Diplomarbeit, 2000
86 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Simulation des Ionen- und Clusterbeschusses von Goldtargets mithilfe der Molekulardynamik (MD). Ziel ist es, die physikalischen Prozesse, die bei diesen Beschussvorgängen auftreten, zu untersuchen und das Verhalten von Goldclustern unter verschiedenen Bedingungen zu analysieren.
Kapitel 3 untersucht die Kraterbildung in einem rechteckigen Goldtarget beim (Au)4 16 keV-Beschuss der (111) Oberfläche. Die Analyse der zeitlichen Phasen gibt Aufschluss über die Bildung der Krater und Kraterwölbungen.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Beschuss von freien Goldclustern mit einem 100 keV Goldatom. Die Simulationen zeigen, dass die Cluster je nach deponierter Energie unterschiedlich stark zerstäuben. Die Clusterverteilung folgt einem polynomialen Gesetz, die Energieverteilungen können an eine Thompsonverteilung mit einem zusätzlichen Beitrag für die thermische Evaporation angepasst werden.
Kapitel 5 analysiert das Verhalten von Goldclustern auf einem Goldsubstrat unter Beschuss. Die Simulationen zeigen, dass die Cluster je nach Energiedeposition im Cluster oder Substrat unterschiedlich stark zerstört werden. Die intakte Desorption des Clusters konnte in diesem Kapitel nicht nachgewiesen werden.
Kapitel 6 untersucht die Möglichkeit des Abhebens von Goldclustern vom Substrat durch Energiedeposition in der Substratoberfläche. Die Simulationen zeigen, dass das Abheben des Clusters bei einer deponierten Energie von 3 eV pro Atom möglich ist. Die Translationsenergie und die innere Energie des abhebenden Clusters steigen linear mit der deponierten Energie.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Molekulardynamik, den Ionen- und Clusterbeschuss von Goldtargets, die Kraterbildung, die Zerstäubung, die Clusterverteilung, die Energieverteilung, die Winkelverteilung, die Abhebestudie und den Vergleich verschiedener Potentiale.
Energetische Teilchen übertragen Energie durch Stöße auf das Target, was zu Stoßkaskaden, der Emission von Atomen (Zerstäubung) und der Bildung von Kratern führen kann.
Die Arbeit nutzt die Molekulardynamik (MD), um die zeitliche Entwicklung der atomaren Wechselwirkungen auf mikroskopischer Ebene zu berechnen.
Durch die Visualisierung von Druckverhältnissen und Atomgeschwindigkeiten soll die zeitliche Entstehung von Kratern und Kraterwölbungen bei Goldtargets besser verstanden werden.
Die Abhebestudie zeigt, dass eine Energiedeposition von etwa 3 eV pro Atom in der Substratoberfläche ausreicht, um eine Desorption des Clusters zu bewirken.
Es werden verschiedene Potentiale, unter anderem von Colla und Nordlund, verwendet und hinsichtlich ihrer Eignung für die Simulation metallischer Targets verglichen.
Die Energieverteilungen können an eine Thompsonverteilung angepasst werden, wobei bei hohen Energien zusätzliche Beiträge durch thermische Evaporation auftreten.
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