Diplomarbeit, 2008
31 Seiten, Note: 5,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE UND PROBLEMSTELLUNG
1.2 FRAGESTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.3 UNTERSUCHUNGSOBJEKTE
1.3.1 Auswahl
1.3.2 Gemeinde Köniz
1.3.3 Gemeinde Konolfingen
1.3.4 Farner PR
1.4 PR-ARBEIT FÜR GEMEINDEN: FORSCHUNGSSTAND
1.5 PERSÖNLICHE MOTIVATION
2. HAUPTTEIL
2.1 METHODIK UND INSTRUMENTE
2.2 AUSWERTUNG UND ANALYSE
2.2.1 Inhalt der Mandate
2.2.2 Motive und Ziele
2.2.3 Erfahrungen
2.2.4 Ergebnisse und Wirkung
3. SCHLUSSTEIL
3.1 FAZIT UND EMPFEHLUNGEN
3.2 SCHLUSSWORTE
Die Diplomarbeit untersucht den Nutzen und die Auswirkungen externer PR-Beratung für Berner Gemeinden anhand der Fallbeispiele Köniz und Konolfingen. Ziel ist es, die Motive für den Agenturbeizug zu beleuchten, die Qualität der Zusammenarbeit zu evaluieren und Empfehlungen für den Einsatz von PR-Profis in der kommunalen Verwaltung abzuleiten.
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
Politische Akteure befassen sich mit immer komplexeren Themen. Zugleich wachsen die Ansprüche ihrer Zielgruppen bezüglich Verständnis und Vermittlung der Politik (vgl. Jarren 2004: 70f.). Deren Erfolg hängt deshalb zunehmend von einer professionellen Kommunikation ab (Neuroni/Trappel: 7).
Auch auf kommunaler Ebene stellt sich die Frage, wie die Behörden mit den gestiegenen Anforderungen umgehen. Konkret: Wann und wie setzen Gemeinden dabei auf die Unterstützung durch PR-Profis? Die vorliegende Diplomarbeit vertieft und vergleicht diesen Aspekt des Generalthemas „PR als Business“ an zwei Fallbeispielen. Es geht darum zu ergründen, was die Motive für den Beizug einer PR-Agentur sind und ob und wie sich die externe Beratung auszahlt.
Hierbei stehen namentlich Hinweise zur Weiterentwicklung der Problemstellung im Vordergrund: Was ist die Bilanz der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Agentur, gerade auch in finanzieller Hinsicht? Welche generellen Empfehlungen lassen sich daraus ableiten?
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, die kommunale PR-Arbeit anhand zweier Fallbeispiele (Köniz und Konolfingen) zu untersuchen.
2. HAUPTTEIL: Analysiert detailliert die Methodik, die Inhalte der Mandate, die zugrunde liegenden Motive und die bei der Zusammenarbeit gemachten Erfahrungen und Ergebnisse.
3. SCHLUSSTEIL: Zieht Bilanz aus den Fallbeispielen und formuliert konkrete Empfehlungen für Gemeinden, die eine externe PR-Beratung in Betracht ziehen.
Public Relations, PR-Beratung, Gemeinde, Köniz, Konolfingen, Kommunikationskonzept, Gemeindehausneubau, Leitbild, Legislaturziele, Verwaltung, politische Kommunikation, Mandatsführung, Öffentlichkeitsarbeit, Wirkungskontrolle, Standortmarketing.
Die Arbeit untersucht, warum und mit welchem Erfolg Berner Gemeinden externe PR-Agenturen für ihre politische Kommunikation beauftragen.
Im Zentrum stehen die Motive für externe Beratung, die Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Agentur sowie die tatsächliche Wirkung der Mandate.
Das Ziel ist es, zu ergründen, ob sich der Beizug einer PR-Agentur für Gemeinden auszahlt und welche Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Zusammenarbeit entscheidend sind.
Es handelt sich primär um eine qualitative Untersuchung, die auf strukturierten Befragungen (Fragebögen und Interviews) mit Behördenmitgliedern, Verwaltungspersonal und der Agentur basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der konkreten Auswertung der vier Mandate bei den Gemeinden Köniz und Konolfingen, inklusive Finanzfragen und der Einbettung in den Gemeindekontext.
Die wichtigsten Begriffe sind Public Relations, Gemeinde, PR-Beratung, Kommunikationskonzept, Verwaltung, Wirkungskontrolle und politische Kommunikation.
Köniz dient als Beispiel für eine größere Agglomerationsgemeinde, die einen strukturierten Prozess zur Professionalisierung ihrer internen und externen Kommunikation durchlief.
Konolfingen zeigt die Problematik auf, wenn zwischenmenschliche Dissonanzen im Gemeinderat oder eine fehlende Akzeptanz für Führungsinstrumente wie Leitbilder die Umsetzung von PR-Mandaten erschweren.
Das Milizprinzip erfordert ein hohes Fingerspitzengefühl des PR-Beraters, da er es mit Laien in politischen Entscheidungsprozessen zu tun hat, die oft eine eigene Dynamik aufweisen.
Ein PR-Mandat ist dann sinnvoll und erfolgreich, wenn es von der Gemeinde vorbehaltlos getragen wird, klare Ziele verfolgt und die Gemeinde aktiv in den Prozess einbezogen ist.
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