Diplomarbeit, 2008
157 Seiten, Note: 1,3
1. Schulsozialarbeit
1.1 Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit
1.2. Definition der Schulsozialarbeit
1.3. Ziele und Zielgruppen der Schulsozialarbeit
2. Angebote und methodisches Handeln von Schulsozialarbeit
2.1. Angebote der Schulsozialarbeit
2.2. Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit
3. Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit
3.1. Personelle Rahmenbedingungen
3.2. Trägerbezogene Rahmenbedingungen
3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen
4. Mobbing
4.1. Definitionen des Begriffes Mobbing
4.2. Mobbing in Schulen unter Schülern
5. Gründe
5.1. Eltern und Erziehung
5.2. Umfeld
5.3. Leistungsdruck in der Schule
5.4. Anderssein Effekt
6. Typen von Opfern und Tätern
6.1. Charakteristika von Opfer
6.2. Passive Opfertypen
6.3. Provozierende Opfertypen
6.4. Persönlichkeitsmerkmale von Tätern
7. Folgen von Mobbing
7.1. Welche Folgen hat Mobbing?
7.2. Folgen für die Opfer
7.3. Folgen für die Täter
8. Jurisitische Möglichkeiten gegen Mobbing
8.1. Überblick
8.2. Recht und Möglichkeiten für Opfer
8.3. Rechtliche Möglichkeiten für Kinder bis 14 Jahren
8.4. Gesetzeslagen für Jugendliche ab 14 bis 18 Jahren
8.5. Möglichkeiten der Jugendhilfe
9. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten
9.1. Präventionsgrundlagen
9.2. Das Berner Präventionsprogramm gegen Gewalt im Kindergarten und in der Schule – Be Prox
9.3 WiSK – „Wiener Soziales“ Kompetenztraining
9.4. Das Interventionsprogramm von Dan Olweus
9.4.1. Maßnahmen
9.4.2. Maßnahmen auf der Schulebene
9.4.3. Maßnahmen auf Klassenebene
9.4.4. Maßnahmen auf persönlicher Ebene
9.5. No Blame Appraoch
9.5.1. Rahmenbedingungen für das No Blame Approach Konzept
9.5.2. Die drei Schritte des No Blame Approach
10. Vorstellung eines Klassenprojektes im 7 Jahrgang
10.1 Konzepterläuterung und Durchführung
10.2 Evaluation
10.3 Auswertung der Empirischen Studie
10.4 Kritische Einschätzung
11. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Chancen und Grenzen der Schulsozialarbeit bei der Bewältigung von Mobbing unter Schülern. Das Ziel ist es, Möglichkeiten der Intervention und Prävention aufzuzeigen und deren Wirksamkeit anhand einer empirischen Studie zu evaluieren.
1.1 Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit
Die Anfänge der Schulsozialarbeit liegen in den ersten Jahren des 20igsten Jahrhunderts in den USA, dort kümmerten sich engagierte Frauen um benachteiligte Kinder in Schulen und betreuten diese ehrenamtlich bei den Hausaufgaben sowie bei der Versorgung mit Essen und Getränken (vgl. www.wikipedia.de)
Der Begriff der Schulsozialarbeit wurde aus dem amerikanischen Tätigkeitsfeld School Social Work übersetzt. Zu einer Zusammenarbeit, zwischen Schule und Schulsozialarbeit kam es erstmals 1906 in Boston, New York und Hartford, hier konnte man erstmals eine Form von Schulsozialarbeit erahnen. Zum damaligen Zeitpunkt wollte man Kinder aus Rand- und Problemgruppen vermehrt in die Schule einbeziehen, allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt eine Schulreform mit der Zielsetzung, der Individualität der Kinder besser gerecht zu werden, die Settelments in Wohnbezirken stärker in das Gemeinwesen einzubeziehen und diese Siedlungen dadurch zu sozialisieren.
Dies bedeutet auf der einen Seite, man wollte die Kinder von der Straße in die Schule holen um sie dort unter Aufsicht zu betreuen und auf der anderen Seite sollten die Kinder nicht in ihrer Individualität eingeschränkt werden und sich frei in ihren Wohnbezirken ausleben dürfen.
Die Schulen wurden zum damaligen Zeitpunkt in den USA als soziale Einrichtung entdeckt von der die Lebenssituation der Kinder erheblich abhing. Im Gegensatz zu Deutschland hat sich School Social Work etabliert und weiterentwickelt. Heut zu Tage weißt sie einen festen Auftrag auf. Es wurden Standards for social work service in schools in den landesweiten Vereinigungen der National Association of Sozialworkers festgelegt. Darin werden klar definierte Aufgabenbeschreibungen festgehalten, die sich in den USA etabliert haben und anerkannt wurden. Anzumerken ist, dass sich die Schulsozialarbeit in den USA sehr stark am casework (Einzelfallhilfe) orientiert und somit die deutlichen Umschreibungen der Aufgaben nicht zuletzt mit dieser Tatsache zusammen hängen.
1. Schulsozialarbeit: Behandelt die historische Entwicklung, Definitionen sowie die Ziele und Zielgruppen der Schulsozialarbeit.
2. Angebote und methodisches Handeln von Schulsozialarbeit: Erläutert das Spektrum der Angebote und die methodischen Ansätze, die in der Schulsozialarbeit Anwendung finden.
3. Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit: Analysiert die personellen, trägerbezogenen und rechtlichen Voraussetzungen für die Arbeit an Schulen.
4. Mobbing: Definiert den Mobbingbegriff und beleuchtet das spezifische Problem des Mobbings unter Schülern.
5. Gründe: Untersucht die Ursachen von Mobbing, unterteilt in familiäre, umfeldbedingte, schulische Faktoren und individuelle Besonderheiten.
6. Typen von Opfern und Tätern: Beschreibt verschiedene Opfertypen sowie die Persönlichkeitsmerkmale von Tätern.
7. Folgen von Mobbing: Analysiert die psychosozialen Folgen für Betroffene sowie mögliche Auswirkungen auf Täter.
8. Jurisitische Möglichkeiten gegen Mobbing: Bietet einen Überblick über die rechtliche Lage, Möglichkeiten für Opfer sowie spezielle Gesetzeslagen nach Alter.
9. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten: Stellt verschiedene Programme vor, darunter das Olweus-Programm und den No Blame Approach.
10. Vorstellung eines Klassenprojektes im 7 Jahrgang: Dokumentiert ein konkretes Praxisprojekt inklusive Durchführung und empirischer Evaluation.
11. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Chancen und Grenzen der Schulsozialarbeit im Bereich Mobbing.
Schulsozialarbeit, Mobbing, Prävention, Intervention, Jugendhilfe, Schulklima, Olweus, No Blame Approach, Klassengemeinschaft, Sozialkompetenz, Empowerment, Rechtsgrundlagen, Schüler, Elternarbeit, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Schulsozialarbeit bei der Bekämpfung von Mobbing an Schulen unter Berücksichtigung theoretischer Konzepte und empirischer Ergebnisse.
Die zentralen Felder sind die Rolle der Schulsozialarbeit, Definition und Ursachen von Mobbing, die rechtliche Situation in Deutschland sowie die praktische Umsetzung von Präventions- und Interventionsprogrammen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, welche Chancen und Grenzen für die Schulsozialarbeit im Bezug auf das Thema Schülermobbing existieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie auf eine eigene empirische Studie, die mittels eines Interviewbogens im Rahmen eines Klassenprojekts durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Schulsozialarbeit und Mobbing sowie eine detaillierte Darstellung und Auswertung eines durchgeführten Klassenprojekts.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schulsozialarbeit, Mobbing, Prävention, Intervention, Klassengemeinschaft und Rechtsgrundlagen.
Die Arbeit ordnet Mobbing in den rechtlichen Kontext ein, indem sie aufzeigt, dass es keinen speziellen Mobbing-Paragrafen gibt, aber bestehende Gesetze (AGG, BGB, StGB) als Instrumente genutzt werden können, um Betroffene zu schützen und Täter zur Verantwortung zu ziehen.
Die Evaluation zeigt, dass durch gezielte Projektarbeit (Sensibilisierung, Kooperationsspiele) kurzfristig eine Verbesserung des Klassenklimas und des gegenseitigen Verständnisses erreicht werden kann, wobei die Nachhaltigkeit solcher Effekte von kontinuierlicher Arbeit abhängt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

