen Rolle im Islamischen Staat: Untersuchung der Strategie hinter Einzeltätern, der Bedeutung des Internets und Analyse spezifischer Fallbeispiele.
5. Terrorismusbekämpfung: Erörterung verschiedener Ansätze zur Terrorismusbekämpfung, mit Fokus auf Prävention (Schule, Internet, Sozialarbeit) und Deradikalisierungsmaßnahmen.
Terrorismus, Islamischer Staat, Radikalisierung, Einsamer Wolf, Dschihadismus, Prävention, Deradikalisierung, Ideologie, Propaganda, Internet, Europa, psychologische Faktoren, soziale Integration, Sicherheitsbehörden, Gefahr.
Die Arbeit analysiert die Bedrohung durch islamistisch motivierten Terrorismus in Europa, insbesondere durch im Westen aufgewachsene Dschihadisten und sogenannte „einsame Wölfe“.
Die Schwerpunkte liegen auf Radikalisierungsursachen, der Rolle des Internets bei der Verbreitung von Propaganda, dem Konzept des Lone-Wolf-Terrorismus sowie effektiven Präventions- und Deradikalisierungsstrategien.
Das Ziel ist es, zu klären, ob radikalisierte Personen, die hier im Westen aufgewachsen sind, eine ernstzunehmende Gefahr darstellen und wie die Gesellschaft und Behörden darauf reagieren können.
Es wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Experteninterviews, um Praxiseinblicke in die Problematik und Lösungsansätze zu gewinnen.
Im Hauptteil werden die Ausgangslage, Begriffsdefinitionen, Radikalisierungsursachen, die Strategie hinter Einzeltätern sowie konkrete Präventionsmaßnahmen wie Schul- und Sozialarbeit behandelt.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Terrorismus, Radikalisierung, Islamischer Staat, Einsamer Wolf und Prävention beschreiben.
Das Internet wird als zentrales Medium zur Verbreitung extremistischer Ideologien und zur Rekrutierung bzw. Inspiration von Einzeltätern analysiert, wobei auch dessen Reichweite kritisch hinterfragt wird.
Der Autor betont, dass Deradikalisierung zwar wichtig ist, aber nicht auf Kosten der langfristig wirksameren Präventionsarbeit gehen darf, und fordert ein gesamtgesellschaftliches Vorgehen.
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