Masterarbeit, 2008
115 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Einführung in die Thematik
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Beschreibung der Ausgangssituation
2.1 Erneuerbare Energien
2.1.1 Überblick: Erneuerbare-Energie-Formen
2.1.2 Vorstellung der Energiepflanze Jatropha
2.2 Das Land Indien als Anbaugebiet
2.2.1 Überblick: Indien
2.2.2 Standortvorteile für den Anbau der Pflanze Jatropha in Indien
2.3 Das Projekt cropower der CROPOWER AG
2.3.1 Die Geschichte der CROPOWER AG
2.3.2 Vorstellung des Projektes cropower
3 Subventionen im Kontext der Energiewirtschaft
3.1 Subventionsbegriff
3.1.1 Definitionsmöglichkeiten
3.1.1.1 Das Statistische Bundesamt
3.1.1.2 Der Subventionsbericht der Bundesregierung
3.1.1.3 Das Kieler Institut für Weltwirtschaft
3.1.1.4 Staatliche Beihilfen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft
3.1.1.5 Der Subventionsbegriff der Welthandelsorganisation
3.1.2 Die Subventionsdefinition dieser Arbeit
3.1.3 Arten und Formen von Subventionen
3.2 Relevante Subventionsgeber und Subventionsprogramme für den Joint-Venture-Partner CROPOWER AG
3.2.1 Deutschland
3.2.2 Europäische Union
3.2.3 Zusammenfassende Darstellung von empfehlenswerten Förderungen für den Joint-Venture-Partner CROPOWER AG
3.3 Relevante Subventionsgeber und Subventionsprogramme für den agrarwirtschaftlichen Joint-Venture-Partner
3.3.1 Indien gesamt
3.3.2 Subventionsmöglichkeiten der in Frage kommenden Bundesstaaten
3.3.2.1 Andhra Pradesh
3.3.2.2 Tamil Nadu
3.3.2.3 Madhya Pradesh
3.3.3 Zusammenfassende Darstellung von empfehlenswerten Förderungen für den agrarwirtschaftlichen Joint-Venture-Partner
4 Fazit
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
4.2 Ausblick
Die Arbeit identifiziert und analysiert regionale und überregionale Subventionsprogramme für Investitionen in erneuerbare Energien in Indien, um eine Handlungsempfehlung für das Projekt cropower der CROPOWER AG abzuleiten.
2.1.2 Vorstellung der Energiepflanze Jatropha
„Unter dem Begriff "Energiepflanzen" werden ein- oder mehrjährige Kulturen verstanden, die auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausschließlich zur energetischen Verwertung angebaut werden. Die erzeugte Biomasse kann als Festbrennstoff, als flüssiger Energieträger oder als Cosubstrat zur Biogasgewinnung eingesetzt werden.“ Energiepflanzen werden nach ihren Verwertungsmöglichkeiten in drei Kategorien unterschieden:
- Lignocellulosepflanzen: Dazu gehören schnell wachsende Baumarten, Gräser mit hohem Biomasseaufkommen sowie Getreideganzpflanzen, können als Festbrennstoff in Feuerungs- und Vergasungsanlagen genutzt werden,
- Ölpflanzen: Durch das gepresste Pflanzenöl kann Kraftstoff gewonnen werden, z.B. für Verbrennungsmotoren,
- Zucker- und Stärkepflanzen: Gewinnung von Ethanol, das ebenso als Kraftstoff in Verbrennungsmotoren dienen kann.
In Deutschland werden überwiegend Raps, Mais und weitere Getreidearten als Energiepflanzen angebaut. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die generelle Energiegewinnung aus Pflanzen noch jung und das Wissen, speziell über Energiepflanzen, noch sehr theoretisch ist. Jedoch wird erwartet, dass in kurzer Zeit neue Kulturen erforscht und auf den Markt gebracht werden.
1 Einleitung und Einführung in die Thematik: Die Einleitung beleuchtet die globale Bedeutung erneuerbarer Energien vor dem Hintergrund knapper fossiler Ressourcen und Klimawandel.
2 Beschreibung der Ausgangssituation: Dieses Kapitel diskutiert globale Trends wie Bevölkerungswachstum und Urbanisierung sowie die spezifische Rolle Indiens und des Projekts cropower.
3 Subventionen im Kontext der Energiewirtschaft: Hier werden verschiedene Definitionen von Subventionen erörtert und die für die Arbeit relevante Definition nach der Welthandelsorganisation festgelegt.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen zur Auswahl geeigneter Förderprogramme für das Investitionsprojekt in Indien.
Erneuerbare Energien, Indien, Subventionen, Jatropha Curcas, Biomasse, Investitionsförderung, Energiepflanzen, Biodiesel, Wirtschaftsförderung, CROPOWER AG, Projekt cropower, Fördermittel, Nachhaltigkeit, Energiepolitik, Joint-Venture
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Subventionsmöglichkeiten für Investitionen in erneuerbare Energie-Projekte, speziell am Beispiel des Projekts cropower in Indien.
Ziel ist es, geeignete regionale und überregionale Subventionsprogramme zu identifizieren, die auf ihre Anwendbarkeit für das Joint-Venture-Projekt der CROPOWER AG in Indien geprüft werden.
Neben den theoretischen Grundlagen zu erneuerbaren Energien und dem Subventionsbegriff bildet die Standortanalyse Indiens sowie die spezifische Recherche von Förderprogrammen den Kern der Arbeit.
Die Arbeit nutzt eine systematische Recherche und Analyse von Subventionskriterien, um aus einer Vielzahl an Förderprogrammen diejenigen zu filtern, die für das spezifische Vorhaben (Jatropha-Anbau) relevant sind.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Subventionen und die anschließende praktische Analyse von deutschen, europäischen und indischen Förderprogrammen anhand von Factsheets.
Die Schlüsselwörter spiegeln die Schnittmenge aus Energieökonomie, internationaler Entwicklungszusammenarbeit und spezifischen Instrumenten der Wirtschaftsförderung wider.
Jatropha gilt als „Wunderpflanze“, da sie auf kargen Böden wächst, nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht und qualitativ hochwertiges Öl für die Biodieselproduktion liefert.
Die Bundesstaaten Andhra Pradesh, Tamil Nadu und Madhya Pradesh werden einzeln auf die Relevanz ihrer Regierungsabteilungen und spezifischen Landesprogramme für den Jatropha-Anbau untersucht.
Die Autorin empfiehlt, den finanziellen Schwerpunkt aufgrund besserer Fördermöglichkeiten zunächst in Deutschland zu belassen, da die Programme im deutschen und europäischen Raum die indischen bislang übertreffen.
Die Arbeit betont, dass erneuerbare Energien und Bio-Kraftstoffe als „Kraftstoffe der Zukunft“ trotz wirtschaftlicher Herausforderungen einen festen Bestandteil der zukünftigen Energiewirtschaft bilden werden.
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