Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Was ist Geruch?
2.1 Physiologische Grundlagen
2.2 Das Großhirn
2.2.1 Aufbau des Großhirns
2.2.2 Die vier Bereiche im Großhirn
2.3 Das limbische System
2.4 Die Auswirkung von Geruch
2.4.1 Erinnerungen wecken
2.4.2 Biologische Unterschiede in der Wahrnehmung
3. Duftmarketing
3.1 Allgemeines zum Thema Duftmarketing
3.2 Fallbeispiele
3.2.1 Reinigungsmittel
3.2.2 Autoindustrie
3.2.3 Apple
3.2.4 Supermärkte
3.2.5 Hotellerie
3.3 Ethik beim Einsatz von Duftmarketing
4. Duft in der Gastronomie und im Gastgewerbe
5. Empirische Studie
5.1 Grundlegendes zur Studie
5.2 Teilnehmende Lokale
5.3 Die AromaStreamer
5.4 Die verwendeten Düfte
5.5 Onlineumfrage
5.6 Einflussfaktoren während der Beduftungsphase
5.6.1 Ferienzeit
5.6.2 Wettereinfluss
5.6.3 Informationsauskunft
5.7 Auswertung der Studie
5.7.1 Anonymität der Lokale
5.7.2 Lokal A
5.7.2.1 Beschreibung und Studienaufbau
5.7.2.2 Ergebnisse
5.7.2.3 Diskussion der Ergebnisse
5.7.3 Lokal B
5.7.3.1 Beschreibung und Studienaufbau
5.7.3.2 Ergebnisse
5.7.3.3 Diskussion der Ergebnisse
5.7.4 Lokal C
5.7.4.1 Beschreibung und Studienaufbau
5.7.4.2 Ergebnisse
5.7.4.3 Diskussion der Ergebnisse
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den potenziellen Einfluss von Duftmarketing auf das Wohlbefinden und die Wahrnehmung von Gästen in gastronomischen Einrichtungen. Das primäre Ziel ist es, mittels einer eigenen empirischen Studie zu prüfen, ob der gezielte Einsatz von Düften in Restaurants und Cafés eine spürbare Auswirkung auf die Gästeerfahrung sowie indirekt auf den wirtschaftlichen Erfolg hat.
3.1 Allgemeines zum Thema Duftmarketing
Duftmarketing ist ein weiteres Instrument im Rahmen des Marketingmix. Mittels Gerüchen möchte man bestimmte Emotionen erzeugen oder Erinnerungen und Erlebnisse schaffen. Marken möchten erreichen, dass bestimmte Gerüche mit ihnen verbunden werden und somit einen weiteren Branding-Faktor kreieren (Corporate Scent). Über die olfaktorischen Rezipienten in der Nase kann der Umsatz gesteigert werden.42 Warum also diesen Effekt nicht auch nutzen? Das denken sich vermutlich auch viele Branchen und sehen Duftmarketing als weiteren Faktor im multisensorischen Marketing. Im Produktdesign zum Beispiel werden Gerüche verwendet, um künstliches Leder nach echtem Leder riechen zulassen. Putzmittel werden mit Duftstoffen versetzt, genauso wie Lebensmittel und Kosmetik.43
Prof. Dr. P. Hehn hat in seinem Werk „Emotionale Markenführung mit Duft“ vier Riechfunktionen als nutzbar für das Marketing definiert:
1. „Die Informationsfunktion
Hier geht es darum, dass der Duft als semantischer Informationsträger dient und man einen Geruch erkennen und benennen soll. Zusätzlich kann ein Geruch auch informativ wirken. Als Beispiel nennt Hehn hier den Backgeruch einer Bäckerei oder den Zitrusduft frisch gereinigter Toiletten.
2. Die Erlebnisfunktion
Die Informationsfunktion von Gerüchen begründet Hehn damit, dass sich ein bestimmter Geruch durch ein bestimmtes Erlebnis in der Erinnerung einer Person festgesetzt hat. Es wird also auf getätigte Erfahrungen und Wissen zurückgegriffen. Als Beispiel zeigt er auf, dass verdorbene Milch, welche sauer und faulig riecht, direkt vom Trinken abschreckt. Daraus resultierend ergibt sich, dass man Duftmarketing immer mit positiven Erlebnissen bzw. Gegebenheiten verknüpft.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung von Essen und sozialen Kontakten ein und stellt die Fragestellung nach dem Einfluss von Gerüchen auf das Wohlbefinden in der Gastronomie vor.
2. Was ist Geruch?: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Grundlagen der Geruchswahrnehmung, den Aufbau des Gehirns und die emotionale Bedeutung des limbischen Systems.
3. Duftmarketing: Es werden die Funktionen des Duftmarketings, dessen Einsatz in verschiedenen Branchen sowie die damit verbundenen ethischen Fragestellungen diskutiert.
4. Duft in der Gastronomie und im Gastgewerbe: Der Abschnitt beleuchtet die aktuelle Bedeutung von Erlebnisfaktoren in der Gastronomie und die geringe Studienlage zu diesem Thema.
5. Empirische Studie: Dies ist das Kernstück der Arbeit, in dem das methodische Vorgehen, die drei untersuchten Lokale, die eingesetzten Düfte und die Auswertung der Umfrageergebnisse detailliert dargestellt werden.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung, die trotz fehlender Allgemeingültigkeit der Ergebnisse erste Hinweise auf die positive Wirkung von Duft in der Gastronomie gibt.
Duftmarketing, Gastronomie, Geruchswahrnehmung, Limbisches System, Aromastreamer, Wohlbefinden, Atmosphäre, Konsumentenverhalten, multisensorisches Marketing, Emotionsforschung, Duftbranding, Empirische Studie, Kulinarik, Gästeverhalten, Erlebnisgastronomie.
Die Arbeit untersucht, ob der gezielte Einsatz von Düften in gastronomischen Betrieben einen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Wahrnehmung der Gäste hat.
Die Arbeit umfasst physiologische Grundlagen des Riechens, die Theorie des Duftmarketings, ethische Aspekte dieser Beeinflussung sowie eine empirische Feldstudie in drei Gastronomiebetrieben.
Ziel ist es, zu prüfen, ob Düfte als Marketinginstrument in der Gastronomie eingesetzt werden können, um eine angenehmere Atmosphäre zu schaffen und das Gästeerlebnis positiv zu beeinflussen.
Die Autorin führt eine siebweek-wöchige empirische Studie in drei Lokalen in Göttingen durch, die durch eine quantitative Onlineumfrage unter Gästen und die Auswertung von Umsatzdaten gestützt wird.
Der Hauptteil deckt die biologischen Grundlagen der Wahrnehmung ab, analysiert den Stand des Duftmarketings in verschiedenen Branchen und dokumentiert den detaillierten Ablauf der eigenen Studie sowie deren Auswertung.
Die Kernbegriffe sind Duftmarketing, Gastronomie, Geruchswahrnehmung, Wohlbefinden, Atmosphäre und empirische Studie.
Die Auswahl erfolgte in Kooperation mit der Firma Reima AirConcept, um die Duftnoten (z.B. „Coffee & Cake“ oder „Andalusian Vibes“) passend zum gastronomischen Angebot und dem Ambiente der jeweiligen Betriebe zu wählen.
Die Ergebnisse wurden durch externe Faktoren wie eine Hitzewelle, die Sommerferienzeit und die kurze Studiendauer so stark überlagert, dass eine eindeutige Korrelation zwischen Beduftung und Umsatz nicht isoliert werden konnte.
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