Diplomarbeit, 2000
136 Seiten, Note: befriedigend
I. EINLEITUNG
II. HAUPTTEIL: DIE GLAUBENSLEHRE DES UL
1. Der Prophet und das prophetische Wort
1.2 Die sogenannte Prophetin Gabriele Wittek
1.2.1. Ihr Leben bis zum Durchbruch des Inneren Wortes
1.2.2. Das Innere Wort
1.2.3 Die weitere spirituelle Entwicklung G. Witteks
1.2.4 Die Unio mystica
1.2.5 Kritik an der heutigen offiziellen Kirche
1.2.6 G. Witteks Widerstand gegenüber dem göttlichen Auftrag
1.2.7 Lehr- und Künderpropheten
1.2.8 Das Programm der Lehrprophetin Gabriele Wittek
2. Die Aussagen G. Witteks über Gott
2.1. Gott als Geist
2.2. Der Geist als Urgrund der göttlichen Persönlichkeit
2.3. Der Geist als Urgrund der Schöpfung
2.4. Das geistige Zentrum der Schöpfung: die Urzentralsonne
2.5. Gott-Vater
2.6. Jesus Christus
2.7. Die Trinität
3. Die Schöpfung
3.1. Gott-Vater als Vater und Schöpfer
3.2. Satana
3.3. Die sieben Seraphim
3.4. Die weiteren himmlischen Wesen
3.5. Das Leben in den göttlichen Welten
3.6. Einzelheiten des himmlischen Lebens
4. Der Fall
4.1. Geist und Materie
4.2. Der Verlauf des Falls bis zur Bildung der Lichtmauer
4.3. Die Bildung der Fallebenen
4.4. Weitere Auswirkungen des Falls
4.5. Die Freiheit der Kinder Gottes
4.6. Die Aufgabe der Propheten
4.7. Die Erde als Spiegelbild der himmlischen Welten
5. Die Erlösung
5.1. Die Inkarnation des Sohnes
5.2. Der gleichzeitige Symbolcharakter des Inkarnationsgeschehens
5.3. Die Entwicklungsgeschichte des inkarnierten Sohnes
5.4. Die Wunder Jesu
5.5. Das eigentliche Erlösungsgeschehen
5.6. Jesus Christus als der einzige Erlöser der Menschheit durch seinen Erlöserfunken
5.7. Die ursprüngliche Absicht Jesu: Die Errichtung des inneren, wahren Christentums
6. Der Wiederaufstieg
6.1. Die Rückkehr ins Vaterhaus und das geistige Grundwissen
6.1.1. Über den Tod und das Leben danach
6.1.1.1. Das vom UL beanspruchte Wissen über die postmortale Existenz
6.1.1.2. Vorgänge während des sogenannten Sterbens
6.1.1.3. Konsequenzen und Aufgaben des irdischen Lebens
6.1.1.4. Eschatologische Perspektiven
6.1.2. Die Reinkarnation
6.1.2.1. Das geistige Gravitationsgesetz
6.1.2.2. Die christliche Reinkarnationslehre nach dem UL
6.1.2.3. Die Reinkarnation und ihre Bedeutung bei den großen Dichtern und Denkern des Abendlandes
6.1.2.4. Die Reinkarnation im Urchristentum
6.1.2.4.1. Das Zeugnis der Heiligen Schrift
6.1.2.4.2. Das Zeugnis der Kirchenväter
6.1.2.5. Die Geschichte der Verdammung der Reinkarnationslehre
6.1.2.6. Die Folgen
6.1.2.7. Spirituelle Entwicklung und Reinkarnationswissen
6.2 Grundlagen der christlichen Mystik
6.2.1. Das Gebet
6.2.1.1. Das Herzensgebet
6.2.1.2. Das Seelengebet
6.2.1.3. Das Äthergebet
6.2.2. Der Innere Weg
6.2.3. Konsequenzen
6.2.3.1. Positive Konsequenzen
6.2.3.2. Negative Konsequenzen: Das Problem von Krankheit und Heilung
6.2.3.2.1. Der Mensch und seine Seele: Der Mikrokosmos im Makrokosmos
6.2.3.2.2. Das Bewußtseinszentrum der Ordnung
6.2.3.2.3. Das Bewußtseinszentrum des Willens
6.2.3.2.4. Das Bewußtseinszentrum der Weisheit
6.2.3.2.5. Das Bewußtseinszentrum des Ernstes
6.2.3.2.6. Das Bewußtseinszentrum der Geduld
6.2.3.2.7. Das Bewußtseinszentrum der Liebe
6.2.3.2.8. Das Bewußtseinszentrum der Barmherzigkeit
6.2.3.2.9. Zusammenfassung: Organerkrankung und Bewußtseinszentren
6.2.3.2.10. Weitere Aspekte der Therapie des UL
6.2.4. Das Evangelium Jesu
6.2.4.1. Die Gotteslehre
6.2.4.2. Die vegetarische Lebensweise
6.2.4.3. Die Reinkarnation
6.2.4.4. Die Bergpredigt
6.2.4.5. Die Zwölf Gebote Jesu
6.3. Die Geschichte der Welt in Gegenwart und Zukunft
6.3.1. Die Situation in der Welt
6.3.2. Die Zukunft
6.4. Die Einrichtungen des UL
6.4.1. Die Innere Geist=Christus-Kirche
6.4.2. Die christliche Arbeitsgemeinschaft der Christusbetriebe
6.4.3. Die christliche Lebensgemeinschaft
6.4.3.1. Die Bundgemeinde Neues Jerusalem
6.4.3.1.1. Gründung, Bedeutung und Aufgabe der Bundgemeinde
6.4.3.1.2. Die Gemeindeordnung
6.4.3.2. Partnerschaft und Ehe
6.4.3.3. Erziehung
6.4.4. Die christliche Mysterienschule
6.4.4.1. Der meditative Aufbereitungsweg
6.4.4.2. Der meditative Ansprechungsweg
6.4.4.3. Die Intensivschulung
6.4.4.3.1. Die Stufe der Ordnung
6.4.4.3.2. Die Stufe des Willens
6.4.4.3.3. Die Stufe der Weisheit
6.4.4.3.4. Die Stufe des Ernstes
6.4.4.4. Der Siebenfache Mystische Pfad
6.4.4.5. Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth
III. Schluß
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Glaubenslehre der neureligiösen Bewegung "Universelles Leben" (UL) auseinander. Das primäre Ziel ist es, die zentralen esoterischen und christologischen Konzepte der Bewegung, wie sie insbesondere durch die Prophetin Gabriele Wittek verkündet werden, theologisch zu analysieren, einzuordnen und in Bezug zur christlichen Tradition sowie aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu setzen.
2.4. Das geistige Zentrum der Schöpfung: die Urzentralsonne
Eine weitere Manifestation des Allgeistes ist die Urzentralsonne, die sich gleich dem geistigen Atom aufbaut. Sie ist gleichsam das Herz und das größte Energiefeld des ganzen Kosmos. Ihren Kern bilden - wie im Kleinen so im Großen - wiederum zwei positive und ein negatives Teilchen der Urkraft, um die als Wesenskern schalenmäßig die drei Eigenschaften und die vier Wesenheiten Gottes angelegt sind. Das Kraftfeld der Urzentralsonne verfügt über ein unendliches Energiepotential, bestehend aus "der beständigen Wechselwirkung der positiven und der negativen Kraft". Aus diesem Kraftfeld der Urzentralsonne entwickelte sich die gesamte Schöpfung, die ständig durch den aus der Urzentralsonne sich ergießenden Äther auch von dieser erhalten und genährt wird. Sie strahlt in reinstem Licht als Ausdruck des Absoluten, der als glänzendes Weiß erscheint. Der Allgeist, der Heilige Geist, erscheint also nach Auffassung des UL einmal als reines Bewußtsein, reiner Geist, reiner Äther und zum anderen in der manifestierten Form der Urzentralsonne als der energetischen Basis der ganzen Schöpfung. Beides ist eine Einheit. Deshalb ist auch die Urzentralsonne nicht ein Es, sondern als Geist eben auch Bewußtsein, wie eine ihrer Komponenten, die wesentlichste der Grundschöpfungskräfte, nämlich die Liebe, bei allen menschlich bedingten Vorstellungsschwierigkeiten, besonders deutlich zum Ausdruck bringt.
I. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die christliche Rezeption der Mystik im Kontext des "Neuen Denkens" und positioniert die Auseinandersetzung mit neuen religiösen Kulturformen, insbesondere dem Universellen Leben.
II. HAUPTTEIL: DIE GLAUBENSLEHRE DES UL: Dieser Teil analysiert die Lehre der Bewegung umfassend, beginnend bei der Rolle der Prophetin Gabriele Wittek über das Gottesbild und die Kosmologie bis hin zu den praktischen Lebensformen und mystischen Schulungswegen.
III. Schluß: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Herausforderung für die traditionellen Kirchen, sich mit esoterischen spirituellen Bedürfnissen konstruktiv auseinanderzusetzen.
Universelles Leben, Gabriele Wittek, Christliche Esoterik, Reinkarnation, Schöpfungslehre, Innerer Weg, Gotteserkenntnis, Erlösung, Mystik, Urzentralsonne, Ganzheitstherapie, Prophetie, Spiritualität, Bewußtseinszentren.
Die Arbeit bietet eine umfassende theologische Darstellung und Analyse der Glaubenslehre der neureligiösen Bewegung "Universelles Leben" (UL) unter besonderer Berücksichtigung ihrer esoterisch-christlichen Prägung.
Zentrale Schwerpunkte sind die Offenbarungen durch Gabriele Wittek, das spezifische Gottesbild, die Lehre von Schöpfung, Fall und Erlösung sowie der praktische "Innere Weg" zur mystischen Gotteserfahrung.
Ziel ist es, das theologische Selbstverständnis des UL darzulegen und dieses kritisch in Bezug auf die christliche Tradition und aktuelle esoterische Strömungen zu evaluieren.
Der Autor verwendet eine deskriptiv-analytische Methode, die auf einer fundierten Auswertung der primären Schriften des UL basiert und diese in den Kontext der christlichen Mystik und Theologie einbettet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des prophetischen Wortes, die Gotteslehre, die Schöpfungsgeschichte, den Fall, das Erlösungsgeschehen, den Wiederaufstieg sowie eine detaillierte Ausführung zur christlichen Mystik und den praktischen Lebensformen der Gemeinschaft.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Begriffe wie "Innere Weg", "Reinkarnation", "Gottesgeist", "Erlöserfunke" und die sieben "Bewußtseinszentren".
Der Autor stellt fest, dass das UL viele östliche Konzepte, wie etwa die Reinkarnation, in einen spezifisch esoterisch-christlichen Rahmen integriert, um eine eigene, exklusive "christliche Esoterik" zu begründen.
Sie wird als die Keimzelle des angestrebten Friedensreichs dargestellt, in der die theoretischen Lehren in eine konkrete Lebensform und Struktur überführt werden sollen.
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