Bachelorarbeit, 2021
68 Seiten, Note: 1,0
Diese Studie befasst sich mit der Frage, ob die Hochschulzugangsberechtigung ein signifikanter Prädiktor für den Studienerfolg im Psychologiestudium ist. Ziel ist es, zu überprüfen, ob bisherige Forschungsbefunde zur Korrelation zwischen Hochschulzugangsberechtigung und Bachelorabschluss-Gesamtnote bei aktuellen Psychologiestudierenden repliziert werden können. Darüber hinaus wird untersucht, ob weitere, bisher unberücksichtigte Merkmale wie die Wochenstundenzeit für eine Erwerbstätigkeit, Freizeitaktivitäten und das Studium selbst einen Einfluss auf den Studienerfolg haben.
Das erste Kapitel beleuchtet den theoretischen Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand zur Thematik der Chancengleichheit im Psychologiestudium. Hier werden Studien zur Hochschulzugangsberechtigung, Studierfähigkeitstests und der Kritik an der Hochschulzugangsberechtigung als alleinigem Prädiktor für Studienerfolg vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der sozialen Herkunft und der zeitlichen Belastungen durch Erwerbstätigkeit und Studium gelegt.
Das zweite Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Studie. Es erläutert das Versuchsdesign, die Stichprobe, das Untersuchungsmaterial und die Operationalisierung der Fragestellungen.
Das dritte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der statistischen Analyse. Es werden die demographischen Stichprobencharakteristika, die Datenaufbereitung und die Prüfung der Voraussetzungen für die multiple Regression beschrieben. Zudem werden die Ergebnisse der Hypothesentestung dargestellt, die zeigen, ob die Hochschulzugangsberechtigung ein signifikanter Prädiktor für den Studienerfolg ist und ob zusätzliche Merkmale einen Einfluss auf den Studienerfolg haben.
Die Studie beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Studienerfolg, Psychologiestudium, Chancengleichheit, Hochschulzugangsberechtigung, Studienplatzvergabe, Auswahlkriterien, Studierendenauswahl und Bachelorstudium.
Die Studie untersucht, ob die Hochschulzugangsberechtigung (HZB) signifikant mit der Bachelor-Abschlussnote korreliert, was in der Forschung oft als Hauptkriterium dient.
Untersucht werden Variablen wie die wöchentliche Arbeitszeit in einem Nebenjob, Zeitaufwand für Hobbys, Betreuungstätigkeiten und die tatsächliche Lernzeit für das Studium.
Kritiker argumentieren, dass die HZB den Bildungserfolg zu stark an die soziale Herkunft koppelt und andere relevante Kompetenzen oder Belastungen der Studierenden ignoriert.
Es handelt sich um eine ex post facto Studie mit 41 Master-Studierenden der Universität Marburg, die Daten über einen selbst konzipierten Online-Fragebogen retrospektiv erhoben hat.
Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, ob Universitäten neben der Abiturnote weitere Merkmale in ihre Auswahlverfahren einbeziehen sollten, um die Chancengleichheit zu erhöhen.
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