Fachbuch, 2008
273 Seiten
Diese Arbeit untersucht den Einfluss buddhistischer Philosophie, insbesondere des Vajrayana und der tibetischen Medizin, auf das Verständnis von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Sie beleuchtet die Unterschiede zwischen westlichen und östlichen Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit und die Rolle von Bewusstsein und Geist in der Entstehung und Bewältigung von psychischen Problemen.
Das Abstract gibt einen kurzen Überblick über die Thematik. Die Einführung beleuchtet den Wunsch des Menschen nach Überleben und Wohlbefinden, die Herausforderungen der modernen Gesellschaft und das steigende Interesse an fernöstlichen Philosophien. Sie diskutiert die komplexen Beziehungen zwischen Körper und Geist und die Schwierigkeiten bei der Definition des Begriffs "Geist". Es wird der heutige Wunsch nach Selbstfindung und die Bedeutung der psychosozialen Integration thematisiert, sowie die Herausforderungen, die aus dem Missverhältnis zwischen individuellen Erwartungen und den äußeren Lebensbedingungen entstehen können. Schließlich wird die subjektive Natur des Gesundheitsempfindens diskutiert und ein kybernetischer Blickwinkel auf Gesundheit und Krankheit eingeführt.
Buddhismus, Vajrayana, Tibetische Medizin, Psychische Störungen, Psychosomatische Erkrankungen, Geist-Körper-Beziehung, Bewusstsein, Holistisches Konzept, Eigenverantwortlichkeit, Gesundheit, Krankheit, Kybernetik, Westliche Medizin.
Die Tibetische Medizin betrachtet den Menschen als holistische Einheit aus Körper, Bewusstsein und Geist. Psychische Störungen werden oft als Ergebnis von "Geistesfehlern" oder Störelementen gesehen, die das natürliche Bewusstsein verschleiern.
Der Vajrayana betont die Eigenverantwortlichkeit für das persönliche Heil. Er geht davon aus, dass Erleuchtung bereits im Bewusstsein vorhanden ist, aber durch emotionale und geistige Trübungen blockiert wird.
In der Tibetischen Medizin werden auch traditionelle Vorstellungen von Dämonen und Geistern als anerkannte Störelemente und Krankheitsauslöser betrachtet, während die westliche Medizin rein somatische oder psychologische Ursachen fokussiert.
In einer modernen Gesellschaft, in der traditionelle Werte an Bedeutung verlieren, suchen viele Menschen nach zeitgemäßen ethischen Richtlinien und Wegen zur Selbstfindung, die der Buddhismus durch Eigenverantwortung bietet.
Dieser Blickwinkel betrachtet Gesundheit als ein dynamisches Gleichgewichtssystem, in dem Körper und Geist ständig interagieren, um auf äußere und innere Belastungen zu reagieren.
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