Bachelorarbeit, 2008
44 Seiten, Note: 2,6
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmung Fernsehsystem
Das Fernsehsystem aus medienwissenschaftlicher Sicht
3. Zur Situation des Fernsehens in der Mongolei
3.1. Die geschichtliche Entwicklung
3.1.1. Anfangsjahre des mongolischen Fernsehens
3.1.2. 1990 - 2005 die Periode der Erneuerung des Fernsehens
3.1.3. 2005 bis Gegenwart - die Periode der intensiven Entwicklung des Fernsehens
3.2. Die Fernsehlandschaft im Überblick
3.2.1. Das Ziel, die Aufgaben, die Prinzipien
3.2.2. Institutionelle und normativ–rechtliche Rahmenbedingungen
4. Das Fernsehsystem in Transformation. Eine Analyse
4.1. Inhalt der Sendungen
4.2. Zuschauerquote
4.3. Besitzverhältnisse
4.4. Finanzierung
4.5. Die Besonderheiten des Transformationsprozesses
4.5.1. Übergang von staatlichen zu öffentlich-rechtlichen Sendern
4.5.2. Medienfreiheit unter Druck - Die Einflussfaktoren
4.6. Das mongolische Fernsehen im Vergleich zum deutschen Fernsehen
5. Medienunabhängigkeit und Medienfreiheit - Zukunftsperspektiven
5.1. Mongolei, ein Land mit teilweise Medienfreiheit, in der Weltrangliste
5.2. Herausforderungen auf dem Weg zur Medienunabhängigkeit
5.3. Chancen für die privatrechtlichen Sender
5.4. Chancen für den öffentlich-rechtlichen Sender
5.5. Die Rolle der Zivilgesellschaft
6. Fazit
Die Arbeit untersucht das Fernsehsystem in der Mongolei vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Transformation des Landes. Sie analysiert die Entwicklung des Mediums, prüft die Funktionsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und beleuchtet die Herausforderungen für die Medienfreiheit im Kontext einer jungen Demokratie.
4.5.2. Medienfreiheit unter Druck - die Einflussfaktoren
Das Inspektionsteam aus dem Jahr 2007 hat Verletzungen der Meinungsfreiheit in vielen verschiedenen Formen festgestellt: Sie reichen von Belästigung und physischer Bedrohung sowie weitgehender Verleumdungsfälle bis hin zur finanziellen Druckausübung und ungerechtfertigten Blockierung. Diese Verstöße sind sowohl auf nationaler als auch lokaler Ebene auszumachen.
Dies führte dazu, dass in den letzten Jahren verstärkt Gegenmaßnahmen seitens der Non-Governmental Organizations und internationalen Journalistenverbände ergriffen wurden.
Als ein Beispiel wäre das Projekt zu nennen, das im Oktober 2005 durch die NGO „Globe International“ in Zusammenarbeit mit dem „International Free Expression Exchange“ und dem „Moskauer Zentrum für Journalisten in extremen Situation“ ins Leben gerufen wurde, um Verletzungen der Meinungsfreiheit zu überwachen und die Rechte der Medienfreiheit zu fördern.
Das Ziel des Projekts besteht vor allem darin, den mongolischen Medien mehr Freiheit einzuräumen, so dass sie eine führende Rolle bei der Entwicklung der Demokratie in der Mongolei spielen können.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein und hinterfragt die Rolle des Fernsehens als tragende Säule der jungen mongolischen Demokratie.
2. Begriffsbestimmung Fernsehsystem: Hier wird der medienwissenschaftliche Rahmen definiert, der als Grundlage für die Untersuchung der mongolischen Fernsehlandschaft dient.
3. Zur Situation des Fernsehens in der Mongolei: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Fernsehens von der sozialistischen Ära bis zur Gegenwart nach und beschreibt die Struktur der heutigen Fernsehlandschaft.
4. Das Fernsehsystem in Transformation. Eine Analyse: Eine tiefgehende Analyse der Inhalte, Quoten, Besitzverhältnisse, Finanzierung und der spezifischen Herausforderungen im Transformationsprozess.
5. Medienunabhängigkeit und Medienfreiheit - Zukunftsperspektiven: Das Kapitel bewertet die Medienfreiheit in der Mongolei im globalen Vergleich und identifiziert Chancen sowie notwendige Entwicklungsschritte für Akteure.
6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die rechtlichen Grundlagen zwar existieren, das Fernsehsystem jedoch aufgrund politischer und ökonomischer Abhängigkeiten in seiner Unabhängigkeit stark gefährdet bleibt.
Mongolei, Fernsehsystem, Medienfreiheit, Transformation, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Demokratie, Journalismus, Medienethik, Medienpolitik, Zivilgesellschaft, Massenmedien, Journalisten, Rundfunkgebühren, Medienkontrolle
Die Bachelorarbeit analysiert das Fernsehsystem in der Mongolei und dessen Entwicklung im Kontext der demokratischen Transformation des Landes.
Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Medien, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Besitzverhältnisse, die Finanzierung der Sender und der Grad der Medienfreiheit.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die gegenwärtige Struktur des mongolischen Fernsehens die demokratische Entwicklung fördert oder ob sie eine Gefahr für die freie Meinungsäußerung darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse der historischen Entwicklung, rechtlicher Dokumente sowie der Auswertung von Studien und Berichten internationaler Organisationen und NGOs.
Der Hauptteil befasst sich mit der Transformation des Fernsehens, dem Vergleich mit dem deutschen System und den Herausforderungen bezüglich der Unabhängigkeit der Berichterstattung.
Wichtige Begriffe sind Medienfreiheit, Transformationsprozess, politischer Einfluss, Medienbesitzverhältnisse und öffentlich-rechtlicher Rundfunk.
Private Sender sind zahlreich vorhanden, stehen jedoch oft in der Kritik, da ihre Besitzverhältnisse intransparent sind und sie häufiger politische Agenden verfolgen als einen unabhängigen Journalismus zu betreiben.
Obwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen formal existieren, schränkt der massive politische und ökonomische Druck die tatsächliche Medienfreiheit stark ein, was das mongolische Fernsehen in seinem Wesen als nicht unabhängig erscheinen lässt.
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