Examensarbeit, 2008
89 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der PISA-Studien auf die deutsche Bildungspolitik. Sie analysiert die Entwicklung des Bildungssystems seit 1945 und beleuchtet die Rolle verschiedener Akteure im politischen Entscheidungsprozess. Ein Schwerpunkt liegt auf der Reaktion der Bildungspolitik auf die PISA-Ergebnisse.
Kapitel 1 erläutert die Relevanz des Themas und die methodische Vorgehensweise der Arbeit. Kapitel 2 beschreibt die Entwicklung des deutschen Bildungssystems von 1945 bis zur ersten PISA-Studie, einschließlich der wichtigsten Entwicklungen in der BRD und nach der Wiedervereinigung. Kapitel 3 benennt und analysiert die verschiedenen Akteure der Bildungspolitik, unterteilt in staatliche, nicht-staatliche und internationale Akteure. Kapitel 4 präsentiert ausgewählte Ergebnisse der PISA-Studien aus den Jahren 2000, 2003 und 2006. Kapitel 5 beleuchtet den politischen Entscheidungsprozess (Policy Making) nach der Veröffentlichung der PISA-Studien, insbesondere die Themen Agendasetting und Politikformulierung sowie Einflussfaktoren auf die politische Problembearbeitung.
PISA-Studie, Bildungspolitik, Bildungssystem, Deutschland, Kooperativer Föderalismus, Policy Making, Qualitätsentwicklung, Selektivität, Bildungsakteure.
Der Begriff beschreibt die Bestürzung in Deutschland nach 2001, als die erste PISA-Studie unterdurchschnittliche Leistungen deutscher Schüler in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aufdeckte.
Bereits zwei Tage nach Veröffentlichung legte die KMK einen Maßnahmenkatalog vor, um Handlungsbereitschaft zu demonstrieren und die Qualitätssicherung im Schulwesen zu verbessern.
Die Schwerpunkte lagen auf der Qualitätsentwicklung und -sicherung sowie der Verringerung der starken sozialen Selektivität des deutschen Bildungssystems.
Neben staatlichen Akteuren im kooperativen Föderalismus spielen Parteien, Koordinationsgremien sowie internationale Organisationen wie die OECD eine wichtige Rolle.
Die Arbeit nutzt Konzepte wie David Eastons Input-Output-Modell, um zu analysieren, wie PISA-Daten als "Steuerungswissen" in politische Entscheidungen (Policy Making) einflossen.
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