Bachelorarbeit, 2022
78 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Interaktion zwischen Kindern im Kindergarten mithilfe einer quantitativen Netzwerkanalyse. Ziel ist es, die Interaktionsdichte zwischen den Kindern im Montessori Zentrum Heidelberg e.V. zu analysieren und daraus resultierende pädagogische Maßnahmen zu entwickeln. Die Arbeit basiert auf der Beobachtung von Kindern im Kindergartenalter und deren Interaktionsverhalten. Die Ergebnisse werden mit dem aktuellen Stand der Peerforschung und den Prinzipien der Montessori Pädagogik in Verbindung gesetzt.
Die Einleitung führt in die Thematik der Peer-Beziehungen im Kindergarten ein und stellt die Relevanz der UNICEF Studie 2021 dar. Kapitel 2 bietet eine theoretische Einführung in den Begriff „Peer“ und die Peerforschung, untersucht Gleichaltrigenbeziehungen und Spielverhalten im Kindergarten und beleuchtet die soziologische, pädagogische und psychologische Bedeutung von Peer-Interaktion für die kindliche Entwicklung.
Kapitel 3 beschreibt den empirischen Zugang zur Untersuchung der Peer-Beziehungen. Es wird die Netzwerkkarte als angewandte Methode vorgestellt, der Aufbau des Beobachtungsbogens erläutert und die Durchführung der Beobachtungswoche dargestellt. Außerdem werden die Methoden zur Auswertung der erhobenen Daten detailliert beschrieben.
Kapitel 4 widmet sich der Dateninterpretation und der kritischen Auseinandersetzung mit den gewonnenen Ergebnissen. Es werden die Ergebnisse der quantitativen Analyse dargestellt und kritisch reflektiert, Einzelfälle unter Einbezug qualitativer Interviews betrachtet und die Aussagekraft der Forschung kritisch beleuchtet.
Kapitel 5 befasst sich mit den praktischen Auswirkungen der Forschung auf den pädagogischen Prozess. Es werden verschiedene pädagogische Maßnahmen aus der Montessori Pädagogik vorgestellt, sowie weitere pädagogische Ansätze im Zusammenhang mit der Förderung von Peer-Beziehungen diskutiert.
Peer-Beziehungen, Kindergarten, Netzwerkanalyse, Interaktionsdichte, Montessori Pädagogik, qualitative Interviews, pädagogische Maßnahmen, kindliche Entwicklung, Spielverhalten, soziologische Relevanz, pädagogische Relevanz, psychologische Relevanz.
Peers sind Gleichaltrige oder Kinder auf einem ähnlichen Entwicklungsstand, die für die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes durch Interaktion und Spiel von zentraler Bedeutung sind.
Mithilfe von Beobachtungsbögen wird die Interaktionsdichte zwischen Kindern erfasst. Diese Daten werden in Netzwerkkarten visualisiert, um soziale Strukturen und mögliche Exklusionsprozesse zu erkennen.
Die Montessori-Pädagogik bietet spezifische Ansätze und Materialien, um die Selbstständigkeit und das soziale Miteinander zu fördern, was die Qualität der Peer-Beziehungen positiv beeinflussen kann.
Es handelt sich um ein Modell aus der sozialen Einzelfallhilfe, das hier angepasst wurde, um die sozialen Netzwerke von Kindergartenkindern grafisch darzustellen und zu analysieren.
Das Spiel ist die primäre Form der Interaktion im Kindergartenalter. Durch die Analyse des Spielverhaltens lassen sich Rückschlüsse auf die soziale Integration und die Entwicklung von Freundschaften ziehen.
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