Bachelorarbeit, 2019
91 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Einführung und Motivation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Arbeitsmethodik BIM
2.1.1 Einsatzformen BIM
2.1.2 Detaillierungsgrad der BIM-Elemente
2.1.3 Modellaustausch
2.1.4 BIM-Dokumente/-Werkzeuge
2.2 Der BIM-Prozess in der Leistungsphase 0
2.2.1 Informationslieferzyklus nach Norm
2.2.2 Die Rollenbilder der LPH0
2.2.3 BIM-Prozesslandkarte
2.3 Entwicklungsstand BIM
2.3.1 Einführungskonzept im In- und Ausland
2.3.2 Entwicklungsstand der Werkzeuge und Dokumente
3 Anforderungsanalyse
3.1 Anforderungen aus der Gesamtprozesslandkarten
3.1.1 Szenario Projektanforderungen
3.1.2 Szenario AIA
3.1.3 Szenario BAP
3.2 Werkzeuge und Instrumente
3.2.1 Information Delivery Manual-Mustertabelle
3.2.2 Construction Operations Building Information Exchange
3.2.3 BIMQ
3.2.4 BIM Toolkit
4 Evaluation und Idealsoftware
4.1 Auswertungsschema
4.1.1 Referenzbewertung
4.1.2 Auswertung
4.2 Konzeptionierung eines optimierten Werkzeuges
4.2.1 Funktionale Erweiterung
4.2.2 Darstellung des optimierten Werkzeugs
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Das Ziel der Bachelorarbeit ist es, Anforderungen an den Datenaustausch zwischen Auftraggeber (AG) und Auftragnehmer (AN) in der BIM-Leistungsphase 0 zu identifizieren, zu analysieren und ein Konzept für ein optimiertes Werkzeug zu entwickeln, das diesen Informationsbedarf transparent und effizient abdeckt.
2.1.1 Einsatzformen BIM
Der Austauschprozess von Datenformaten wird in den Technologiestufen BIG BIM und little bim, sowie in den Software- und Datentauschebenen Open BIM und Closed BIM unterschieden. Dabei steht die Bezeichnung BIG BIM für durchgängige Nutzung der digitalen Gebäudemodelle zwischen allen Projektbeteiligten während des gesamten Lebenszyklus und über alle Leistungsphasen. Hier wird das große Potenzial von BIM genutzt. Hingegen steht little bim für die Anwendung über einen speziellen Prozess. Es wird i.d.R ein einzelner Planer mit einer spezifischen Aufgabe beauftragt. Infolge dessen wird auf eine Weiternutzung der erstellten Informationsdaten für unterschiedliche Software oder Koordination der Planung verzichtet (vgl. Borrmann et al. 2015, S 7-8). Open BIM bezeichnet hier die Methode in der die digital erstellten Daten und Informationen in eine übergeordnete Objektstruktur unterteilt werden. Dabei wird das nach ISO genormte Standard Industry Foundation Classes-Format (IFC) für die Gliederung und Strukturierung verwendet, um so zu gewährleisten, dass die Methode herstellerunabhängig von allen Planern genutzt werden kann (vgl. Bauen digital Schweiz, 2018, S.7). Im Gegensatz dazu steht Closed BIM für eine geschlossene BIM Lösung, bei der ausschließlich herstellerspezifische Software für den Datenaustausch eingesetzt wird (vgl. Borrmann et al. 2015, S.8).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des mangelnden Digitalisierungsgrades im Bauwesen ein, definiert BIM als methodischen Lösungsansatz und beschreibt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die methodischen BIM-Grundlagen, die spezifischen Prozesse der Leistungsphase 0 sowie der aktuelle internationale Entwicklungsstand von BIM und entsprechenden Werkzeugen dargelegt.
3 Anforderungsanalyse: Dieses Kapitel leitet aus den BIM-Austauschszenarien detaillierte Anforderungen ab und unterzieht bestehende Werkzeuge wie IDM, COBie, BIMQ und das NBS BIM Toolkit einer tiefgehenden Analyse.
4 Evaluation und Idealsoftware: Der Autor bewertet die untersuchten Lösungsansätze anhand eines Kriterienkatalogs und konzipiert basierend auf den Ergebnissen ein optimiertes Werkzeug für den BIM-Datenaustausch.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung normierter und prozessübergreifender BIM-Lösungen.
Building Information Modeling, BIM, Leistungsphase 0, AIA, BAP, Informationsanforderung, Datenaustausch, Projektmanagement, BIM Toolkit, BIMQ, COBie, Digitalisierung, Bauwesen, Prozesslandkarte, Interoperabilität
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines optimierten Werkzeugs, das den Informationsaustausch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bei BIM-Projekten in der frühen Leistungsphase 0 verbessert.
Zentrale Themen sind die BIM-Methodik, die Definition von Informationsanforderungen (AIA und BAP), die Analyse existierender Softwarelösungen sowie die Prozessoptimierung für den Datenaustausch.
Das Ziel ist es, Anforderungen an den Datenaustausch zu definieren und zu analysieren, um ein Konzept für ein ideales BIM-Werkzeug zu erstellen, das diese Anforderungen vollumfänglich erfüllt.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer BIM-Grundlagen, eine detaillierte Anforderungsdefinition aus Prozesslandkarten sowie eine vergleichende Evaluation bestehender Softwarewerkzeuge.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu BIM, eine detaillierte Anforderungsanalyse der Szenarien AIA und BAP sowie die Bewertung verschiedener Tabellen- und Datenbanklösungen dokumentiert.
Wichtige Begriffe sind Building Information Modeling (BIM), Leistungsphase 0, Auftraggeber-Informationsanforderung (AIA), BIM-Abwicklungsplan (BAP) und Interoperabilität.
Die Leistungsphase 0 wird als entscheidende Projektentwicklungsphase betrachtet, in der die vertraglichen Grundlagen und der Informationsbedarf für den gesamten weiteren BIM-Prozess festgelegt werden.
Viele Werkzeuge fokussieren sich entweder nur auf Teilbereiche wie Facility Management (COBie) oder die reine AIA-Erstellung (IDM), wodurch eine durchgängige Unterstützung des gesamten BIM-Prozesses in der Leistungsphase 0 fehlt.
BIMQ wird als webbasierte Datenbank hervorgehoben, die eine strukturiertere Verwaltung von Anforderungen und Exportfunktionen bietet als Tabellenformate, jedoch spezifische Schwächen bei der Abbildung der gesamten Prozesskette aufweist.
Das BIM Toolkit dient aufgrund seiner bereits existierenden komplexen Rollen- und Aufgabenverwaltung als Grundlage, die der Autor durch funktionale Erweiterungen für den deutschen BIM-Prozess optimiert.
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