Diplomarbeit, 2011
65 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrund der Arbeit
1.2 Zielsetzung dieser Arbeit
2 Theoretische Grundlagen von Gas- Feststoffreaktionen
2.1 Klassifizierung von Partikeln nach Geldart
2.2 Einteilung nach Strömungszuständen
2.3 Druckverlust in Wirbelschichten
3 Auslegung des Batchreaktors
3.1 Dimensionierung des Düsenbodens
3.2 Dimensionierung des Reaktors
3.3 Dimensionierung der Heizung
3.4 Dimensionierung der Isolierung
3.5 Dimensionierung der Kühlung
4 Konstruktion des Batchreaktors
4.1 Rohr- und Instrumentenplan
4.2 Definition der Messstellen
4.2.1 Messung der Temperatur
4.2.2 Messung des Drucks
4.2.3 Messung der Volumenströme
4.3 Verwendete Komponenten
4.4 Planung des Gestells
4.5 Planung der Leitungen
4.6 Planung der Armaturen
4.7 Planung des Filters
5 Steuerung und Regelung der Anlage
5.1 Regelung der Parameter
5.2 Schutzfunktionen
6 Zusammenfassung
7 Ausblick und Optimierungsmöglichkeiten
Die Diplomarbeit hat das Ziel, einen Versuchsreaktor zur Untersuchung von Gas-Feststoffreaktionen zu entwickeln. Hierbei stehen die dimensionstechnische Auslegung der Hauptkomponenten (Reaktor, Heizung, Kühlung) sowie die methodische Planung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Fokus, um einen sicheren und kontrollierten Betrieb der Anlage zu gewährleisten.
3.1 Dimensionierung des Düsenbodens
Dieses Unterkapitel beschreibt die Auslegung des Düsenbodens. Der Düsenboden hat zwei Aufgaben, zum einen soll mit Hilfe des Düsenbodens die gleichmäßige Fluidisierung des Materials im Reaktor gewährleistet werden, und zum anderen soll verhindert werden, dass Material aus dem Reaktor zurück in den Vorwärmer gelangen kann. Der Düsenboden verursacht einen Druckverlust. Ist dieser Druckabfall ausreichend groß wird ein Materialdurchfall verhindert. Gesucht für die Konstruktion wird der Durchmesser der Bohrung. Dieser Bohrungsdurchmesser ist abhängig von der Anzahl der Löcher und dem Volumenstrom des Gases. Zur Bestimmung der Geschwindigkeit gilt die Formel [9]:
u = Wurzel(2 * delta p / (zeta * rho)) (1)
Wobei zeta = 1 den Verlustbeiwert angibt, delta p den Druckverlust und rho die Dichte des Gases im Betrieb angibt. Der Druckverlust delta p wird als Berechnungsgröße vorgegeben. Dieser soll hier delta p = 50 mbar betragen. Die Fläche A der Bohrung ergibt sich aus der Division des Betriebsvolumenstroms durch die in Formel (1) bestimmte Geschwindigkeit. Um eine gleichmäßige Verteilung des Gasstroms im Reaktor zu erreichen wird die Anzahl der Löcher auf drei festgelegt. Somit ergibt sich aus einer erneuten Division der Gesamtfläche A durch die Lochanzahl die Fläche Aeinzel der einzelnen Bohrung. Der Durchmesser der einzelnen Bohrung ergibt sich anhand der Formel:
d = Wurzel(4 * Aeinzel / pi) (2)
Mit drei Löchern im Düsenboden ergibt sich für die Bohrungen ein Durchmesser von d = 2mm. Somit erfährt der Gasstrom über den Düsenboden den geforderten Druckverlust von delta p = 50 mbar.
1 Einleitung: Beschreibt den Hintergrund der Arbeit sowie die Zielsetzung hinsichtlich der Entwicklung eines Versuchsreaktors für Gas-Feststoffreaktionen.
2 Theoretische Grundlagen von Gas- Feststoffreaktionen: Erläutert die Klassifizierung von Partikeln, die Strömungszustände in Reaktoren sowie die Grundlagen des Druckverlustes in Wirbelschichten.
3 Auslegung des Batchreaktors: Behandelt die mathematische Dimensionierung des Düsenbodens, des Reaktors sowie der Heiz-, Isolier- und Kühlsysteme.
4 Konstruktion des Batchreaktors: Beschreibt die konkrete konstruktive Planung der Anlage, inklusive Instrumentenplanung, Messstellendefinition und Komponentenauswahl.
5 Steuerung und Regelung der Anlage: Erläutert die Konzepte zur Regelung der Betriebsparameter sowie die implementierten Schutzfunktionen.
6 Zusammenfassung: Fasst die geleistete konstruktive Arbeit an der Versuchsanlage zusammen.
7 Ausblick und Optimierungsmöglichkeiten: Diskutiert nächste Schritte zur Inbetriebnahme sowie Potenziale zur Weiterentwicklung hin zu einem kontinuierlichen Betrieb.
Batchreaktor, Gas-Feststoffreaktion, Wirbelschicht, Fluidisierung, Dimensionierung, Wärmeübertragung, Prozesstechnik, Instrumentierung, Druckverlust, Prozesssteuerung, Anlagendesign, Versuchsanlage, Messwertaufnehmer, Kalzinierung, Karbonisierung
Es geht um die Entwicklung und Konstruktion eines Batchreaktors, der speziell für die Untersuchung von Gas-Feststoffreaktionen im Labormaßstab konzipiert wurde.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen der Fluidisierung, die mathematische Dimensionierung von Reaktorkomponenten, die mechanische Konstruktion der Anlage sowie die Planung der Steuerungs- und Sicherheitstechnik.
Das primäre Ziel ist die vollständige technische Auslegung und Planung eines funktionsfähigen Versuchsreaktors, der die notwendigen Bedingungen für chemische Prozesse wie Karbonisierung und Kalzinierung bereitstellt.
Es werden klassische ingenieurwissenschaftliche Auslegungsmethoden (unter anderem nach Kunii und Levenspiel sowie dem VDI-Wärmeatlas) genutzt, um Reaktor- und Anlagenparameter rechnerisch zu bestimmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte rechnerische Dimensionierung aller relevanten Anlagenteile sowie die konstruktive Umsetzung inklusive Rohr- und Instrumentenplanung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Batchreaktor, Wirbelschicht, Fluidisierung, Wärmeübertragung, Dimensionierung sowie Prozesstechnik und Anlagensicherheit.
Der Druckschalter dient als Schutzfunktion gegen Überhitzung. Er gibt die Heizung erst frei, wenn ein ausreichender Betriebsdruck gemessen wird, um sicherzustellen, dass die erhitzte Luft abgeführt wird und das Rohr nicht überhitzt.
Dies wird konstruktiv durch einen speziellen Düsenboden gelöst, bei dem die Bohrungen im 30-Grad-Winkel gegeneinander gedreht angeordnet sind, was das Durchfallen von Feststoffpartikeln blockiert.
Die Kraftwerk-Kennzeichen-System-Nummern sorgen für eine eindeutige Identifizierung aller Schalter, Ventile und Messwertaufnehmer, was die Analyse von Messwerten in der Steuerungssoftware erheblich erleichtert.
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