Diplomarbeit, 2008
123 Seiten, Note: 2.0
Diese Diplomarbeit untersucht die Berücksichtigung von Handlungsspielräumen bei der Unternehmensbewertung. Ziel ist es, die Bedeutung von Handlungsspielräumen für den Unternehmenswert aufzuzeigen und Methoden zur Quantifizierung und Bewertung dieser Spielräume zu präsentieren.
Kapitel 1 führt in die Problemstellung ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 definiert Handlungsspielräume und Realoptionen und untersucht deren Bedeutung für den Unternehmenswert. Es werden verschiedene Methoden der Unternehmensbewertung diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Kritik an traditionellen DCF-Verfahren. Kapitel 3 befasst sich mit der Quantifizierung von Handlungsspielräumen mithilfe der Optionspreistheorie. Es werden verschiedene Optionspreismodelle vorgestellt und deren Anwendung auf Realoptionen erläutert, inklusive detaillierter Beschreibungen von Binomialmodellen und dem Black-Scholes-Modell. Die Anwendung der Modelle auf verschiedene Arten von Realoptionen (Wachstums-, Warte-, Erweiterungs-, Einschränkungs- und Abbruchoptionen) wird detailliert dargestellt. Kapitel 4 wendet den Realoptionsansatz auf die Unternehmensbewertung an und diskutiert dessen Möglichkeiten und Grenzen in der Praxis.
Handlungsspielräume, Unternehmensbewertung, Realoptionen, Optionspreistheorie, Binomialmodell, Black-Scholes-Modell, DCF-Verfahren, strategische Unternehmensführung, Wertsteigerung.
Realoptionen repräsentieren die Handlungsspielräume des Managements, wie z.B. die Option, ein Projekt zu erweitern, zu verschieben oder abzubrechen.
Klassische Discounted-Cash-Flow-Verfahren vernachlässigen oft die Flexibilität des Managements, auf künftige Marktentwicklungen aktiv zu reagieren.
Vor allem das Binomialmodell von Cox, Ross & Rubinstein sowie das Black-Scholes-Modell finden Anwendung zur Quantifizierung dieser Flexibilität.
Offensive Spielräume beziehen sich auf Wachstums- und Erweiterungsoptionen, während defensive Spielräume Optionen zum Abbruch oder zur Einschränkung umfassen.
Nein, er dient eher als Ergänzung (Symbiose), da er auf dem Barwert aufbaut, der weiterhin durch klassische Verfahren wie DCF ermittelt wird.
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