Masterarbeit, 2016
107 Seiten, Note: 1,7
1 Notwendigkeit des Wandels in der Automobilindustrie
1.1 Hinführung
1.2 Vorgehensweise
2 Wesentliche Begriffe und Geschäftsmodelle in Theorie und Praxis
2.1 Begriffsbestimmungen und Bedeutung des After Sales
2.1.1 Definition Geschäftsmodell
2.1.2 Definition Geschäftsmodellwandel
2.1.3 Bedeutung und Definition des After Sales Geschäfts für Automobilhersteller
2.2 Ausgewählte Ansätze zur Darstellung von Geschäftsmodellen
2.2.1 Geschäftsmodellansatz von Wirtz
2.2.2 Geschäftsmodellansatz nach Bieger und Reinhold
2.2.3 Geschäftsmodellansatz von Osterwalder und Pigneur
2.2.4 Auswahl eines Ansatzes
2.2.4.1 Vorstellung der Kriterien und Vorgehensweise
2.2.4.2 Darstellung der Ergebnisse
2.3 Das After Sales Geschäftsmodell von
2.3.1 Kundensegmente
2.3.2 Wertangebote
2.3.3 Kundenkanäle
2.3.4 Kundenbeziehungen
2.3.5 Umsatzkanäle
2.3.6 Schlüsselressourcen
2.3.7 Schlüsselaktivitäten
2.3.8 Schlüsselpartner
2.3.9 Kostenstrukturen
3 Elektromobilität als Treiber des Geschäftsmodellwandels
3.1 Bedeutung und Definition der Elektromobilität
3.2 Einfluss der Elektromobilität auf das AFS Geschäftsmodell
3.2.1 Umsatzrückgang und höhere Kosten durch Elektromobilität
3.2.2 PESTLE-Analyse zur Einflussmessung
3.2.2.1 Beschreibung der Analyse
3.2.2.2 Beschleuniger der Verbreitung von Elektrofahrzeugen
3.2.2.3 Weitere Einflüsse auf das After Sales Geschäft und neue Möglichkeiten
4 Handlungsempfehlungen zum Wandel des After Sales Geschäftsmodells von
4.1 Empfehlungen zur Anpassung des Geschäftsmodells
4.2 Umsetzungsplan für die Anpassungen
5 Quo vadis After Sales Geschäftsmodell?
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
5.3 Kritische Würdigung
Die Masterarbeit untersucht den Einfluss der Elektromobilität auf das After-Sales-Geschäftsmodell eines Automobilherstellers. Ziel ist es, die Auswirkungen des Antriebswandels auf das bestehende Modell zu identifizieren und strategische Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Ausgestaltung abzuleiten.
2.1.1 Definition Geschäftsmodell
Bei der Betrachtung der vorliegenden Literatur zum Thema GEMO wird deutlich, dass keine einheitliche Definition vorliegt (siehe Tab. 1). Der Zugang zum Begriff wird dadurch erschwert, dass viele ähnliche Begriffe in Theorie und Praxis existieren. Laut Eckert existieren Begriffe wie: „Delivery Model“, „Business Process Model“, „Operating Model“ und „Operational Business Model“, die konzeptionell GEMOs beschreiben.12 Hierbei wird aber vom ursprünglichen Begriff des GEMOs abgewichen.
Unter den Voraussetzungen, dass kein einheitliches Begriffsverständnis vorherrscht und diverse Begriffe für die Beschreibung des Wesens von GEMOs verwendet werden, erscheint es sinnvoll, den Begriff zu zerlegen. Durch dieses Vorgehen soll der zentrale Begriff verständlich dargestellt werden. Im nächsten Schritt werden die Begriffe „Geschäft“ und „Modell“ erläutert.
Weisen Produkt- oder Leistungsgruppen einen eigenständigen Marktauftritt und markt- und/oder ressourcenmäßige Synergien auf, können diese als Geschäft bezeichnet werden. Schallmo stellt hierzu fest, dass Geschäfte darauf ausgerichtet sind, Gewinne zu erzielen.13
Unter dem Begriff Modell wird eine Abstraktion der Realität verstanden, da Modelle die Komplexität der Realwirtschaft vereinfacht abbilden.14 Durch die Aussparung diverser ökonomischer Variablen, wie z.B. persönliche Präferenzen der Kunden im AFS Modell wird die Realität simplifiziert. Durch diese Komplexitätsreduktion können ökonomische Vorgänge selektiv abgebildet werden.
1 Notwendigkeit des Wandels in der Automobilindustrie: Einführung in die wachsende Automobilbranche und Aufzeigen der Herausforderungen durch den Wandel sowie die zunehmende Elektrifizierung.
2 Wesentliche Begriffe und Geschäftsmodelle in Theorie und Praxis: Theoretische Herleitung der Begriffe Geschäftsmodell, Geschäftsmodellwandel und After Sales zur fundierten Analyse.
3 Elektromobilität als Treiber des Geschäftsmodellwandels: Untersuchung der ökonomischen und makroökonomischen Auswirkungen der Elektromobilität mittels PESTLE-Analyse.
4 Handlungsempfehlungen zum Wandel des After Sales Geschäftsmodells von: Konkrete Strategien zur Anpassung des Geschäftsmodells sowie Darstellung eines Umsetzungsplans.
5 Quo vadis After Sales Geschäftsmodell?: Zusammenfassung der Ergebnisse, ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und eine kritische Würdigung der gewählten Methoden.
After Sales, Elektromobilität, Geschäftsmodell, Geschäftsmodellwandel, PESTLE-Analyse, Automobilindustrie, Wertschöpfung, Ersatzteile, Kundenbindung, Digitalisierung, Ladeinfrastruktur, Servicekonzepte, Strategie, Unternehmensberatung, Zukunftsfähigkeit.
Die Arbeit analysiert, wie sich der durch Elektromobilität bedingte Strukturwandel auf die After-Sales-Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie auswirkt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschäftsmodelltheorie, der Analyse der Elektromobilität als disruptivem Treiber und der Entwicklung praktischer Handlungsempfehlungen für den Servicebereich.
Das Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Analyse des aktuellen Geschäftsmodells, Handlungsempfehlungen zur Kompensation erwarteter Umsatzrückgänge zu formulieren.
Es wird eine PESTLE-Analyse zur Erfassung der Umwelteinflüsse genutzt, kombiniert mit einem Scoring-Modell zur Auswahl des am besten geeigneten Geschäftsmodell-Ansatzes.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Geschäftsmodellen, der detaillierten Untersuchung des spezifischen After-Sales-Geschäftsmodells und der systematischen Einflussmessung der Elektromobilität.
Die zentralen Begriffe sind After Sales, Elektromobilität, Geschäftsmodellwandel, PESTLE-Analyse und Kundenbindung.
Aufgrund weniger wartungsintensiver Komponenten im Elektroantrieb sinken der Bedarf an Ersatzteilen und Wartungsumfängen, was zu einem prognostizierten Umsatzrückgang führt.
Die Digitalisierung ermöglicht durch Angebote wie "Services on Demand" und "Predictive Maintenance" neue Wege der Kundenbindung und Umsatzgenerierung, um den Wegfall klassischer Wartungseinnahmen auszugleichen.
Die Arbeit empfiehlt einen inkrementellen Wandel, bei dem die Veränderungen phasenverschoben und auf dem bestehenden Modell aufbauend realisiert werden.
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