Diplomarbeit, 2001
147 Seiten, Note: 2,7
Die Arbeit befasst sich mit Freizeit als Lebensbereich im Kontext des gesellschaftlichen Wandels und der Individualisierung. Sie analysiert das Freizeitverhalten von Jugendlichen im ländlichen Raum und untersucht, inwiefern sich unterschiedliche Lebensstile anhand von Freizeitaktivitäten abbilden lassen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Fokus auf die zunehmende Bedeutung von Freizeit im modernen Leben setzt und die Relevanz der soziologischen Betrachtung dieses Bereichs hervorhebt. Kapitel 2 bietet einen historischen Rückblick auf die Begriffsgeschichte und Entwicklung der Freizeitforschung, beleuchtet soziologische Ansätze und analysiert den Einfluss des gesellschaftlichen Wandels auf die Freizeit. In Kapitel 3 wird das Konzept der Lebensstilforschung im Detail betrachtet, unterschiedliche Ansätze von Bourdieu, Lüdtke und Schulze werden vorgestellt und miteinander verglichen. Darüber hinaus werden diverse Freizeitstile, wie sie von Giegler, Uttitz, Gluchowski, Vester, Garhammer, Lamprecht und Stamm erforscht wurden, zusammengefasst und analysiert. Kapitel 4 konzentriert sich auf die Jugendphase als spezifischen Lebensabschnitt, beleuchtet die historische Entwicklung, heutige Definitions- und Abgrenzungsprobleme und die besondere Bedeutung von Freizeit für Jugendliche. Schließlich werden die Besonderheiten der Jugendphase im ländlichen Raum betrachtet.
Freizeit, Lebensstilforschung, Jugend, ländlicher Raum, soziologische Forschung, Individualisierung, gesellschaftlicher Wandel, Freizeitstile, empirische Untersuchung, Schwalmstadt
Sie untersucht Freizeit als gesellschaftlichen Bereich, der durch den Wandel von der Arbeitsgesellschaft zur Freizeitgesellschaft zunehmend an Bedeutung für Identität und Lebensstile gewinnt.
Lebensstilforschung nutzt Daten des Freizeitverhaltens, um soziale Wirklichkeit jenseits klassischer Schichtmodelle zu interpretieren, da Freizeit Raum für individuelles und expressives Verhalten bietet.
Die empirische Untersuchung unterscheidet vier Stile: „Moderne Aktivität“, „Intellektuelle Enklave“, „Mainstream“ und „Geselligkeit“.
Die Arbeit beleuchtet spezifische Herausforderungen und Strukturen der Freizeitgestaltung in ländlichen Regionen im Vergleich zu urbanen Räumen.
Es werden Konzepte von Pierre Bourdieu, Hartmut Lüdtke und Gerhard Schulze vorgestellt und miteinander verglichen.
Die Arbeit bietet einen historischen Rückblick auf Begriffsdefinitionen und analysiert positive sowie negative Definitionsansätze von Freizeit.
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