Doktorarbeit / Dissertation, 2002
122 Seiten, Note: 1
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Diese Arbeit untersucht die gesellschaftliche Rolle des Künstlers im Wandel der Zeit und seinen Bezug zur menschlichen Freiheit. Sie verfolgt die Entwicklung des Künstlerbildes von der Verehrung als Genie bis hin zu seiner heutigen Position. Der Fokus liegt auf dem Zusammenhang zwischen individueller Freiheit und der Funktion des Künstlers innerhalb der Gesellschaft.
Die Einleitung beschreibt die Zielsetzung der Arbeit: die sozialphilosophische Notwendigkeit des Künstlers für die Gesellschaft zu untersuchen. Der historische Überblick beleuchtet die Freiheitsbestrebungen der Menschheit. Die Kapitel zum Aufstieg des Künstlers zum Genie analysieren die Entwicklung des Geniebegriffs und die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Die Aufklärung wird als entscheidende Wende im Verständnis von Freiheit und der Position des Künstlers dargestellt. Die Kapitel zur Kunst als Medium der Versöhnung und Erlösung sowie die Epoche der Moderne behandeln die jeweilige Rolle des Künstlers in diesen Phasen. Die Abschnitte zu Nietzsche und der Avantgarde untersuchen kritisch die Idee des Genies und die Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert.
Künstler, Genie, Freiheit, Aufklärung, Moderne, Postmoderne, Gesellschaft, Kunst, Individuum, Nietzsche, Avantgarde, Erlösung, Autonomie.
Die Arbeit untersucht den Wandel von der überhöhten Position des Künstlers als "Gottesersatz" und Genie hin zu einem Akteur, der sich oft über mediale Präsenz definiert.
Die Aufklärung schuf die philosophische Voraussetzung für die Mündigkeit des Menschen und führte zu Kants ästhetischer Wende hin zum freien Urteil des Subjekts.
Nietzsche bricht mit der Idee des überhöhten Subjekts und führt den Menschen zurück zu seiner Ursprünglichkeit, wobei der Einzelne selbst zum Schaffenden wird.
Die Avantgardebewegung erhob das Alltägliche zum Ideal und forderte die aktive Teilhabe des Rezipienten am Kunstwerk, was das Ende der bürgerlichen Hegemonie einleitete.
Die Arbeit schließt mit einer Betrachtung der individuellen Freiheit in der Postmoderne und der Entmachtung des Künstlers durch künstliche oder massenmediale Formate.
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