Masterarbeit, 2022
141 Seiten, Note: 1,3
Die Masterthesis befasst sich mit der Thematik der Resilienzförderung im Kontext des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in sozialen Unternehmen. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Resilienzförderung in Bezug auf die psychische und körperliche Belastung von Mitarbeiter*innen im Arbeitsumfeld der Sozialwirtschaft zu erforschen.
Die Einleitung stellt die Relevanz der Thematik im Kontext des stetig steigenden Krankenstands in sozialen Berufen dar und beleuchtet die besonderen Herausforderungen der Arbeitswelt im pädagogischen Bereich. Anschließend werden in Kapitel 2 die zentralen Begriffe der Salutogenese, neuronalen Plastizität und Resilienz definiert und deren Bedeutung für die Arbeitswelt im Kontext des BGM erläutert. Kapitel 3 befasst sich mit der Vorstellung und Analyse verschiedener Resilienzstudien und deren Erkenntnisse für die Förderung von psychischer und körperlicher Widerstandsfähigkeit.
Kapitel 4 widmet sich dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und erläutert dessen Bedeutung, rechtliche Grundlagen und konkrete Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung im Unternehmen. In Kapitel 5 erfolgt ein Zwischenfazit und die Entwicklung der leitenden Fragestellung der Masterthesis. Kapitel 6 gibt einen Überblick über die Methode der leitfadengestützten Interviews und deren Anwendung im Rahmen der Forschungsarbeit. Kapitel 7 beschreibt die Vorbereitung des Fragebogens, die Durchführung der Befragung und die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der Daten.
Kapitel 8 untersucht die Rolle der Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen und die Bedeutung partizipativen Handelns für die erfolgreiche Implementierung von Resilienzförderung im BGM. Schließlich fasst das Fazit der Masterthesis die Ergebnisse zusammen, bietet einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Die Masterthesis beschäftigt sich mit den Themen Resilienzförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), soziale Unternehmen, Arbeitsbelastung, Stress, psychische und körperliche Gesundheit, qualitative Inhaltsanalyse, Veränderungsprozesse, Partizipation und Handlungsempfehlungen.
Die neuronale Plastizität belegt, dass das Gehirn lebenslang lernfähig ist. Dies bedeutet, dass Menschen auch im fortgeschrittenen Alter noch Resilienz – also psychische Widerstandsfähigkeit – erlernen und entwickeln können.
Die Salutogenese ist ein Konzept, das sich nicht mit der Entstehung von Krankheiten befasst, sondern mit den Faktoren, die die Gesundheit erhalten und fördern.
BGM dient dazu, Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren und die Gesundheit der Mitarbeiter systematisch zu fördern, was besonders in sozialen Unternehmen zur Verringerung der Fluktuation beiträgt.
Die Arbeit analysiert klassische Studien wie die Kauai-Längsschnittstudie, die Mannheimer Risikokinderstudie und die Bielefelder Invulnerabilitätsstudie.
Durch Partizipation und Change-Management-Methoden können Widerstände abgebaut und die Akzeptanz für gesundheitsfördernde Maßnahmen im Unternehmen erhöht werden.
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