Wissenschaftliche Studie, 2003
100 Seiten, Note: Gut
Dieses Buch untersucht die institutionelle Korruption in Argentinien und deren wirtschaftliche Ursachen und Auswirkungen. Es analysiert, wie strukturelle Bedingungen und soziokulturelle Faktoren die wirtschaftliche Entwicklung des Landes beeinflusst haben. Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen politischen Entscheidungen, dem Verhalten der Bevölkerung und dem historischen Kontext.
Die Einleitung beschreibt die Problemstellung und Zielsetzung des Buches. Kapitel I beleuchtet Motive und Folgen von Korruption, differenziert zwischen moralischen, rechtlichen und sozialen Sanktionen und analysiert die Konsequenzen wie Wettbewerbsverzerrungen und den Untergang staatlicher Legitimität. Kapitel II untersucht die historische Dimension der Korruption, beginnend mit dem kolonialen Erbe, der Unabhängigkeit und der Verfassung von 1853, der Immigration und dem Agrarexportmodell, der Importsubstitution und dem Peronismus. Das Kapitel endet mit einer Betrachtung der Menem-Ära und der damit verbundenen Verfestigung der Korruption.
Institutionelle Korruption, Argentinien, Wirtschaft, Soziokulturelle Faktoren, Historische Entwicklung, Politische Eliten, Wirtschaftspolitik, Kolonialismus, Peronismus, Menem-Ära, Wettbewerbsverzerrung, Staatliche Legitimität.
Die Wurzeln liegen im kolonialen Erbe, darunter die Mentalität der Eroberer, das Encomienda-System und die Widersprüche des spanischen Handelsmonopols (Schmuggel).
Korruption führt zu Wettbewerbsverzerrungen, Fehlallokationen von Ressourcen, Rechtsunsicherheit und einer Untergrabung der staatlichen Legitimität.
Unter Präsident Menem führten Privatisierungsprozesse und Strukturanpassungen zu einer weiteren Verfestigung korrupter Strukturen in der Politik und Wirtschaft.
Die Arbeit untersucht den Peronismus als eines der Regierungsmodelle, die das Verhältnis zwischen Staat, Eliten und Interessengruppen maßgeblich geprägt haben.
Es geht um die Reaktion der Gesellschaft auf korruptes Verhalten und wie fehlende soziale Sanktionen das Unrechtsbewusstsein schwächen und Gewaltkriminalität fördern können.
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