Bachelorarbeit, 2008
46 Seiten, Note: 3,0
Diese Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer europäischen Identität. Der Fokus liegt auf dem Phänomen der kollektiven Identität im europäischen Kontext, wobei aktuelle Herausforderungen wie die gescheiterte Verfassung und der Lissaboner Vertrag analysiert werden. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Identitätstheorien und untersucht mögliche Bezugspunkte für eine gemeinsame europäische Identität, insbesondere im politischen Bereich.
Kapitel 1 (Einleitung): Die Einleitung skizziert den historischen Kontext Europas, geprägt von Konflikten und Zusammenarbeit, und führt in die Fragestellung nach der Notwendigkeit einer europäischen Identität ein. Sie betont den Fokus auf kollektive Identität und kündigt den Aufbau der Arbeit an.
Kapitel 2 (Problemstellung): Dieses Kapitel beleuchtet die Herausforderungen der europäischen Integration, die gescheiterte Verfassung und den Lissaboner Vertrag, sowie den langen historischen Weg zur europäischen Einigung, von frühen Ideen bis zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Union.
Kapitel 3 (Identitätstheorie): Dieses Kapitel stellt verschiedene Identitätstheorien vor und diskutiert die Möglichkeit einer europäischen Identität in einer pluralistischen Gesellschaft. Es thematisiert den Unterschied zwischen kultureller und politischer Identität.
Kapitel 4 (Europäische Identität): Das Kapitel erörtert mögliche Bezugspunkte einer europäischen Identität und untersucht deren Bedeutung. Es analysiert die Rolle von Medien und Zivilgesellschaft im Hinblick auf Legitimität und die Herausforderungen für das Projekt "Europa".
Europäische Identität, Kollektive Identität, Europäische Union, Lissaboner Vertrag, Identitätstheorie, Politische Identität, Kulturelle Identität, Medien, Zivilgesellschaft, Europäische Integration.
Die Debatte entstand aus der Notwendigkeit, der EU nach gescheiterten Verfassungsentwürfen mehr Legitimität und einen stärkeren inneren Zusammenhalt zu verleihen.
Kulturelle Identität basiert auf gemeinsamen Traditionen, während politische Identität sich auf gemeinsame Werte, Institutionen und demokratische Prozesse gründet.
In der Forschung gilt dies als schwierig, da die EU zu heterogen ist; eine politische Identität wird daher als realistischerer Motor für die Integration gesehen.
Medien sind entscheidend für die Schaffung einer europäischen Öffentlichkeit, die Voraussetzung für eine kollektive Identitätsbildung ist.
Identität wird nicht als statisch, sondern als ein fortlaufender Entwicklungsprozess begriffen, der aktiv gestaltet werden muss.
Er markierte einen Wendepunkt in der Struktur der EU und verdeutlichte die Legitimationskrise, die durch eine stärkere Identifikation der Bürger gelöst werden soll.
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