Examensarbeit, 2008
59 Seiten, Note: 3,0
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Fußballs bei der Integration türkischer Communities in Bremen. Das Ziel ist es, die Integrationsfähigkeit des Fußballs zu analysieren und potentielle Integrationshemmnisse und -möglichkeiten im Kontext türkischer Fußballvereine zu identifizieren.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt den Ausgangspunkt der Arbeit: ein Zeitungsartikel über gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Fußballmannschaften. Das Kapitel über Migration beleuchtet den historischen Hintergrund und die Entstehung türkischer Communities in Bremen. Das Kapitel zur Integration diskutiert verschiedene Integrationsmodelle. Das Kapitel zum Fußballsport untersucht die Rolle des Fußballs als integratives Element, die Entstehung türkischer Fußballvereine und damit verbundene Probleme. Der Abschnitt über Experteninterviews beschreibt die Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Interviews.
Integration, Migration, türkische Community, Bremen, Fußball, Fußballvereine, Integrationsmodelle, interkulturelle Kommunikation, Jugendfußball, Experteninterviews.
Ja, Fußball gilt als nationenübergreifende Sportart, die interkulturelle Kontakte ermöglicht und soziale Teilhabe sowie Aufstiegsmöglichkeiten bietet.
Sie entstanden oft aus dem Bedürfnis nach Gemeinschaft, dem Erhalt der eigenen kulturellen Identität und teilweise als Reaktion auf Ausgrenzungserfahrungen in traditionellen deutschen Vereinen.
Die Arbeit nutzt Modelle nach Bingemer, darunter die assimilative (Anpassung), die pluralistische (Nebeneinander) und die interaktionistische Integration (Austausch).
Ja, ethnische Sportvereine können auch zur Selbstausgrenzung führen. Zudem können Konflikte und Gewalt bei Spielen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen die Integration hemmen.
Sprache gilt als Schlüssel zur Integration. Im Sportverein bietet sich ein informeller Rahmen, um Sprachkenntnisse im Austausch mit Mitspielern zu festigen.
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