Diplomarbeit, 2006
108 Seiten, Note: 1.7
1. Einleitung
2. Allgemeine Grundlagen
2.1 Reverse Logistics
2.1.1 Definition der Reverse Logistics
2.1.2 Einordnung der Reverse Logistics im SCM
2.1.3 Dimensionen der Reverse Logistics
2.1.3.1 Treiber der Reverse Logistics
2.1.3.2 Ursachen der Rückführung
2.1.3.3 Prozesse der Reverse Logistics
2.1.3.4 Spieler in der Reverse Logistics
2.1.4 Kategorien der Reverse Logistics
2.2 After Sales Service
2.2.1 Definitionen
2.2.2 Dienstleistungsarten im After Sales Service
2.2.3 Nutzenpotenziale des After Sales Service
2.2.4 After Sales Service Management
3. Reverse Logistics im After Sales Service
3.1 Abgrenzung der Reverse Logistics im After Sales Service
3.2 Retouren im After Sales Service
3.3 End-of-life-Entsorgung im After Sales Service
3.4 Service-Rückführung: Reverse Logistics im Reparaturservice
4. Reverse Logistics im Reparaturservice
4.1 Reverse Logistics im Prozessmodell des Reparaturservice
4.2 Kreislauf der Reverse Logistics
4.3 Randbedingungen zur Gestaltung der Reverse Logistics
4.4 Erfolgsfaktoren der Reverse Logistics
4.5 Charakteristika und Anforderungen an die Reverse Logistics
4.6 Management der Reverse Logistics im Reparaturservice
4.6.1 Schritte zur Strategieentwicklung
4.6.2 Strategische Netzwerkgestaltung
4.6.2.1 Netzwerkmodelle
4.6.2.1.1 Netzwerkmodelle der Reparatur
4.6.2.1.2 Netzwerkmodelle der Ersatzteillager
4.6.2.1.3 Beispiele
4.6.2.2 Lagerung der Ersatzteile
4.6.2.3 Outsourcing
4.6.2.3.1 Serviceanbieter
4.6.2.3.2 Potenziale und Risiken
4.6.3 Operatives Management der Reverse Logistics
5. Spezifika des chinesischen Marktes
6. Schlussbetrachtung
6.1 Resümee
6.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht den bisher wenig beachteten Zusammenhang zwischen Reverse Logistics und dem After Sales Service, mit einem besonderen Fokus auf die Unterstützung des Reparaturservice. Ziel ist es, Strategien und operative Ansätze aufzuzeigen, wie durch eine effiziente Gestaltung der Rückwärtslogistik Wettbewerbsvorteile erzielt, Kosten gesenkt und die Kundenzufriedenheit gesteigert werden können.
3.4 Service-Rückführung: Reverse Logistics im Reparaturservice
Immer mehr in den Mittelpunkt der Betrachtung des After Sales Service rückt dabei aber die Rückführung und Reparatur von Defektprodukten und Defektteilen. Ein Indikator für die wachsende Bedeutung dieses Teilbereichs im Rahmen des After Sales Service sind die zum Teil enormen Reparaturvolumina. Beispielsweise liegt das jährliche Reparaturvolumen bei führenden Herstellern in der Computerindustrie zwischen 500.000 und fünf Millionen Einheiten.
Marktführer im Telekommunikationsbereich müssen zum Teil jährliche Reparaturvolumina im zweistelligen Millionenbereich bewältigen. Gemäß einer Studie von Blumberg beträgt die gestaffelte Wachstumsrate des Reparaturservice pro Jahr in den USA 14.9%; und erreicht weltweit sogar 15.8%. Das demonstriert die Wichtigkeit des Reparaturservice im After Sales Service. Das entspricht aber auch dem Argument in den Abschnitten 2.2.1 und 2.2.2, dass Dienstleistungen während der Nutzungsphase zur Gewährleistung der Funktion und Verfügbarkeit des Produkts im Vordergrund des After Sales Geschäfts stehen.
Denn aus Kundensicht, insbesondere aus der Sicht von Geschäftskunden, ist die Nutzung der Produkte letztendlich die wichtigste Phase, in der sie ihre Kauferwartungen erfüllt sehen wollen, um ihre Geschäftsziele zu erreichen. Das Angebot von Instandhaltungs- und Reparaturservice bedeutet für den Geschäftskunden beispielsweise nicht nur eine Vermeidung von Maschinenausfallkosten durch eine erhöhte Verfügbarkeit, sondern unter Umständen auch die Verbesserung der eigenen Lieferperformance. Aufgrund der wesentlichen Bedeutung des Reparaturservice für den After Sales Service sowie für den Erfolg des Unternehmens wird im Folgenden bezüglich der Reverse Logistics im After Sales Service auf die Service-Rückführung fokussiert, die den Reparaturservice unterstützt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Logistik und der Reverse Logistics in einem globalisierten, dynamischen Marktumfeld und führt in die zentrale Forschungsfrage der Arbeit ein.
2. Allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Reverse Logistics und After Sales Service, ordnet sie in das Supply Chain Management ein und erläutert ihre Dimensionen und Nutzenpotenziale.
3. Reverse Logistics im After Sales Service: Es wird die Abgrenzung zwischen den verschiedenen Formen der Rückwärtslogistik vorgenommen und der spezifische Zusammenhang zum After Sales Service herausgearbeitet.
4. Reverse Logistics im Reparaturservice: Das Hauptkapitel konzentriert sich auf die Prozessgestaltung, Strategieentwicklung, Netzwerkmodelle und das operative Management der Reverse Logistics zur Unterstützung von Instandhaltungs- und Reparaturdienstleistungen.
5. Spezifika des chinesischen Marktes: Das Kapitel beleuchtet die besonderen Herausforderungen und den Entwicklungsstand der Logistik auf dem chinesischen Markt und deren Auswirkungen auf internationale Unternehmen.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des strategischen Managements der Reverse Logistics.
Reverse Logistics, After Sales Service, Reparaturservice, Supply Chain Management, Ersatzteilmanagement, Rückführung, Instandhaltung, Netzwerkgestaltung, Outsourcing, Service Level, Kundenbindung, Prozessmodell, Materialfluss, Kundenzufriedenheit, Logistik.
Die Arbeit analysiert die strategische Rolle der Reverse Logistics innerhalb des After Sales Service, insbesondere wie logistische Prozesse die Effizienz und Qualität von Reparaturdienstleistungen beeinflussen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Kategorisierung der Reverse Logistics, das Management des After Sales Service, die Netzwerkgestaltung für Ersatzteile sowie die spezifischen logistischen Herausforderungen im Reparaturservice.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Management der Reverse Logistics im Reparaturservice zu schaffen, um so Wettbewerbsvorteile durch hohe Servicequalität bei optimierten Kosten zu generieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Einordnung von Prozessmodellen (z.B. SCOR-Modell) und der Untersuchung praktischer Netzwerkmodelle aus internationalen Unternehmen.
Der Hauptteil vertieft das Prozessmodell des Reparaturservice, die strategische Netzwerkgestaltung, die Lagerung von Ersatzteilen, Fragen zum Outsourcing von Logistikprozessen sowie die Anforderungen an IT-gestützte Informationssysteme.
Wichtige Begriffe sind Reverse Logistics, After Sales Service, Ersatzteilmanagement, Service-Level-Agreements und Netzwerkoptimierung.
Es erfordert die Koordination von extrem heterogenen Lagerbeständen, die Bewältigung unvorhersehbarer Nachfragemuster und den Aufbau eines Netzwerks, das schnelle Lieferzeiten sicherstellt, um hohe Ausfallkosten beim Kunden zu vermeiden.
Neben einer noch mangelhaften Infrastruktur und einer zersplitterten Logistikbranche bestehen große Unterschiede zwischen dem Standard in den Metropolen und den ländlichen Regionen, was hohe Anforderungen an die Flexibilität der Logistikkonzepte stellt.
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