Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Gegenwärtiger Kenntnisstand
2.1 Digitale Kommunikationsmöglichkeiten
2.2 Digitale Kommunikation zwischen Finanzbehörden
3. Gesetzliche Bestimmungen
3.1 Abgabenordnung §§ 87a und 87d – Rechtsverbindlichkeiten der elektronischen Steuererklärung
3.2 Aufbewahrung und Archivierung der digitalen Unterlagen
4. Methodik
4.1 Durchführung und Zielgruppe der Umfrage
4.2 Aufbau des Fragebogens
4.3 Auswertung der Umfrage
5. Kritische Würdigung
5.1 Diskussion der Umfrageergebnisse
5.2 Vor- und Nachteile sowie Ausblick
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die aktuelle Situation, Anwendungsmethoden und Rechtssicherheiten der digitalen Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen und Finanzbehörden sowie innerhalb der Finanzverwaltung. Ziel ist es, den Status quo zu analysieren, Potenziale zur Verbesserung aufzuzeigen und Vor- sowie Nachteile dieser Kommunikationsform für Steuerzahler und Behörden zu bewerten.
1. Einleitung
Eine Form des modernen Austausches heute und auch in Zukunft ist die digitale Kommunikation. Die digitale Kommunikation kann sowohl in Wort als auch in Ton oder Bild über ein digitales Medium, wie z.B. das Internet, dargestellt werden. Der Abruf dieser Kommunikationsart kann jederzeit erfolgen. Sie ist bereits im Alltag, in der allgemeinen Wirtschaft und auch im Finanzwesen nicht mehr wegzudenken. Die Art der Kommunikation soll vor allem die Prozesse beschleunigen und eine Flexibilität im Austausch untereinander bieten. Es handelt sich um eine perspektivische Kommunikationsart, welche bereits zum aktuellen Zeitpunkt Verwendung findet und in den nächsten Jahren präsenter werden wird. So auch in der Kommunikation mit und zwischen Finanzbehörden, welche das Thema der vorliegenden Arbeit darstellt.
Die Digitalisierung übernimmt bei den Finanzbehörden die Erfassung von sensiblen Daten, die Bearbeitung sowie die Archivierung von Steuererklärungen. Insbesondere muss eine elektronische Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen, Steuerberatern und den Behörden möglich sein. Die Arbeit befasst sich mit der gegenwärtigen Situation der digitalen Kommunikation hinsichtlich der aktuellen Anwendungsmethoden und den Rechtssicherheiten in Bezug auf die §§ 87a und 87d AO, inwieweit diese bereits gelten und was für die Steuerzahler sowie die Finanzbehörden zukünftig zu erwarten ist. Ziel dieser Arbeit ist es, zu konkretisieren, ob und inwieweit sich die digitale Kommunikation mit und zwischen den Finanzbehörden weiterhin verbessert und welche Vor- bzw. Nachteile diese Art der Kommunikation in Bezug zu Steuerzahlern und der Kommunikation binnen den Finanzbehörden birgt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der digitalen Kommunikation mit Finanzbehörden ein, erläutert die Bedeutung der Digitalisierung für Steuerprozesse und definiert das Ziel der Arbeit sowie die untersuchten Aspekte.
2. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über existierende digitale Kommunikationsmöglichkeiten, insbesondere ELSTER und DATEV, und beleuchtet die Kommunikation zwischen den Finanzbehörden selbst.
3. Gesetzliche Bestimmungen: Hier werden die relevanten rechtlichen Grundlagen (insbesondere § 87a und 87d AO) sowie Vorschriften zur Archivierung und Datensicherheit erläutert.
4. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen der wissenschaftlichen Untersuchung, insbesondere die Durchführung der Umfrage sowie den Aufbau des genutzten Fragebogens.
5. Kritische Würdigung: Hier werden die Ergebnisse der Umfrage diskutiert und eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der digitalen Kommunikation vorgenommen sowie ein Ausblick gewagt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der gesamten Arbeit zusammen und bestätigt die steigende Tendenz und Akzeptanz digitaler Kommunikationslösungen bei gleichzeitiger Notwendigkeit weiterer Verbesserungen.
Digitale Kommunikation, Finanzbehörden, Steuererklärung, ELSTER, DATEV, Abgabenordnung, Digitalisierung, Datenschutz, Umfrage, IT-Sicherheit, Steuerpflichtige, Rechtsverbindlichkeit, Corona-Pandemie, Archivierung, E-Government
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Stand und der Entwicklung der digitalen Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen, Steuerberatern und Finanzbehörden sowie innerhalb der Finanzverwaltung in Deutschland.
Die zentralen Themen sind die technischen Möglichkeiten der Übermittlung (ELSTER, DATEV), die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Abgabenordnung, Datensicherheit sowie die Akzeptanz und Nutzung dieser digitalen Wege durch die Steuerzahler.
Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit digitale Kommunikationswege bereits genutzt werden, welche Vor- und Nachteile sie bieten und wie sich deren Entwicklung in Zukunft, insbesondere vor dem Hintergrund gesetzlicher Anforderungen und der Pandemie, gestaltet.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur Erörterung des Kenntnisstands sowie eine quantitative Online-Umfrage, an der 203 Teilnehmer teilnahmen, um die Ist-Situation und die Erwartungen der Steuerzahler empirisch zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse der aktuellen Kommunikationsinstrumente und gesetzlichen Grundlagen, eine methodische Beschreibung der Umfrage sowie eine kritische Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitale Kommunikation, Finanzbehörden, Steuererklärung, ELSTER, Datenschutz und Abgabenordnung charakterisieren.
Die Mehrheit der Befragten (47 %) gab an, dass die Corona-Pandemie die Digitalisierung beeinflusst und zu einer Ausweitung der digitalen Kommunikation mit Finanzbehörden führen wird.
Die größten Barrieren sind Unsicherheiten beim Ausfüllen der Formulare, die wahrgenommene Komplexität der Anmeldung bei Tools wie ELSTER oder DATEV sowie eine teilweise als unübersichtlich empfundene Nutzeroberfläche.
Die Teilnehmer äußerten sich zum Vertrauen in die Rechtsverbindlichkeit und Sicherheit überwiegend positiv, wobei ein Großteil der Befragten eine klare Präferenz für den digitalen Weg gegenüber dem postalischen Weg für wichtige Anliegen bekundete.
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